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Arnaldur Indridason: Zerbrochene Stille

Lübbe    Netgalley.de

Ich bin seit langem ein großer Fan dieses Autors, da er es schafft durch seine ruhige Erzählweise eine von Beginn an präsente düstere Spannung zu erzeugen, die einen in so manche Gänsehaut-Szenerie schlittern, und erst ganz am Ende aufatmen lässt. Ich kenne alle seine Island-Krimi-Reihen und diese um den pensionierten Kommissar Konrád verfolge ich seit seinem ersten Auftritt in „Verborgen im Gletscher
Um die Geschehnisse in „Zerbrochene Stille richtig einordnen zu können, kann ich nur empfehlen, diese Reihe von zu Beginn an zu lesen, was sich auf jeden Fall lohnt, aber auch um die vielen Puzzleteile, aus denen sich die aktuelle Handlung zusammensetzt, richtig einordnen zu können:
Kommissar Konrad ist auch diesmal wieder völlig in seinem Element: Durch einen spektakulären Leichenfund in Reykjavik erinnert er sich an den alten Mordfall aus den 1970er Jahren. Damals war Konrad noch im Dienst und gemeinsam mit seinem Kollegen Leó an den Ermittlungen beteiligt. Obwohl der Fall als abgeschlossen gilt, kommen jetzt Zweifel an dem gemachten Geständnis auf und ganz besonders, wie es zustande kam.
Durch die Berichterstattung in den Medien, wird der Druck auf die Polizei und die Justiz immer größer, denn die Hinterbliebenen des vermeintlichen, mittlerweile verstorbenen Mörders wollen eine Aufklärung, wie es zu dieser Fehleinschätzung kommen konnte..
Aus diesem Grunde sucht Konrád Kontakt zu seinem früheren Freund und Kollegen Leó, doch der will nicht mit ihm über den alten Fall sprechen, weicht im ihm aus oder ist sturzbetrunken unterwegs…
Der Tod eines ausländischen Touristen, das plötzliche und spurlose Verschwinden eines Wäscherei-Besitzers vor vielen Jahren und noch offene Fragen im Mordfall von Konrads Vater sind ebenfalls „Ermittlungen“, mit denen sich Konrad auf seine ganz spezielle Art und Weise beschäftigt.
Wie bereits oben erwähnt, sollte man die vorherigen Bücher dieser Reihe kennen, denn es tauchen in der aktuellen Handlung Mitwirkende auf, wie z.B. Konrads gute Bekannte Eygló, die in „Die Wand des Schweigens“ erstmals ihr Gespür für übersinnliche Phänomene bewies und auch diesmal einen wichtigen Part übernimmt. 
Arnaldur Indridason ist es wieder gelungen einen spannenden, sehr weit gefächerten und mit vielen Mitspielern angereicherten Kriminalroman zu schreiben, den ich gern gelesen habe und der von mir vier von fünf möglichen Punkten bekommt.
Die Thematik umfasst Zeitgeschichte, die in die isländische Vergangenheit blicken lässt, aber auch insgesamt aktueller denn je ist. Die Gesamthandlung entwickelt sich langsam, lässt einen aber letztendlich in menschliche Abgründe schauen, sodass einem die Nackenhaare hochstehen.
Fazit: Kriminelle Energie gibt es hier reichlich! Bis alle Puzzleteile an Ort und Stelle liegen, dauert es etwas, aber ein spannender Showdown ist garantiert
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Andreas Gruber: Herzfluch

