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Johanna Mo: Nebelstunde

Heyne Verlag

Bangte man im vorherigen Buch mit dem Titel „Dunkelwald“ noch um das Überleben von Hanna Duncker und ihrem ungeborenen Kind, ist nun mit „Nebelwald“ Buch Nr. 4 der Reihe erschienen.
Die schwedische Insel Öland ist weiterhin Schauplatz der Handlung, wo Hanna Duncker einst aufgewachsen ist und nach jahrelanger Abwesenheit nun als Polizistin arbeitet.
Seit langem beschäftigt sich Hanna mit dem Mordfall Ester Jensen und das aus gutem Grund, denn ihr verstorbener Vater hatte vor 20 Jahren die Tat gestanden, weshalb er zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
Jahre später besucht Hannas Bruder Kristoffer sie auf Öland und beichtet ihr, dass er schon lange Informationen darüber habe, wer der wirkliche Mörder von Ester Jensen ist. Aber aus Angst habe er geschwiegen und sei deshalb auch ins Ausland gegangen.
Tatsächlich wird der Fall neu aufgerollt und die Gerichtsverhandlung steht aktuell kurz bevor, wo Kristoffer als Zeuge aussagen soll.
Eingewoben in die Handlung sind kleine Kapitel, die die Überschrift „Der letzte Tag“ tragen. Darin geht es um den Tod von Vidar Johnasson, der Jugendliebe von Hannas ehemaligen Nachbarin und guten Freundin Ingrid Mattson.
Hanna ist eigentlich freigestellt, um der Gerichtsverhandlung im Mordfall Ester Jensen beizuwohnen, allerdings dauert es nicht lange und sie ist auch in die Ermittlungen zum Tod von Vidar J. involviert, denn der anfänglich vermutete Selbstmord entpuppt sich als Mordfall. Da Vidar in der Nachbarschaft nicht unbedingt beliebt war und auch ein bewegtes Leben geführt hat, sind die Ermittlungen nicht unbedingt einfach und verdächtige Personen gibt es einige.
Erst einmal bin ich froh, dass nun endlich der Fall Ester Jensen aufgeklärt und abgeschlossen ist, denn da hätte ich mir eine schnellere Auflösung gewünscht. Auch wenn die Autorin eine sehr angenehme Art zu Schreiben hat und der Mordfall an Vidar J. aufgeklärt wird, war der Weg auch bei diesem Fall recht lang. Durch die ständigen Richtungswechsel von einer verdächtigen Person zur nächsten, wurde einem fast schwindelig und die Spannung ebbt etwas ab. Zum Schluss hatte ich etwas den Verdacht, dass unbedingt noch ein „Überraschungsmoment“ hermusste. Denn wer hier „das Böse“ verkörpert und die Erklärung, warum Vidar sterben musste, fand ich „wie aus dem Hut gezaubert“ bzw. zu einfach, ganz besonders nach der wendungsreichen Ermittlungsarbeit.
Insgesamt hat mir dieses Buch aber schon besser gefallen, als das vorherige, weswegen es hier vier von fünf möglichen Punkten gibt. Da es ja immer noch jemanden gibt, der Hanna Duncker nach dem Leben trachtet, kann man gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht!
Fazit: Guter, angenehmer Erzählstil, allerdings mit einigen Längen und vielen Wendungen, weswegen es vier von fünf Punkten gibt
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Arne Dahl: Stummer Schrei

