Edel Motion VÖ 29.08.25
Britische Krimi/Thriller-Serien konnten mich schon immer begeistern und viele davon schaue ich auch gern immer mal wieder an.
Nun gibt es mit der ersten Staffel der Serie „Ellis“ Nachschub für das Heimkino:
Aus der Vielzahl der bisher bekannten/erfolgreichen Krimi-Serien sticht diese gleich mal sehr positiv hervor, denn die namengebende Titelfigur DCI Ellis ist eine farbige Polizistin, wunderbar besetzt mit der gebürtigen Londonerin mit jamaikanischen Wurzeln, Sharon D Clarke.
Angesiedelt ist die drei Episoden á 90 Minuten umfassende Handlung im Peak District, einer eher ländlichen Gegend im Norden Englands.
Ohne groß auf die einzelnen Kriminalfälle einzugehen, nur ein orientierender Blick auf die Rahmenhandlung:
Aus einem See ragt halb ein Auto heraus als es entdeckt wird. Im Inneren wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Brisant wird es, als feststeht, dass es sich bei dem Toten um den Sohn einer ehemaligen Abgeordneten handelt. Diese hatte schon früher große Ressentiments gegen die örtliche Polizei, der sie nicht vertraut, weswegen sie ihren Einfluss gelten macht und man DCI Ellis aus London abkommandiert, um die örtliche Polizei, sprich DCI James Belmont und sein Team zu unterstützen.
Bei dem kommt diese „Hilfe“ nicht gut an, denn von Einmischung von „außen“ hält er nichts. Aber um den Schein zu wahren, stellt man der unbeirrbaren DCI den etwas schüchtern wirkenden, aber durchaus cleveren DS Chet Harper (Andrew Gower) zur Seite. Eigentlich soll er seinen Vorgesetzten über jeden Schritt informieren, den DCI Ellis tut, da er aber schnell erkennt, was für eine gut beobachtende und ganz besonders toughe Ermittlerin sie ist, muss er sich bald entscheiden, wem seine Loyalität gehört.
Die beiden bilden recht schnell ein zwar ungleiches, aber effektives und erfolgreiches Ermittler-Team, dem man gern über die Schulter schaut, wenn sie zu kniffligen, bisher ungelösten Fällen gerufen werden, wo die örtlichen Reviere nicht weitergekommen sind. Dies ist auch eine Besonderheit der Serie, denn ein eigenes Büro bzw. eine feste Einsatzstelle hat das Duo nicht, weswegen sie sich immer wieder auf neue Gegebenheiten einstellen müssen.
Man spürt von Anfang an, dass die Chemie zwischen dem neuen Ermittler-Duo nicht nur vor der Kamera stimmt, sondern auch dahinter – wie man es auch im Bonus-Material von den Schauspielern selbst hören kann.
Ich für meinen Teil kann diese neue britische Krimi-Serie nur empfehlen und würde mich über eine baldige Fortsetzung freuen!
Fazit: Die neue sehenswerte britische Krimi-Serie punktet mit spannenden Fällen und einem ungleichen, aber Köpfchen habenden Ermittler-Duo! Gern mehr davon!