Goldmann Verlag

Durch Zufall habe ich entdeckt, dass der aktuell erschienene Thriller noch einen „Vorgänger“ hat, der bereits 2013 erschienen ist. Da ich gerne Buchreihen von Beginn an lese/höre, bin ich auf die 14-stündige Hörbuchversion von „Herzgrab“ gestoßen, die erfreulicherweise u.a. von Achim Buch vorgetragen wird, den ich stimmlich unverwechselbar mit der Sneijder-Reihe verbinde!
Hier gibt es einen kleinen Einblick ins aktuelle Geschehen von „Herzfluch“:
Die drei Hauptakteure sind die Wiener Privatdetektivin Elena Gerink und ihr Ehemann Peter, der gemeinsam mit seinem Kollegen Dino Scatozza für das österreichische BKA als Entführungsspezialisten arbeiten.
Elena bekommt den Auftrag nach Thomas Dannenberg zu suchen, der vor 15 Jahren wegen Mordes an der 16-jährigen Nina Grabowski angeklagt, aber freigesprochen worden war. Nach seinem Freispruch hatte er Österreich verlassen und war ins Ausland verschwunden. Ninas schwerkranker Großvater ist ihr Auftraggeber und er bittet Elena eindringlich darum: „Beweisen Sie, dass Danneberg den Mord begangen hat“….  
Die Recherchen sind nach so langer Zeit sehr mühsam, führen Elena dann aber auf die griechische Insel Mykonos und im Verlauf in das Umfeld eines scheuen Künstlers, der für seine ausdrucksstarken Werke bekannt ist…
Die beiden BKA-Ermittler Peter und Dino sollen nach der jungen Österreicherin Anna Klein suchen. Als Rucksack-Touristin in Griechenland unterwegs hatte sie sich zuletzt aus Athen bei ihrer Schwester gemeldet, dann war der Kontakt abgebrochen…Die wenigen Ansatzpunkte führen die beiden Ermittler in Athen zu einer ausgearteten Privatparty, wo Anna Klein zuletzt gesehen wurde…
Im Verlauf kreuzen sich die Recherchen von Elena mit denen ihres Mannes und dessen Kollegen. Die Fälle scheinen irgendwie zusammenzuhängen, sodass alle drei dann aufeinandertreffen und in einen Strudel krimineller Energie geraten, wo Schüsse fallen und man sich in nervenaufreibenden Szenerien wiederfindet, die nichts für schwache Nerven sind. 
Auch wenn die sommerliche griechische Kulisse hier für Sonnenschein sorgt, muss ich ehrlich sagen, dass ich mit den drei Hauptfiguren nicht ganz „warm“ geworden bin, kann aber nicht genau benennen, woran es liegt.
Der Thriller liest sich gut. Die Spannung baut sich erst langsam auf, aber die Ermittlungen sind in beiden Fällen etwas langatmig und zäh. Zwar kommt dann im letzten Drittel noch richtig Fahrt ins Geschehen und Horrorszenarien verdunkeln den Horizont, aber zur vollen Punktzahl reicht es diesmal nicht.
Fazit: Nicht ganz der „Gruber“, dessen Thrillerreihen ich bisher genossen habe, da fehlt mir noch das letzte i-Tüpfelchen, weswegen es vier von fünf möglichen Punkten gibt
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Catherine Shepherd: Verstummte Narben

Kafel Verlag

Der 10. Fall für Julia Schwarz!
Bereits der Prolog von „Verstummte Narben“ startet mit einer Gänsehaut-Szenerie, wovon es im aktuellen Geschehen noch reichlich gibt:
Gerade noch als Sachverständige vor Gericht, bekommt die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz kurze Zeit später einen Anruf von Kommissar Florian Kessler, der zu einem Leichenfund gerufen wurde. Er bittet Julia darum, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. Schon der Fundort des weiblichen Leichnams ist bizarr, denn die Verstorbene liegt nur mit einem Nachthemd bekleidet vor einem Grab auf einem Friedhof…
Nachdem Julia am Fundort angekommen ist, betrachtet sie die Tote näher: rings um den Hals sieht sie einen schmalen verfärbten Streifen, der sie vermuten lässt, dass das Opfer erdrosselt wurde. Unter der Toten entdeckt sie ein Foto, das Datum von in drei Tagen ist darauf vermerkt und zeigt eine andere Frau mit weit aufgerissenem Auge. Das nächste Opfer?
Als Julia sich die nähere Umgebung anschaut, erstarrt sie, denn der Name, der auf dem Grabstein steht, katapultiert sie viele Jahre in die Vergangenheit und sie wird an ihren Bruder erinnert, der viel zu früh eines gewaltsamen Todes starb….
Während Kommissar Kessler und sein Team sich an die Arbeit machen, um die Tote zu identifizieren, entdeckt Julia Schwarz bei der Obduktion dann ein ihr aus einem anderen Mordfall bekanntes Merkmal an der Toten. Doch der Fall ist abgeschlossen und der Täter sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Da die Ermittlungen aber in alle Richtungen gehen, sucht Kommissar Kessler, den damaligen Täter im Gefängnis auf, doch der zeigt sich wenig kooperativ, Informationen will er nur an Julia Schwarz geben……
Für Julia wird es diesmal ein sehr persönlicher Fall und wie auch schon in „Der Nachtschattenmann“ gerät sie in die eine oder andere lebensbedrohliche Situation, sodass die Spannung von Anfang bis Ende auf einem hohen Level liegt.
Dies sind nur kleine Puzzleteile der aktuellen spannenden und nervenaufreibenden Gesamthandlung, denn es gibt weitere Opfer zu beklagen und eine Vielzahl an verdächtigen Personen erschweren den Ermittlern die Arbeit.
Es ist Catherine Shepherd wieder einmal wunderbar gelungen, die Leserschaft von einem Verdachtsmoment zum anderen zu schicken, falsche Fährten auszulegen und erst ganz am Ende das „Böse“ zu präsentieren. Herrlich!
Ich liebe es – ganz besonders bei den Julia-Schwarz-Thrillern – mitzuraten, wer hier sein Unwesen treibt. Es ist mir nicht wirklich gelungen, dazu war die Person zu gut versteckt.
Dieser Thriller ist rundum gelungen, ganz besonders für nervenstarke Leser geeignet, denn wie oben bereits erwähnt gibt es reichlich Nervenkitzel und Gänsehautmomente, die ich wieder genossen habe und ich daher meine unbedingte Leseempfehlung aussprechen möchte und die volle Punktzahl vergebe. Man darf gespannt sein, wie es in dieser Reihe weiter geht.
Fazit: Nervenkitzel und Gänsehautmomente auf hohem Niveau sind hier garantiert, weswegen es die volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung für diesen Thriller gibt! Gern mehr davon!
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Arttu Tuominen: Was wir nicht sehen wollen