Piper Verlag   NetGalley

Ich habe schon viele spannende Kriminalromane von Arne Dahl gelesen, zuletzt die fünfteilige Reihe um das schwedische Ermittler-Duo Molly Bloom und Sam Berger, die mit dem Titel „Null gleich Einsabgeschlossen wurde.
Nun startet mit „Stummer Schrei“ eine neue Reihe um Hauptkommissarin Eva Nyman, die mit ihrem Team in einem sehr „explosiven“ Fall ermittelt:
Bei einem waghalsigen Überholmanöver kommt der Leiter eines der führenden schwedischen Stahlkonzerne ums Leben. Sein Wagen kommt von der Fahrbahn ab, es kommt zu einer Explosion, wobei der Wagen völlig ausbrennt. Der anfangs als tragischer Unfall eingestufte Vorfall, entpuppt sich bald darauf als Mordfall, denn die Explosion wurde durch eine selbstgebaute Bombe hervorgerufen…
Den nächsten explosiven Vorfall mit einem Toten gibt es in Stockholm als die Werbeagentur Luspank in die Luft fliegt. Durch eine landesweite Kampagne für die Ölindustrie sorgte sie im Vorfeld für Aufsehen.
Kommissarin Eva Nymans erhält einen an sie persönlich adressierten Brief, dessen Text nicht einfach zu verstehen ist, erinnert er doch an Verschwörungstheorien oder Äußerungen von extremistischen Klimaaktivisten, weswegen sie ihn erst einmal beiseitelegt. Allerdings erinnert sie eine bestimmte Wortwahl daraus an eine Person aus ihrer beruflichen Vergangenheit, was sie vorerst für sich behält. Denn sonst müsste sie sich die Frage stellen, ob ihr ehemaliger Vorgesetzter der Verfasser des Briefes oder gar der Bombenleger ist!?
Im Verlauf lernt man Lukas Frisell kennen, der in der Natur lebt und bereits viele Jahre allein in der Abgeschiedenheit verbracht hat. Er „wohnt“ irgendwo in einem Unterschlupf im Wald. Er genießt dies einfache Leben, so ohne Kontakt zu anderen Menschen und dem ganzen elektronischen Fortschritt, dem er noch nie so recht zugetan war. Diesen Schritt, sich in die Einsamkeit zurückzuziehen, hat der einstige Kriminalhauptkommissar nie bereut.
Da ich ja bereits einige Bücher von Arne Dahl gelesen habe, kann ich nur sagen, er ist ein Meister seines Fachs. Auch diesmal ist ihm ein sehr spannender, fesselnder Kriminalroman gelungen. Allerdings ist er auch sehr geschickt darin, seine Leser auf falsche Fährten zu locken, was er auch diesmal wieder versucht. Einige Zeit bin ich noch in Richtung „Klima und Umwelt“ mitgegangen, aber dann kam mir der Gedanke, etwas anderes im Auge zu behalten. Letztendlich lag ich damit richtig und war dann nicht mehr so ganz überrascht, wer und warum hier „das Böse“ verkörpert. Dennoch habe ich dieses Buch gern gelesen und vergebe die volle Punktzahl, zumal neben der Spannung, auch immer etwas Humor durchschimmert, was gut passt.
Da dies Buch als Auftakt einer neuen Reihe angekündigt wurde, bin ich gespannt, wie es weitergeht.
Fazit: Arne Dahl ist ein Meister seines Fachs! Der Auftakt dieser neuen Krimi-Reihe ist spannend und fesselnd gelungen! Gern weiter so!
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 John Ajvide Lindqvist: Refugium

DAV

Vom Autor dieser als Trilogie angelegten, neuen schwedischen Thriller-Reihe hatte ich zuvor noch nichts gehört oder gelesen.
Britta Steffenhagen wiederum ist mir als wunderbare Vorleserin vieler spannender Hörbücher bestens bekannt. Ihre wandelbare Stimme und ihre ganz besondere Art und Weise Texte lebendig werden zu lassen, gefällt mir immer wieder aufs Neue sehr gut. Ihr Können zeigt sie hier auch bei der ungekürzten Hörbuch-Lesung von „Refugium“, dem ersten Teil der „Stromland-Reihe“.
Anfangs lernt man die ehemalige Polizistin und jetzige Bestseller-Autorin Julia Malmros kennen. Für ein neues Buchprojekt benötigt sie fachliche Unterstützung in Sachen Computerwissen bzw. jemanden, der ihr den Einblick in die „Hacker-Welt“ ermöglicht.
Es handelt sich dabei um Kim Ribbing, einem eher wortkargen jungen Mann, der ihr bei ihrer Arbeit helfen soll. Um weitere Einzelheiten zu besprechen, treffen sich die beiden bei schönstem Sommerwetter auf einer Schäreninsel, wo Julias Sommerhaus steht. Von der Nachbarinsel hört man fröhliches Lachen und Gläserklirren, was auf ein geselliges Zusammensein schließen lässt. Doch diese Idylle wird plötzlich durch eine ganz andere Geräuschkulisse zerstört…
Da Julia ihren Inselnachbarn, den erfolgreichen Unternehmer Olof Helander seit frühester Jugend kennt und mit der Familie befreundet ist, schnappt sie sich nebst Kim ihr Boot, um nachzusehen, was „drüben“ passiert ist. Dort angekommen, bietet sich ihnen ein schreckliches Bild:
Die Gastgeber und alle Gäste der Feier wurden regelrecht hingerichtet. Nur Astrid, die 14-jährige Tochter der Familie Helander überlebt als einzige das Massaker, ist aber durch das Erlebte traumatisiert.
Wie es inhaltlich weitergeht, möchte ich hier gar nicht verraten, denn Spannung ist hier angesagt:
Da Julia Malmros unbedingt herausfinden will, was zum Tod ihres langjährigen Freundes geführt hat, bildet sie mit Kim Ribbing ein eher ungleiches Ermittler-Duo. Julia aktiviert ihre ehemaligen Kontakte zur Polizei bzw. bittet ihren Ex-Mann, der als Ermittler der Kriminalpolizei die Untersuchungen auf der Schäreninsel leitet, um Hilfe. Kim macht, was er am besten kann, er recherchiert im Internet und begibt sich von dort aus auf Tätersuche.
Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Der Erzählstil ist fesselnd, bildhaft und der Auftritt des ungleichen, aber sehr sympathischen Ermittler-Duos hat mir gut gefallen. Gelungen ist dem Autor auch der besondere Charakter bzw. die Figur Kim Ribbing, dessen seelische Narben durch ein Kindheitstrauma immer noch nachwirken, was man sich gut vorstellen kann.
Da in der aktuellen Handlung auch Bezug zu der Fortsetzung der bekannten „Millennium-Reihe“ des viel zu früh verstorbenen schwedischen Schriftstellers Stieg Larsson genommen wird, möchte ich noch etwas anmerken: Tatsächlich habe ich kürzlich „Verderben“ von Karin Smirnoff nach Stieg Larsson gelesen und kann sagen, dass ich die Fortsetzung nicht so gelungen fand.
Refugium, der spannungsgeladene Thriller von John Ajvide Lindqvist  bekommt von mir dagegen die volle Punktzahl, genau wie die wunderbare Lesung von Britta Steffenhagen, durch deren Stimme ganz schnell das Kopfkino beginnt.
Fazit: Volle Punktzahl für diesen fesselnden Thriller, dessen Handlung durch die wandelbare Stimme von Britta Steffenhagen zum Kopfkino wird! In dieser Kombination gern weiter so!
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Hjorth & Rosenfeldt: Die Schuld, die man trägt

