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Manhunt I – Auf der Jagd nach dem Hammermörder

EdelMotion VÖ 22.09.23

Die britische Krimi-Serie „Manhunt I – Auf der Jagd nach dem Hammermörder“ setzt sich aus drei Episoden zusammen. Die Geschehnisse, die hier gezeigt werden, beruhen auf wahren Begebenheiten:
Es ist das Jahr 2004 als in London in den Abendstunden eine junge Frau in der Grünanlage – dem Twickenham Green – mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden wird, die sie nicht überlebt. Neben ihr liegen zwei Einkaufstaschen, aber Ausweispapiere oder Handy fehlen.
DCI Colin Sutton von der Metropolitian Polizei wird zum Ermittlungsleiter ernannt. Für ihn und sein Team beginnen schwierige Ermittlungen, denn am Tatort gibt es keine verwertbaren forensischen Beweise und Zeugen für die Tat finden sich ebenfalls nicht.
Eine Identifizierung der jungen Frau gelingt dann doch recht bald und es besteht kein Zweifel, dass es sich um die 22-jährige französische Studentin Amélie Delagrange handelt, die erst seit kurzem in London lebt und in einer Patisserie jobbt.
Die schockierten Eltern der Toten reisen aus Frankreich an. Sie besuchen den Fundort im Twickenham Green und stehen den Ermittlern Rede und Antwort, aber auch sie können sich keinen Grund für den brutalen Übergriff vorstellen, sodass den Ermittlern immer noch ein greifbares Motiv fehlt.
DCI Sutton ist aber fest entschlossen, den Mord an Amélie aufzuklären und verspricht den Eltern, die Suche nach dem Täter nicht aufzugeben. Akribisch dreht er mit seinem Team jeden nur möglichen Stein um, lange Zeit ohne jeglichen Erfolg.
Als Sutton dann die Suchkriterien auf ähnlich gelagerte Fälle ausgeweitet und sich tatsächlich Ähnlichkeiten zu anderen Übergriffen auf junge Frauen ergeben, rückt ein Verdächtiger in ihren Focus. Dabei handelt um Levi Bellfield, dessen kriminelle Karriere bereits in jungen Jahren mit Einbruch und Diebstahl begann. Im Verlauf steigerten sich seine Verbrechen und irgendwann hat er die rote Linie überschritten und Vergewaltigungen kamen hinzu. Während man Levi für kurze Zeit inhaftiert, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn binnen 72 Stunden müssen Fakten auf den Tisch, die vor Gericht Bestand haben, um Bellfield mit drei Morden und einem weiteren Mordversuch in Verbindung zu bringen…
Für mich haben True-Crime-Verfilmungen immer einen zusätzlichen Grusel- und Gänsehaut-Effekt, denn es sind ja Verbrechen, die wirklich passiert sind, über die hier berichtet wird.
Diese Serie ist nicht nur an die wahren Ereignisse angelehnt, sondern basiert zusätzlich noch auf den Memoiren des realen DCI Colin Sutton, der übrigens auch als Drehbuchautor für die Serie fungierte.
Obwohl der Täter ja letztendlich feststeht, ist es den Filmemachern gelungen, die akribische, aber auch teils frustrane Polizeiarbeit während der Suche nach ihm, spannend zu erzählen. Nicht nur in der Hauptrolle des DCI Sutton mit Martin Clunes toll besetzt, finden sich auch im gesamten Ensemble viele bekannte Gesichter, die man aus britischen Film- oder Fernsehrollen kennt. Es schwebt eine angespannte Atmosphäre über der Handlung und man fiebert mit, ob nicht doch irgendwo ein Fitzelchen an Beweisen auftaucht, das den Mörder hinter Schloss und Riegel bringt.
Hier gibt es einen kleinen Einblick ins Geschehen: Trailer
Fazit: Sehenswertes, leise erzähltes, aber nicht weniger spannendes True-Crime-Drama mit toller darstellerischer Besetzung!

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