Lübbe

Bereits zum fünften Mal geht es handlungsmäßig nach Finnland, in die Küstenstadt Pori, wo das Ermittler-Team um Jari Paloviita es diesmal mit einer Reihe von schrecklichen Verbrechen zu tun bekommt. Anfänglich sind es übermütige Jugendliche, die sich um den Rädelsführer Ilkka Rajala scharen. Seine Anhängerschar wird immer gewaltbereiter, zerstört unter Einfluss von Drogen fremdes Eigentum, es wird herumgepöbelt, randaliert und schikaniert, besonders angetan haben es den Jugendlichen, obdachlose Menschen…. 
In den frühen Morgenstunden wird Jari Paloviita zu einem Tatort in einem Waldgebiet gerufen. Dort angekommen liegt eine Dunstwolke von Benzin in der Luft und es bietet sich ihm ein schauriger Anblick: Ein bis zu Unkenntlichkeit verbrannter Leichnam liegt am Boden.
Die ersten Ermittlungen ergeben, dass es sich offenbar um einen obdachlosen Mann handelt, den man mit Benzin übergossen und angezündet hat.
Der Verdacht liegt nahe, dass die Bande um Ilkka etwas mit dem Mord zu tun hat und sie damit die rote Linie überschritten haben und nun in die schwere Kriminalität abgerutscht sind….
Es bleibt nicht bei dem einen Brandopfer im Obdachlosenmilieu und die Ermittler bekommen alle Hände voll zu tun, denn ihr Augenmerk liegt nicht nur bei der jugendlichen Bande, sondern auch ein aufstrebender Drogenboss könnte seine Finger im Spiel haben.. 
Überraschenderweise engagiert sich die Kommissariatsleiterin Susanna Manner bei der Aufklärung der Brandmorde und taucht sogar an den Tatorten auf, so ganz gegen ihre sonstige Arbeitsweise. Was sich hinter ihrem Engagement verbirgt, ist ein Handlungsstrang, der mit reichlich krimineller Energie angereichert ist.
Der Titel „Was wir nicht sehen wollen„, ist gut gewählt und passt zum Inhalt. Die bekannten Mitwirkenden dieser Krimi-Reihe haben sich weiterentwickelt und es gibt wie bisher einen wohl dosierten Einblick in ihr Privatleben.
Ich habe diese Kriminalgeschichte wieder gern gelesen, die Figuren sind mir seit dem ersten Band dieser Reihe bekannt und ich hatte keine Probleme mich im Geschehen zurechtzufinden. Etwas Schwierigkeiten dagegen hatte ich mit dem Thema „Hypnose“ und wie es sich auf einen Teil der Mitwirkenden ausübt. Es klärt sich zwar zum Schluss alles nachvollziehbar auf, aber bis es so weit ist, dauert es diesmal etwas, weswegen der Spannungsbogen etwas abflacht, was schade ist. An das vorherige Buch „Was wir ihnen antun“ kommt das aktuelle inhaltlich nicht ganz heran, weswegen ich diesmal vier von fünf möglichen Punkten vergebe. 
Fazit: Reicht inhaltlich nicht ganz an die vorherigen Bücher heran, ist aber lesenswert und für Fans der Reihe unabdingbar.
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Simon Beckett: Knochenkälte