Wunderlich

Ein neuer Fall für Sebastian Bergman!
Zwei Jahre haben die Autoren die Fans dieser spannenden Krimi-Reihe zappeln lassen, bis es etwas Neues zu lesen gibt. Nun hat das Warten ein Ende und „Die Schuld, die man trägt“ geht an den Start.
In vorherigen Buch der Reihe„Die Früchte, die man erntet“ fiel ein recht zahmer Sebastian Bergman auf, der als Kriminalpsychologe dem Team der schwedischen Reichsmordkommission als Berater zur Seite steht. Seine „unsympathische Note“ fehlte mir in der anfangs seichten Story, die aber dann an Fahrt aufnahm, als es um die „dunkle Seite“ eines langjährigen geschätzten Ermittlers des Teams ging…
An diese aufwühlenden Ereignisse und ganz besonders dem guten Ruf der Reichsmordkommission schadende Situation knüpft die aktuelle Handlung an. Das weitere Bestehen der gesamten Einheit steht auf wackligen Beinen und die Auflösung ist schon fast beschlossene Sache als das Team einen neuen Mordfall „auf den Tisch“ bekommt:
Eine Frau wird ermordet in einem Schweinemastbetrieb aufgefunden. An der Scheunenwand befindet sich eine persönliche Nachricht vom „Bösen“, die wie folgt lautet: „Löse das hier, Sebastian Bergman!“.
Ab hier sollte man als Leser die gesamte Reihe um den einst recht unsympathischen, aber genialen Kriminalpsychologen Sebastian Bergman kennen, damit man die Zusammenhänge besser nachvollziehen kann. Denn bereits früher hatte dieser es mit einem Täter zu tun, der ihn herausforderte und „Die Frauen, die er kannte“ ermordete.
Auch diesmal muss Sebastian Bergman in seiner Vergangenheit kramen, sich mit seinem lockeren Lebenswandel auseinandersetzen und über Menschen nachdenken, denen gegenüber er mit seinem einstigen schroffen Denken und Handeln eventuell angeeckt haben könnte, denn es geschehen weitere Morde…
Obwohl es den Autoren gut gelungen ist, die mordende Person zu „verstecken“, hatte ich eine Idee, wer es sein könnte und lag tatsächlich richtig, was aber den Unterhaltungswert dieses Buches nicht schmälert.
Es liest sich leicht, ich kam ohne Probleme nach so langer Zeit wieder ins Geschehen und erkannte auch die Mitwirkenden wieder. Nur etwas unglaubwürdig fand ich, was sich von Sebastian unbemerkt in seiner Wohnung abspielte.
Ich vergebe vier von fünf Punkten für diesen spannenden Kriminalroman, der mir insgesamt gut gefallen hat und mit einem unvorhersehbaren Ende überrascht.
Fazit: Unterhaltsamer und spannender Kriminalroman, der mit einem unvorhersehbaren Ende überrascht!
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Karin Smirnoff nach Stieg Larsson: Verderben

