TOP

Catherine Shepherd: Meine tote Schwester

Kafel Verlag

Mir sind die unterschiedlichen BuchReihen von Catherine Shepherd seit vielen Jahren bestens bekannt. Sie waren und sind für mich ein Garant für fesselnde und spannende Unterhaltung.
Nun ist ihr Psychothriller „Meine tote Schwester“ erschienen, der optisch schon mal mit einem in blau/orange gestalteten Cover punkten kann.
In der Handlung lernt man die 16-jährige Schülerin Mia kennen, die mit ihrer Mutter zusammenlebt. Neben ihrem Zuhause liegt ein weitläufiges Grundstück mit einer seit Jahren leerstehende Villa, die Mia nicht betreten darf, denn dort fand ihre Schwester Jasmin den Tod.
Auch sonst umweht seit jeher dieses alte Gebäude und seinen einstigen Besitzer, dem Psychiater Dr. Schenkenberg etwas Düsteres und Geheimnisvolles. Dies wiederum lockt ungebetene Gäste an, die in die Villa eindringen, um dort Partys zu feiern. Den neuesten Trend findet man in den sozialen Medien, wo gruselige Videos von diesem Lost Place für Aufsehen sorgen und diejenigen, die diese Videos produzieren und online stellen, konkurrieren um die meisten „Likes, Klicks oder Follower“.
Mia schaut täglich rüber zu den verwaisten Fenstern, wo sie dann und wann eine Bewegung hinter einer Gardine erhascht oder eine Silhouette wahrnimmt, die sie an ihre tote Schwester erinnert..
Doch von einem Tag auf den anderen verändert sich die Situation, denn die alte Villa wurde günstig verkauft und nun ziehen dort Nora Hoppe und ihr Teenager Sohn Lukas ein…
Man sollte meinen, nun würde die Gerüchteküche verstummen, dem ist aber nicht so, denn anstatt der Villa rückt nun Lukas Hoppe in den Fokus, denn der Neuling soll jemanden getötet haben…
Im weiteren Verlauf stirbt jemand aus Mias Freundeskreis und recht schnell wird Lukas dafür verantwortlich gemacht…..
Mehr darf man nicht von der weiteren Handlung preisgeben, denn dazu ist sie zu spannend und packend geschrieben. 
Ich habe diesen Thriller „verschlungen“, denn er hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Mitwirkenden sind gut gezeichnet und bei der düsteren verlassenen Villa braucht es nicht viel Fantasie um hier unheimliche Szenen heraufzubeschwören, was der Autorin wieder einmal sehr gut gelungen ist. Obwohl hier eher die jüngere Generation die Handlung bestimmt, hat es mir große Freude bereitet diese fesselnd erzählte Geschichte zu lesen und kann mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen.
Insgesamt vergebe ich für fesselnde Spannung, tolles Setting und unheimliche Szenerien die volle Punktzahl und spreche meine Lese-Empfehlung aus!
Fazit: Dieser Psychothriller punktet auf der ganzen Linie und bekommt die volle Punktzahl und meine Lese-Empfehlung!
Read More