rowohlt wunderlich

Gerade hatte ich die lesenswerte Kurzgeschichte „Der Wendepunkt“ beendet, die zur Einstimmung des lange erwarteten, neuen Einsatzes von Dr. David Hunter kürzlich erschienen war, wo es schon mal einen „Vorgeschmack“ auf den siebten Thriller um den forensischen Anthropologen gab.
Nachdem ich nun „Knochenkälte“ in Gänze genossen habe, gibt es hier einen kleinen Einblick, worum es aktuell geht:
Ein „Auftrag“ bzw. ein Hilfeersuchen die Cumbria Police bei einem Fall zu unterstützen, führt David Hunter von London aus in eine ihm unbekannte Gegend. Er gerät bei eisigen Temperaturen in einen Sturm, der nicht nur seine Sicht beeinträchtigt, sondern sein Navi ausfallen lässt und nur ein schmaler Weg ihn immer weiter höher in eine Gebirgslandschaft führt. Umdrehen ist keine Option und nach einer Irrfahrt durch Sturm und Regen landet er in dem kleinen Ort Edendale, wo die Bewohner ihn nicht unbedingt mit offen Armen empfangen, Fremde mag man hier offenbar nicht. Auf der Suche nach einer Unterkunft landet er dann in dem heruntergekommenen Hillside House, einem ehemaligen Hotel, dessen Bewohner ihn mitten in der Nacht auch nicht besonders herzlich empfangen, ihm aber ein Zimmer zur Verfügung stellen.
Am nächsten Morgen ist zwar das Unwetter abgezogen, aber die Schäden, die es hinterlassen hat, zwingen David Hunter dazu für unbestimmte Zeit vor Ort zu bleiben, denn die einzige Straße, die rein oder raus aus dem Ort führt, ist von den Regenmassen weggespült worden…
Um den Kopf etwas frei zu bekommen, macht Dr. Hunter einem Spaziergang in dem nahegelegenen Wald. Der Sturm hat hier eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, wobei selbst riesige Bäume entwurzelt wurden und schon allein der Anblick dieser Zerstörung lässt den Spaziergänger innehalten. Als er sich dabei ein wenig umschaut, entdeckt er im Wurzelwerk eines alten Baumes ein menschliches Skelett. Bei genauem Betrachten, erkennt er, dass die Wurzeln des Baumes schon durch die Knochen hindurchgewachsen sind, was ihn vermuten lässt, dass dieser Körper hier bereits viele Jahre verborgen lag, bis das Unwetter ihn freigelegt hat….
Oben am Fundort gibt es kein Handynetz und auch im Hotel oder im Ort selbst scheitert der Versuch die Polizei zu alarmieren bzw. überhaupt jemanden auf seinen unfreiwilligen Aufenthalt aufmerksam zu machen, denn die Strom-/Telefonverbindungen in Edendale sind unterbrochen.
Was sich nach dem Bekanntwerden des Skelettfundes im Wald alles weiter ereignet und mit was für ungehobelten, aufbrausenden, undurchsichtigen und zur Gewalt bereiten Dorfbewohnern es David Hunter hier zu tun bekommt, werde ich nicht verraten.
Einmal mehr beweist Simon Beckett, wie er seine Leserschaft einfangen kann.
Er schwört eine unheimliche Atmosphäre herauf, die sich langsam steigert und durch seine bildhafte Beschreibung der Szenerien, kann ich mir vorstellen, dass bei dem einen oder anderen in Erinnerung an das Gelesene, Spaziergänge im Wald mit einer Gänsehaut behaftet sind.
Die Personen, die einem in diesem Ort begegnen, sind gut beschrieben, man kann sie sich vor Augen führen, wobei ich keinem wirklich begegnen würde wollen.
Unheimliche, düstere und ganz besonders lebensbedrohliche Situationen verlangen von David Hunter wieder mal alles ab und man kann nur den Hut ziehen, dass er mit soviel Leidenschaft immer noch für seinen Beruf brennt.
Fazit: Alles in allem bekommt der aktuelle „Hunter“ von mir die volle Punktzahl für unheimliche Spannung, die einen von Anfang bis Ende in den Bann zieht und Gänsehautmomente garantiert, aber auch Lust auf mehr macht.
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Viveca Sten: Lügennebel