Heyne

Wer spannende Bücher liebt, der kennt mit Sicherheit auch die brillante „Millennium-Trilogie“ aus der Feder des viel zu früh verstorbenen, schwedischen Schriftstellers Stieg Larsson. Die beiden ungleichen Hauptfiguren – der hartnäckige Journalist Mikael Blomkvist und die geniale Hackerin Lisbeth Salander – haben mittlerweile, genau wie die Trilogie an sich, Kultstatus erreicht.
Auch überaus erfolgreich und sehenswert gelang die Verfilmung der Trilogie mit Mikael Nyqvist und Noomi Rapace in den Hauptrollen.
Durch den frühen Tod von Stieg Larsson, der den großen Erfolg seiner Millennium-Reihe ja nicht mehr miterleben durfte, war für mich als Fan eigentlich klar, dass es leider keine Fortsetzung geben wird.
Doch es kam anders, denn 2015 erschien  „Verschwörung“ von David Lagercrantz, den Stieg Larssons Erben mit der Fortsetzung der Millennium-Reihe beauftragt hatten. Das Buch habe ich damals gelesen und rezensiert. Recht schnell war mir klar, dass diese Fortsetzung nicht an die Trilogie von Stieg Larsson heranreicht, besonders da ich Schwierigkeiten hatte, den sonst engagierten Journalisten Mikael Blomkvist oder auch seine hackende „gute Fee“ Lisbeth Salander in der Handlung wiederzuerkennen.
Im Verlauf der Jahre erschienen noch zwei weitere Bücher von David Lagercrantz in dieser Reihe, die ich allerdings nicht gelesen habe, da ich von der oben erwähnten zu enttäuscht gewesen war.
Offenbar ist nun von den Erben ein weiterer Versuch gestartet worden, um an die erfolgreiche Stieg-Larsson-Trilogie anzuknüpfen. Die schwedische Autorin Karin Smirnoff hat die Herausforderung angenommen und das erste Buch einer weiteren als Trilogie geplanten Fortsetzung mit dem Titel  „Verderben“ ist erschienen:
Ein paar Jahre sind ins Land gezogen und Mikael Blomkvist steht beruflich an einem Scheideweg, weswegen er noch gar nicht richtig weiß, wie es weitergeht. Doch darüber macht er sich in der aktuellen Handlung erst einmal keine Gedanken, denn er reist in den hohen Norden Schwedens, da seine Tochter Pernilla heiraten will, einen Mann, den er noch gar nicht kennengelernt hat. Und dann gibt es da noch Lukas, seinen Enkel, der einen wichtigen Part in der Handlung einnimmt…
Lisbeth Salander ist mittlerweile Teilhaberin von Milton Security und sie übt sich in zwischenmenschlichem Small Talk, was ja eigentlich nicht so ihr Ding ist. Ihr Leben ist durchstrukturiert, bis sie ein Anruf ereilt, der sie nach Nordschweden beordert, wo sie sich einige Zeit um ihre Nichte Svala kümmern soll, von deren Existenz sie zwar weiß, das Mädchen aber bisher nie persönlich kennengelernt hat. Lisbeth widerstrebt diese Aufgabe, doch es bleibt ihr keine Wahl, denn die Mutter von Svala wird seit einiger Zeit vermisst….
Blomkvist und Salander treffen irgendwann zufällig aufeinander, agieren aber kaum zusammen. Lisbeth Salander und die Suche nach Svalas Mutter wird vordergründig erzählt, obwohl auf Seiten von Mikael Blomkvist auch gravierendes passiert..
An den Erzähl-Stil der Autorin musste ich mich erst einmal gewöhnen, zudem waren einige Textpassagen etwas unverständlich, was vielleicht an der Übersetzung liegt, was ich aber nicht beurteilen kann.
Die Handlung, die einerseits eine Menge kriminelle Energie beinhaltet, ist thematisch aber auch am Puls der Zeit, wo neue Energien, Windparks oder seltene Erden nur einige Stichworte sich.
Die beiden Hauptfiguren sind älter geworden und haben ihre Ecken und Kanten verloren, was schade ist. Auch die „nicht in Worte zu fassende Verbundenheit“ zwischen den beiden blitzt hier nur ab und zu auf und das gemeinsame besondere Agieren von Blomkvist und Salander fehlt leider ganz, was ja eigentlich das A und O dieser Reihe ist.
Insgesamt gefällt mir aber diese Fortsetzung besser als sie von David Lagercrantz.
Ich vergebe ich hier drei von fünf möglichen Punkten, da die Handlung an manchen Stellen „unrund“ ist, fesselnde Spannung nur stellenweise vorhanden ist und bedauerlicherweise den beiden Hauptfiguren ihre Ecken und Kanten fehlen und ihr Biss ihnen abhandengekommen ist.
Da dies aber der Anfang der „neuen“ Trilogie der Reihe ist und Potenzial durchschimmert, möchte ich erst noch abwarten, wie es im nächsten Buch weitergeht.
Fazit: Die neue „Fortsetzung“ der Millennium-Trilogie hat Potenzial, was aber noch nicht ganz ausgereift ist, weswegen abgewartet werden sollte, wie es weitergeht
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Ben Tomasson: Forsberg und der Teufel von Björlanda:

Droemer          NetGalleyDE

Der Schärengarten rund um Göteborg bildet auch im dritten Teil der schwedischen Krimi-Reihe um Kommissar Frederik Forsberg die schöne Landschaftsidylle. Doch wie auf dem aktuellen Coverbild von „Forsberg und der Teufel von Björlanda“ schon zu erkennen, ziehen bald dunkle Wolken auf:
Die mit Stolz und Ehrgeiz geführte „Nordins Schiffs- und Bootsbau“ begeht ihr 75-jähriges Firmenjubiläum, die in dritter Generation nun von Sixten Nordin geführt wird. Ein Grund zum Feiern möchte man meinen, aber auf der Feier kommt es zu Meinungsverschiedenheiten und Handgreiflichkeiten zwischen einigen Familienmitgliedern.
Und auch sonst darf man sich bei der Familie Nordin nicht vom vornehmen, schönen Schein täuschen lassen, denn hinter der Fassade liegt einiges im Argen. Schon in der frühen Vergangenheit geriet das Familienunternehmen durch einen tragischen Unfall ins Wanken..
Kommissar Forsberg  wird gerufen, als man am Strand von Björlanda einen Toten findet, der einen Neoprenanzug trägt. Schnell ist klar, es handelt sich um Sixten Nordin, dem Hoffnungsträger, der eben noch gefeierten Schiffs- und Bootsbau-Firma. Anfänglich sieht alles wieder nach einem tragischen Unfall aus, doch das ändert sich recht schnell und Forsberg und sein Team ermitteln in Sachen Mord. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig und langwierig…
Beurteilte ich den zweiten Teil der Reihe mit dem TitelForsberg und der Tote von Asperönoch mit fesselnd, wendungsreich und unvorhersehbar, trifft dies leider für das aktuelle Buch nicht ganz zu. Zwar fragt man sich anfänglich noch, warum Sixten Nordin sterben musste, doch etwas Greifbares findet die Polizei erst einmal nicht.
Mir war die gesamte Familie Nordin nicht besonders sympathisch und Umgang würde ich auch nicht unbedingt mit ihnen pflegen wollen.
Beim Lesen kristallisierte sich bei mir eine Idee heraus, wer sich hinter dem „Teufel“ verbirgt und ich lag tatsächlich richtig. Das werte ich aber insgesamt nicht als Minuspunkt. Was bei den Ermittlungen im Mordfall Sixten Nordin für düstere Geheimnisse zutage gefördert werden, erinnert an „Sodom und Gomorrha“ und da niemand in der Familie mit offenen Karten spielt, zieht sich die Handlung etwas dahin.
Dieses Manko wird durch die Weiterführung der spannenden Rahmenhandlung aber wieder etwas ausgeglichen, wo es um die autistische Emma, Forsbergs große Liebe Lea und seinem mit allen Wassern gewaschenen Konkurrenten Arvid Ekström geht. In diesen Handlungsteil gibt es Szenen, wo einem die Nackenhaare hochstehen.
Ich vergebe hier insgesamt vier von fünf möglichen Punkten. Da die spannende und bewegende Rahmenhandlung am Ende viele Fragen offen lässt, darf man gespannt sein, wie es dort weitergeht.
Fazit: Der Kriminalfall zieht sich etwas, dafür ist die Rahmenhandlung spannend und fesselnd, weswegen es hier vier von fünf möglichen Punkten gibt
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Pascal Engman/Johannes Selåker: Sommersonnenwende 