Der Audio Verlag

Hanna Ahlander ermittelt wieder

Viveca Sten nimmt Krimi-Fans mit in den Hohen Norden, genauer gesagt nach Schweden in den beschaulichen Ort Åre, wohin es eine Gruppe von sechs Studenten gezogen hat, die sich im Januar eine Auszeit gönnen, um Ski zu fahren.
Nachdem sie ihr etwas abgelegenes Domizil bezogen haben, das einen gehobenen Standard bietet, lassen sie es sich gutgehen und nach einem leckeren Essen, ist Partytime angesagt. Es fließt reichlich Alkohol und an manchen Stellen blitzt schneeweißes Pulver hervor, was dazu führt, dass bei sonst eher schüchternen Personen, alle Hemmungen verloren gehen….
Obwohl abgelegen, gibt es aber doch in der näheren Umgebung einen Nachbarn, der sich durch die laute Musik zu später Stunde gestört fühlt und er macht sich auf den Weg um dem Treiben ein Ende zu setzen. Doch was er dort erlebt, irritiert und erzürnt ihn zu tiefst, weswegen er wieder zuhause, nur schwer in den Schlaf findet.
Am nächsten Morgen gibt es für die Studenten ein böses Erwachen, denn eine junge Frau aus ihrem Kreis ist erst wie vom Erdboden verschwunden und wird dann spärlich bekleidet tot im Schnee gefunden…
War es ein Unfall oder gar Mord?
Die Ermittlungen im Todesfall der jungen Studentin übernehmen Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Was die verbliebene Studentenclique zu berichten hat, ist wenig hilfreich, denn niemand kann/will sich nachvollziehbar erinnern, was in der Nacht zuvor geschehen ist, so das der aktuelle Titel „Lügennebel“ gut passt. Im weiteren Verlauf verdichtet sich diese nebulöse Szenerie noch mehr, denn kaum gibt es Verdachtsmomente, werden sie von dem einem oder mehreren aus der Clique widerlegt bzw. jemand anders bezichtigt. Diese harte Nuss bekommt erst ganz langsam Risse bis sich am Schluss alles klärt, sich aber auch Abgründe auftun..
Hanna Ahlanders Gefühlswelt war ja schon im vorherigen Buch „Blutbußedurcheinandergeraten. Das hat sich im aktuellen Geschehen immer noch nicht gegeben, sie ist zwar eine neue Partnerschaft eingegangen, doch ihre Gedanken kreisen oftmals um eine ganz andere Person…
Ich mag Viveca Stens „leisen“ Erzählstil, wo sich langsam, aber stetig der Spannungsbogen durch die Handlung schlängelt.
Wer hier letztendlich das Böse verkörpert, erfährt man erst ganz am Schluss, obwohl ich – warum auch immer – eine kleine Ahnung hatte, wer es sein könnte und lag tatsächlich richtig, was aber keinen Minuspunkt gibt, denn den Ausgang der Geschichte konnte ich nicht vorhersehen.
Bis der Kriminalfall geklärt ist, dauert es und die Handlung zieht sich etwas, denn mit offenen Karten spielt keiner der Mitwirkenden, sei es nun bei den Ermittlungen um den Tod der Studentin oder auch im Privatleben der Ermittler, denn da ist immer noch das eine oder andere Gefühlschaos vorhanden, was sich für meinen Teil jetzt lange genug hingezogen hat und etwas vom roten Faden abschweifen lässt, was etwas schade ist.
Seit Beginn der Reihe genieße ich die Hörbuchfassung! Vera Teltz mit ihrer einfühlsamen  Vortragsweise lässt die passende Atmosphäre aufkommen und die Figuren (wiedererkennbar) lebendig werden, so dass man mehr als neun Stunden gute Unterhaltung präsentiert bekommt.
Fazit: Hörenswertes aus dem Hohen Norden! Vera Teltz beschwört mit ihrem Vortag die passende Atmosphäre herauf und lässt die Mitwirkenden (wiedererkennbar) lebendig werden!
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Adler Olsen/Holm/Bolther: Tote Seelen singen nicht