UllsteinVerlag     NetGalley

Mit „Sommersonnenwende“ beginnt die neue schwedische Krimi-Reihe um Kriminalkommissar Tomas Wolf und die Journalistin Vera Berg.
Anfangs lernt man die beiden Hauptakteure in ihrem privaten Umfeld kennen. Schnell wird klar, es sind keine einfachen Charaktere und beide schleppen eine ganze Menge Probleme mit sich herum:
Tomas war zuvor als UN-Soldat im Auslandseinsatz und er kämpft immer noch mit den grauenvollen Kriegserlebnissen. Außerdem zerrt seine einstige rechtsradikale „Verwirrung“ immer noch an seinen Nerven. Er distanziert sich zwar voll und ganz davon, wird aber durch seine beiden Brüder, die sich aktiv in diesem Umfeld bewegen, immer wieder aufs Neue damit konfrontiert.
Vera packt ihre Sachen, da sie ihre neue Stelle bei einer Zeitung in Stockholm anzutreten will. Gleichzeitig sieht sie es als Chance, sich aus der ungesunden Beziehung zu Jonny zu lösen, der immer wieder in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Aber so einfach ist das nicht, denn Jonny taucht mal wieder nicht auf, hat aber seinen sechsjährigen Sohn Sigge in ihrer Obhut gelassen. Niemand weiß, wo er sich aufhält und so entführt sie „Sigge“ kurzerhand und tritt ihre neue Stelle an, was bald zu neuen Problemen führt…
Die Schwierigkeiten, mit denen die Hauptfiguren zu kämpfen haben, lassen beide wie auf einem Drahtseil balancieren, um nicht selbst ins kriminelle Milieu abzudriften. Daraus resultieren viele Nebenschauplätze, die zusammen mit der aufwendigen Suche nach einem Vergewaltiger und Mörder die Handlung bestimmen.
Den durchtriebenen Mörder aufzuspüren, gestaltet sich schwierig, denn es gibt einige Verdächtige, nur fehlen den Ermittlern hieb- und stichfeste Beweise.
Im Verlauf kreuzen sich die beruflichen Wege von Tomas Wolf und Vera Berg, denn beide verfolgen das gleiche Ziel, sie wollen den Mörder identifizieren und dingfest machen….
Das seitenstarke Buch liest sich gut und man kann trotz vieler unterschiedlicher Szenerien alles richtig einordnen. Allerdings konnte keiner der Hauptakteure bei mir Sympathiepunkte sammeln.
Mal abgesehen davon, dass ich das recht chaotische Privat- und Berufsleben von Vera Berg nicht ganz nachvollziehen konnte, habe ich mich gefragt, ob nicht auch in Schweden für sechsjährige Kinder Schulpflicht besteht, was hier nie Thema war!
Auch den problembeladenen Tomas Wolf mit seinen merkwürdigen „Aussetzern“ und seiner immer wieder thematisierten unterdrückten Gewaltbereitschaft kann ich mir nicht als dienstfähigen Kriminalkommissar vorstellen. Bestimmt gibt es in Schweden auch Vorschriften, dass Soldaten, die in einem Kriegsgebiet im Einsatz waren, nach ihrer Rückkehr auf ihre Alltagstauglichkeit, psychische Gesundheit und ganz besonders auf die Dienstfähigkeit als Kriminalpolizist untersucht werden!?
Ich möchte damit nicht sagen, dass mir die Gesamthandlung nicht gefallen hat, es werden für meinen Geschmack aber zu viele Themen aufgegriffen, die „verarbeitet“ werden müssen. Durch die erwähnten Nebenschauplätze verliert sich die Suche nach dem Mörder dann etwas im „Gewühl“, was schade ist, denn durch den Schluss-Akkord bedingt, würde ich schon gern auch noch die geplante Fortsetzung lesen.
Insgesamt vergebe ich drei (mit der Tendenz nach oben) von fünf möglichen Punkten. Da auf jeden Fall Potenzial vorhanden ist, möchte ich noch abwarten, wie sich die Fortsetzung gestaltet.
Fazit: Eher durchschnittlicher Auftakt der neuen Krimi-Reihe, da aber durchaus Potenzial vorhanden ist, sollte die Fortsetzung abgewartet werden.
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Johanna Mo: Dunkelwald