Der Audio Verlag

Ja, wer hätte das im März 2024 gedacht als mit „Verraten“ das 10. und letzte Buch um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q erschienen war? Traurig hatte ich Abschied genommen, aber nun gibt es großartige Neuigkeiten:
Juchu! Die dänische Krimi-Kultserie geht auf unbestimmte Zeit in die Verlängerung!
Jussi Adler Olsen und die Autorinnen Line Holm und Stine Bolther haben sich zusammengetan und gemeinsam Band Nr. 11 mit dem Titel „Tote Seelen singen nicht“ geschrieben.
Wie schon zuvor habe ich mich für die ungekürzte Hörbuchversion entschieden. Erfreulicher Weise hat auch Wolfram Koch wieder die Lesung übernommen!
Mit seiner Stimme verbinde ich sofort die Mitwirkenden dieser Krimi-Reihe und Assad und Rose betreten den Raum, nur auf Carl Mørck muss man als Ermittler verzichten. Nach seinem Gefängnisaufenthalt hat er den Polizeidienst quittiert und betätigt sich jetzt als Buchautor. Er hat kleine Gastauftritte in der aktuellen Handlung.
Das Sonderdezernat Q bekommt Verstärkung durch die Französin Helena Henry aus Lyon, die noch etwas an ihrem Dänisch feilen muss. Eigentlich hatte sie ganz andere Pläne als im „Kellerabteil“ zu landen. Sie umweht eine geheimnisvolle Aura, was Assad nicht richtig einordnen kann bzw. ist er eher irritiert vom Auftreten seiner neuen Kollegin. Nur Rose ist von Anfang an auf Konfrontationskurs gegenüber dieser undurchsichtigen, offenbar ein dunkles Geheimnis verbergenden Person. Sie will sie einfach nicht im Team haben!
Assad versucht so gut wie möglich die Wogen zu glätten, was ihm aber nicht wirklich gelingt und er Roses Stacheln zu spüren bekommt. Er macht sich große Sorgen um ihre psychische Verfassung und wendet sich hilfesuchend an Carl Mørck…
Der Kriminalfall, den das „Q-Team“ diesmal unter die Lupe nimmt, lenkt erst einmal von den persönlichen Ressentiments etwas ab und Assad und Helena bilden ein Ermittler-Team als eine explosive Mordserie ihren Anfang nimmt.
Die Ermittlungen führen in die Vergangenheit zu mehreren Todesfällen, die zwar als aufgeklärt gelten, aber bei genauerem Hinsehen sich als etwas ganz anderes herausstellen.
Mehr möchte ich eigentlich vom weiteren Geschehen gar nichts erzählen, denn die spannende, aber auch humorvolle Unterhaltung von mehr als 18 Stunden sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal durch Wolfram Kochs gekonnter Lesung ganz schnell das Kopfkino anspringt und der Hörgenuss beginnt.
Die Figuren waren mir sofort wieder präsent und erkennbar: Rose zeigt ihre eine bunte Mischung an Stimmungsschwankungen, die ihr diesmal auch körperlich einiges abverlangen und durch Assads Kamelwitze ist auch der humorvolle unverzichtbare Charme dieser Krimi-Reihe wieder total gelungen.
Wie es mit der geheimnisumwitterten Helena weitergeht, bleibt abzuwarten.
Um es hier nun auf den Punkt zu bringen: Zwar fehlt an manchen Ecken noch der grummelige Carl  Mørck (vielleicht bekommt er ja noch etwas mehr Raum beim nächsten Fall?), aber sonst ist die Freude bei mir groß gewesen, als ich von der Existenz des 11. Buchs erfuhr und sie bleibt erhalten, denn die Fortsetzung ist wunderbar gelungen und macht Lust auf mehr!
Fazit: Alle Daumen hoch für diese gelungene, spannende/humorvolle und unbedingt hörenswerte Fortsetzung der Sonderdezernat-Q-Reihe!
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Kim Faber/Janni Pedersen: Eisland

blanvalet

Ein neuer Fall für Juncker und Kristiansen

Eisland“, ist der fünfte Fall für die beiden dänischen Ermittler Martin Junkersen, genannt Junker und Signe Kristiansen.
Wer die Reihe von Beginn an kennt, der weiß, dass zwischenzeitlich einiges passiert ist und Junker und Kristiansen zwar noch auf der gleichen Dienststelle der Kopenhagener Polizei arbeiten, aber in unterschiedlichen Bereichen, weswegen Junker mit seiner Kollegin Nabiha Khalid ein Team bildet.
Aber wie auch schon im vorherigen Buch „Mörderland“ dauert es nicht lange und Signe ist wieder mit von der Partie. Es ist sieben Jahre her als sie und Juncker im Mordfall des elfjährigen Lukas ermittelten und einige Zeit später Robert Danius für den Mord für schuldig befunden und zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt wurde.
Aktuell sind neue Informationen aufgetaucht, die Zweifel an Danius Schuld aufwerfen. Er wird aus der Haft entlassen und der Fall muss neu aufgerollt werden, ohne erneut gegen Danius zu ermitteln. 
Junker und Kristiansen sind immer noch davon überzeugt, den richtigen hinter Gitter gebracht zu haben, weswegen sie trotz des Verbots ihres Vorgesetzten auf eigene Faust sich den Fall noch einmal genau anschauen. Was sie dabei alles zu Tage fördern, ist kaum in Worte zu fassen….
Dies ist nur ein Handlungsstrang von vielen, denn das Autoren-Duo hat für die Leserschaft eine geballte Ladung kriminelle Energie auf Lager, die nach und nach sichtbar wird und neben weiteren Morden, Erpressung und weitreichende Bandenkriminalität nur ein paar Themen sind, die einen hier erwarten. Besonders gut gelungen finde ich, dass der rote Faden zwischen den ganzen Straftaten nie verloren geht, man immer am Puls des Geschehens bleibt und die vielen Mitwirkenden alle richtig einordnen kann.
Einmal angefangen zu lesen, war es schwierig hier eine Pause einzulegen, denn von Anfang an ist fesselnde Spannung vorhanden, die bis zum Schluss anhält.
Die Figuren haben sich weiterentwickelt, waren mir aber gleich wieder präsent, sodass ich sofort in die Handlung eintauchen konnte.
Wie gewohnt ist auch das Privatleben der Hauptermittler in die Rahmenhandlung eingewoben, was gut passt und auf keinen Fall mehr fehlen darf. Daher kann ich auch nur empfehlen die spannende Thriller-Reihe vom ersten Buch an zu genießen, da es sich auf jeden Fall lohnt, man aber auch in der aktuellen Handlung die „Zwischentöne“  noch besser einordnen kann.
Da diesmal Nabiha Khalid einen wichtigen Part in der Handlung übernimmt und es auch in ihrem familiären Umfeld einige Turbulenzen gibt, darf man gespannt sein, wie es weitergeht.
Ich für meinen Teil vergebe hier die volle Punktzahl für diesen lesenswerten Thriller, der einem spannende Lesestunden bereitet, die für meinen Teil noch länger anhalten hätten können. So darf es gern noch lange mit dieser Buchreihe weitergehen!
Fazit: Volle Punktzahl für Fall Nr. 5, wo eine geballte Ladung an krimineller Energie, den  Spannungsbogen nicht abreißen lässt! Gern weiter so!
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Reese Witherspoon/Harlan Coben: Ohne ein letztes Wort