Heyne

Nach „Nachttod“ und „Finsterhaus“ ermittelt die Polizistin Hanna Duncker nun im dritten Buch der Krimi-Reihe, die handlungsmäßig auf der schwedischen Insel Öland angesiedelt ist.
Immer noch beschäftigt Hanna der Mordfall Ester Jensen. Hannas verstorbener Vater hatte den Mord vor knapp 20 Jahren gestanden und dafür eine lange Gefängnisstrafe abgesessen. Doch immer schon hatte sie gewisse Zweifel daran, dass ihr Vater ein Mörder ist. Aber der wich von seinem Geständnis kein bisschen ab. Durch einen überraschenden Besuch von ihrem im Ausland lebenden Bruder Kristoffer wendet sich das Blatt, denn er macht ihr ein schreckliches Geständnis und Hannas Zweifel, dass ihr Vater einen Mord begangen hat, scheinen sich zu bestätigen!
Noch bevor sie den Behauptungen ihres Bruders richtig nachgehen kann, wird sie mitten in der Nacht durch einen Knall geweckt. Ihr Haus steht lichterloh in Flammen und nur durch einen beherzten Sprung aus dem Fenster, kann Hanna dem Feuer entkommen.
Ihre Recherchen im Mordfall Jensen bleiben offenbar nicht verborgen, denn jemand trachtet ihr nach dem Leben und der Hausbrand war nicht der letzte Anschlag auf sie….
Dies ist ein Teil der Handlung von „Dunkelwald
Des Weiteren geht es um einen Skelettfund im Mittlandwald. Es handelt sich dabei um die sterblichen Überreste von Mikael Fransson, der 1999 nach seiner Schulabschluss-Feier spurlos verschwand. Anhand der rechtsmedizinischen Untersuchung steht fest, dass Mikael ermordet wurde und nicht freiwillig verschwunden ist, wie anfangs noch von seiner Familie und seiner Clique angenommen wurde.
Die Ermittlungen in diesem weit zurückliegenden Mordfall gestalten sich schwierig und werden von den „Gedächtnislücken“ der früheren Mitschüler und Cliquenmitglieder verkompliziert. Letztendlich wird der Fall aber gelöst.
Im zweiten Buch der Reihe hatte ich eine Steigerung zum Debüt festgestellt und eine positive Entwicklung der Hauptfigur Hanna Duncker wahrgenommen und war gespannt wie es weitergeht.
Tatsächlich geht es aktuell in ihrem Privatleben turbulent und gefährlich zu, da ihr offenbar jemand nach dem Leben trachtet.
So ganz anfreunden kann ich mich mit der Figur Hanna Duncker aber immer noch nicht, denn ihre eigenwillige Art und ihre karge zwischenmenschliche Kommunikation erschließt sich mir nicht.
Ich hätte es spannender gefunden, den Fall Ester Jensen endlich zum Abschluss zu bringen, der wohl nun im nachfolgenden Buch erst aufgearbeitet wird.
Die Ermittlungen im Mordfall Mikael Fransson mit den vielen Mitwirkenden und Verdächtigen fand ich etwas anstrengend, denn offenbar hatte jeder so sein Geheimnis und spielte damals und heute nicht mit offenen Karten. Die anfängliche Spannung verliert sich im Verlauf, da die komplizierte Aufarbeitung, was 1999 geschehen ist, an ein großes Gefühls-Chaos zwischen Heranwachsenden erinnert, was dann letztendlich durch Fehleinschätzungen in einer großen Katastrophe endet.
Insgesamt vergebe ich drei von fünf möglichen Punkten, da ich das Hin- und Her-Switchen zwischen den beiden Mordfällen etwas anstrengend fand. Außerdem hatte die Gesamthandlung einfach zu viele Schauplätze und Mitwirkende, die das richtige Einordnen erschweren, worunter die Spannung leidet, was schade ist, hatte ich doch nach dem vielversprechenden zweiten Teil hier mehr erwartet.
Fazit: Nicht ganz so spannend wie Teil 2, weswegen es hier drei von fünf möglichen Punkten gibt!
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Camilla Läckberg: Kuckuckskinder

List Verlag                   NetGalley

Ein neuer Fall für die Schriftstellerin Erica Falck und Kommissar Patrik Hedström!
2018 hatte ich den zehnten Band der schwedischen Krimi-Reihe mit dem Titel „Die Eishexe“ gelesen und auf eine weitere Fortsetzung gehofft, die nun mit dem Titel „Kuckuckskinder“ erschienen ist.
Wer die Reihe nicht kennt, dem sei gesagt, einige Bücher sind bereits sehenswert für das TV verfilmt worden.
Schauplatz der Handlung ist die an der Westküste Schwedens liegende kleine, malerische Ortschaft Fjällbacka, wo auch das Ehepaar Erica Falck und Patrik Hedström mit ihren drei Kindern lebt.
Der aktuelle Titel Kuckuckskinder ist gut gewählt, die Bedeutung erschließt sich der Leserschaft aber erst im Verlauf.
Die Handlung ist in zwei Erzählstränge unterteilt, die in der Jetztzeit und im Jahr 1980 spielen und sich dann nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Hier gibt es einen kleinen Einblick ins Geschehen:
Erica und Patrik sind zur goldenen Hochzeit bei der bekannten Verlegerin Elisabeth Bauer und ihrem Ehemann Henning, einem angesehenen Schriftsteller, eingeladen. Das Brautpaar hat einen elitären Freundeskreis, wozu auch der bekannte Fotograf Rolf Stenklo gehört, der allerdings seine Teilnahme an den Feierlichkeiten kurzfristig abgesagt hat, da er sich mitten in den Vorbereitungen für seine geplante Ausstellung befindet. Während das Fest im vollen Gange ist, wird deutlich, dass hinter der glänzenden Fassade der Familie Bauer nicht alles so harmonisch ist, wie sie sich nach außen hin präsentiert.
Nach der durchfeierten Nacht hat Patrik kaum Zeit sich zu erholen, denn die Arbeit ruft, da man den Fotografen Rolf Stenklo in seiner Galerie ermordet aufgefunden hat…
Erica Falck arbeitet an einem neuen Buch und reist für Recherchen nach Stockholm. Dort kamen im Jahr 1980 bei einem Fragen aufwerfenden Wohnungsbrand zwei Menschen ums Leben.
Noch während die Ermittlungen im Mordfall des Fotografen andauern, kommt es in der Familie Bauer zu einem Blutbad…
In Stockholm stößt Erica in dem alten Fall auf Verbindungen, die zur Familie Bauer und ihrem erlesenen Freundeskreis führen und offenbar auch Bezug zu Patriks aktuellen Ermittlungen haben.
Dies sind nur einige Puzzle-Teilchen der spannenden Handlung. Mir fiel es leicht ins Geschehen einzutauchen, da mir die Hauptakteure mit ihren familiären Hintergründen alle gut bekannt sind.  Wer die vorherigen Bücher nicht kennt, hat aber keine Schwierigkeiten sich im Geschehen zurechtzufinden.
Während sich aus den unterschiedlichen Handlungssträngen langsam ein Gesamtbild formt, hatte ich eine vage Idee, wer hier gut maskiert das Böse verkörpert. Ich lag richtig, aber Camilla Läckberg setzt hier noch einen „drauf“, denn das Blatt wendet sich und man wird mit einer unvorhersehbaren Auflösung überrascht! Toll!
Seit ich den ersten Band „Die Eisprinzessin schläft“ dieser Krimi-Reihe gelesen habe, bin ich ein Fan der Bücher von Camilla Läckberg. Ihr Erzählstil ist angenehm, flüssig und bildhaft, sodass man die Szenerien gut vor Augen hat, weswegen einem dann und wann auch die Nackenhaare hochstehen. Die Kombination aus alten ungelösten Fällen, dem Einblick ins Privatleben der beiden sympathischen „Hauptdarsteller“ und den in der Gegenwart spielenden Kriminalfällen gefällt mir gut. Es hat mich sehr gefreut nach der mehrjährigen Pause wieder über Falck und Hedström etwas Spannendes zu lesen, weswegen es von mir hier die volle Punktzahl gibt und ich meine Leseempfehlung ausspreche!
Fazit: Trotz mehrjähriger Pause ist der Charme der Krimi-Reihe ungebrochen! Der aktuelle Band kann mit einer spannenden und unvorhersehbaren Handlung voll punkten! Bitte mehr davon!
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Malin Stehn : Happy New Year