Goldmann

Harlan Coben ist mir seit vielen Jahren als meisterhafter Geschichtenerzähler bekannt, zuletzt hatte ich seinen Thriller „In tiefster Nacht“ gelesen und hier vorgestellt.
Reese Witherspoon ist mir als Schauspielerin aus den unterschiedlichsten Filmen ein Begriff. Nun haben sich die beiden zusammengetan und den Thriller „Ohne ein letztes Wort“ geschrieben:
Die Handlung beginnt in Nordafrika in einem Flüchtlingslager. Während einer schwierigen Operation bei einem 15-jährigen Jungen, rücken feindliche Milizen immer näher an das Lager heran, stecken es in Brand und die Lage dort spitzt sich lebensbedrohlich zu. Wer fliehen kann, tut das, nur Marc, der operierende Arzt verlässt auch auf mehrfaches Drängen nicht den Op-Tisch, denn er will unbedingt seine Arbeit zu Ende bringen. Dann stürmen die bewaffneten Milizen herein….
Nach einem Zeitsprung von einem Jahr lernt man die renommierte Ärztin für plastische Chirurgie Maggie McCabe kennen, die genau wie ihr verstorbener Mann Marc bei der Armee gedient hat und im Fronteinsatz in Krisengebieten im Einsatz war. Doch nach dem Tod ihres Mannes gerät ihr Leben immer mehr in Schieflage. Sie nimmt Tabletten um den Alltag zu bewältigen, denn sie hat große finanzielle Schwierigkeiten und ganz besonders beruflich ist sie auf dem Tiefpunkt angelangt, denn man hat ihr die Approbation entzogen, d.h. sie darf ihren Beruf nicht mehr ausüben bzw. nicht mehr operieren!
Da kommt das geheimnisvolle Angebot von Dr. Barlow, einem alten Bekannten und mittlerweile – einer der führenden und einflussreichsten plastischen Chirurgen überhaupt – gerade richtig. Er lädt Maggie für weitere Informationen auf sein Luxusanwesen ein, wo er ihr erörtert, dass er im Auftrag eines sehr wohlhabenden, aber menschenscheuen Klienten einen Chirurgen sucht, weil er eine Nasenkorrektur wünscht. Da höchste Diskretion gewünscht wird, steht außer Frage, dass die Bezahlung für diesen Auftrag schwindelerregend hoch ist.
Maggie nimmt ohne lange zu zögern, den Auftrag an. Ein Flugzeug bringt sie an einen geheimen Ort, wo sie sich bald in einem perfekt ausgestatteten Operationssaal wiederfindet. Die Operation gelingt, aber kurze Zeit später ist ihr Patient wie vom Erdboden verschwunden und Maggie gerät in Lebensgefahr….
Ja, was soll ich sagen, ich hatte ehrlich gesagt so meine Schwierigkeiten mit diesem Thriller.
Die Hauptfigur Maggie McCabe wird als brillant, mutig und in ihrem Beruf als Ärztin für plastische Chirurgie aufgehend, beschrieben. Ich fand ihr Handeln bezüglich dem verlockenden Angebot eher blauäugig/naiv und unethisch, denn ohne triftigen Grund bekommt man seine Approbation nicht aberkannt.
Die Gesamthandlung mit einem bunten Mix an Themen wie z.B. Künstliche Intelligenz, plastische Operationen, Luxus pur, aber auch kriminelle Machenschaften wie z.B. Geldwäsche war dann auch noch mit vielen suspekten Mitwirkenden angereichert, die alle keine Sympathiepunkte von mir bekommen, sodass mir das richtige Einordnen und Weiterlesen eher schwerfielen.
Für die Kategorie „Thriller“ war für mich hier zu wenig fesselnde Spannung vorhanden bzw. flackerte sie nur kurz auf, als es um die Frage ging, was in Nordafrika nach dem Eindringen der Milizen weiter passiert war, sonst war Vieles vorhersehbar und nicht überraschend.
Aber wie immer, dies ist nur mein Eindruck von diesem Thriller, hier ist selber lesen angesagt!
Fazit: Schade, dieser Thriller konnte mich leider nicht begeistern 
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Elisabeth George: Wer Zwietracht sät

Goldmann

Ich muss gestehen, ich kenne bisher die Geschichten um Inspector Lynley und seiner Mitarbeiterin/Kollegin DS Barbara Havers nur als Verfilmung aus dem Fernsehen. Obwohl das schon einige Jahre her ist (ich glaube Ende der 1990ziger Jahre) ist mir diese britische Krimi-Reihe mit Nathaniel Parker als Lynley und Sharon Small als Havers in guter Erinnerung geblieben.
Gelesen hatte ich tatsächlich bisher keines der Bücher von Elisabeth George, was sich nun durch ihr mehr als 700 Seiten umfassendes neues Werk „Wer Zwietracht sät“ geändert hat.
Gleich einmal vorweg, dieser seitenstarke Roman liest sich gut, der Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm, die Situationen werden bildhaft beschrieben und die sich öfters ändernden Örtlichkeiten werden immer in den Kapitelüberschriften genannt, sodass es mir keine Mühe machte, in die Handlung einzutauchen. Durch die Erinnerung an die schauspielerisch wunderbar besetzten Verfilmungen, ging bei mir recht schnell das Kopfkino an und die Figuren wurden lebendig. Was mir sehr gut gefallen hat, nur bei der Vielzahl an Mitwirkenden muss man etwas aufpassen.
Die Handlung spielt u.a. in Cornwall, wo in dem kleinen Ort Trevallas, Michael Lobb, der Eigentümer eines alteingesessenen Unternehmens in seiner Werkstatt ermordet aufgefunden wird.
Die Aufklärung dieses Mordfalls ist der rote Faden, der sich langsam durch das gesamte Buch schlängelt und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird.
Besonders gelungen finde ich, dass Michael Lopp hier selbst eine „Stimme“ hat, sodass man einen guten Einblick in die Vorgeschichte bekommt.
Wer hat Michael Lopp so brutal ermordet?
Die sehr viel jüngere 2. Ehefrau, Kayla, gerät schnell in den Fokus der Ermittler, denn Michael Lopp war kein armer Mann.
Seit einiger Zeit rumort es in dem idyllischen Ort, denn ein großes lukratives Bauvorhaben ist in aller Munde, aber nicht alle Grundbesitzer – einschließlich Michael – sind an einem Verkauf interessiert. Aber es gibt Familienmitglieder und Miteigentümer von Michaels Unternehmen, die da anderer Meinung sind, könnte dies ein Grund für Michaels Ableben sein?
So ganz sympathisch waren mir die Personen rund um den Fall Michael Lopp alle nicht und ob die Wahrheit bei ihnen oberste Priorität hat, lasse ich mal dahingestellt.
Dann rückt eine Person in den Fokus, die eine schwerwiegende Aussage macht und inhaftiert wird, weswegen dann erst Havers und dann auch Lynley einen Blick auf diesen Mordfall wirft, was aber eher private Gründe hat und auch erst recht spät in der Gesamthandlung passiert.
Die Auflösung des Mordfalls macht einen nachdenklich, Manipulation, Machtmissbrauch, Gier und menschliche Abgründe werden hier sichtbar, aber so richtig „rund“ fand ich den Abschluss nicht, was etwas schade ist.
Auch wenn die beiden Hauptfiguren nicht im gewohnten Stil ermitteln und man hier nicht auf nervenaufreibende Spannung trifft, hat mir das Buch gut gefallen. Es hat mir großen Spaß gemacht mal wieder Havers und Lynley zu begegnen und ihnen beim Agieren über die Schulter zu schauen, was meist in humorvollen Szenen verankert ist, aber auch beide haben private Probleme, die sie angehen und meistern müssen.
Insgesamt vergebe ich hier vier von fünf möglichen Punkten, da es für mich etwas mehr Spannung hätte sein dürfen und ich den Ausgang des Mordfalls nicht ganz so gelungen fand. Aber alles in allem, ein Muss für die Fans dieser Krimi-Reihe!
Fazit: Eher leise erzählter Kriminalfall, aber ein Muss für alle Fans der Reihe!
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