Scherz Verlag              NetGalley

Durch das „anziehende“ Coverbild bin ich bei NetGalley auf diesen Roman aufmerksam geworden. Der Name der schwedischen Autorin sagte mir nichts. Da ich aber spannende Bücher aus dem hohen Norden sehr mag, war ich gespannt, was mich bei „Happy New Yearerwartet, dessen Handlung in Schweden spielt.
Der Untertitel „Zwei Familien. Ein Albtraum.“ fasst eigentlich schon recht gut zusammen, was die Leserschaft hier erwartet:
Es ist Silvester und Frederik und Nina machen sich fertig, um zur Party ihrer langjährigen Freunde Lollo und Max zu fahren, wo sie noch andere befreundete Pärchen treffen.
Smilla, die 17-jährige Tochter von Nina und Frederik, darf dieses Jahr erstmals eine Party in ihrem Elternhaus feiern, zu der auch ihre Freundin Jennifer – die Tochter von Lollo und Max – kommen wird.
Die Handlung wird von unterschiedlichen Personen und Sichtweisen erzählt.
So erfährt man recht schnell, dass die seit langem befreundeten Paare sich eigentlich nur noch traditionell und „weil es immer schon so war“ zu dieser Party einfinden, denn so richtig gemeinsam haben sie nichts mehr. Zu fortgeschrittener Stunde und nach reichlich Alkohol, ist die Stimmung nicht unbedingt heiter und gelöst, sondern eher angespannt und die zur Schau getragenen Fassaden bekommen Risse…
Von Smillas Party erfährt man erst einmal nichts, bis dann das Neue Jahr anbricht und Jennifer bald als vermisst gilt.
Auf den „Albtraum“, der im Untertitel erwähnt wird, möchte ich nicht weiter eingehen, da kann jeder seine Fantasie spielen lassen.
Die Erzählweise durch unterschiedliche Personen ist der Autorin gut gelungen und man findet sich im Geschehen gut zurecht. Durch die anschaulich geschilderten Charaktereigenschaften und Befindlichkeiten kann man die Mitwirkenden unterscheiden und hat sie bald vor Augen und findet sie in den unterschiedlichen Szenerien wieder. Ganz warm werden konnte ich mit keiner dieser Personen und Sympathiepunkte bekommt auch niemand von mir.
Was sich an schrecklichen Dingen ereignet, ist recht vorhersehbar und wenig überraschend. Im Verlauf zieht sich die Handlung etwas, was die anfängliche Spannung absinken lässt. Auch durch die eingearbeiteten Wendungen ändert sich daran nicht viel.
Im Vergleich zur Gesamthandlung fand ich dann die Auflösung bzw. wer für den „Albtraum“ verantwortlich ist, recht knapp erklärt, was schade ist, denn gerade hier kann die Autorin mit „Unvorhersehbarkeit“ punkten.
Fazit: Gute Ansätze finden sich hier auf jeden Fall, allerdings verliert sich die Spannung im Verlauf, was schade ist, denn zum Schluss überrascht die Autorin dann doch noch bei der Enttarnung der Person, die für den hier geschilderten Albtraum verantwortlich ist.
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