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Linus Geschke: Das Camp – Donkerbloem 2

Piper 

Nach dem spektakulären Auftakt der Thriller-Trilogie mit dem Titel „Der Trailer“ ist nun mit „Das Camp“ die Fortsetzung erschienen.
Die Vorgeschichte setzte ich hier jetzt mal voraus, wichtige Informationen hat der Autor aber auch in die aktuelle Handlung eingewoben.
Kaum sind die schlagzeilenträchtigen Vorkommnisse auf dem in den Ardennen liegenden Campingplatz Donkerbloem vorbei und „das Böse“ offenbar vertrieben, dauert es nicht lange und es gibt von dort wieder viel zu berichten:

Diese Personen aus Teil 1 sind auch aktuell wieder mit dabei:

Frieda Stahnke, Hauptkommissarin in Hamburg
Wout Meertens, undurchsichtiger und leicht aufbrausender Besitzer/Betreiber der Kneipe Golden Diamond
Tayfun Akyol, ehemaliger Boxer, Türsteher des Golden Diamond
Kathinka Schill, sehr schlau, geht gern Dingen selbst auf den Grund und kennt sich im IT-Bereich gut aus

… und so geht es weiter:

Überraschenderweise heißt der neue Besitzer des berühmt-berüchtigten Campingplatzes Donkerbloem Wout Meertens und sein Freund Tayfun hat Köln den Rücken gekehrt und ist jetzt Verwalter des Camps, eine Aufgabe, in der er aufgeht, einem Ort, wo er sich angekommen fühlt.
Frieda Stahnke arbeitet nach ihrer Suspendierung wieder als Kommissarin. In letzter Zeit ist sie etwas angespannt, denn sie fühlt sich verfolgt. Als sie dann noch bei zwei Mordfällen selbst in den Fokus der Ermittler gerät, nimmt sie sich eine Auszeit und fährt in die Ardennen, wo Tayfun sie herzlich Willkommen heißt, ganz zum Missfallen von Wout, der keinen Kontakt mit der Polizei pflegen will…
Über der Gesamthandlung schwebt eine angespannte Atmosphäre, sodass man immer auf der Hut ist, was wohl als nächstes passiert. Im Verlauf geschehen brutale Morde, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet, aber als Leser weiß man es bald besser, denn die Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt bzw. zusammengesetzt und da bleibt das Böse nicht außen vor. Doch wer hier sein Unwesen treibt, bleibt gut verborgen und wird auch erst ganz zum Schluss präsentiert, was mir gut gefallen hat.
Ich habe diesen nervenaufreibenden zweiten Teil genossen und mich wieder spannend unterhalten gefühlt. Allerdings braucht man starke Nerven, denn so manche Szenerie lässt einen den Atem anhalten und durch die vorherrschende Kaltblütigkeit einem die Nackenhaare hochstehen.
Aber so muss ein fesselnder Thriller sein! Ich ordne ihn als Page-Turner ein und vergebe hier ebenfalls die volle Punktzahl.  Man darf gespannt sein, wie es weitergeht!
Fazit: Rasante, nervenaufreibende Fortsetzung, die die volle Punktzahl bekommt und einen sehnsüchtig auf Teil 3 warten lässt!
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Linus Geschke: Der Trailer – Donkerbloem 1

Piper Verlag

Die vorherigen Bücher des Autors habe ich nicht gelesen. Mit dem ersten Band – der als Trilogie angelegten Thriller-Reihe – „Der Trailer“ starte ich mein Leseabenteuer, das mich im Verlauf zu dem abgelegenen Campingplatz „Donkerbloem“ in den belgischen Ardennen führt.
Auf besagten Campingplatz verschwindet 2011 die 23-jährige Urlauberin Lisa Martin auf ungeklärte Weise. Sämtliche Suchen nach ihr verlaufen erfolglos.
Auch 14 Jahre später ist dieser Vermisstenfall immer noch ungelöst!
Frieda Stahnke arbeitet als Hauptkommissarin in Hamburg und stammt aus demselben Ort wie Lisa Martin. 
Ein True-Crime-Podcaster, der den Kriminalfall „Lisa Martin“ seinen Zuhörern wieder in Erinnerung bringen möchte, bittet Frieda um ein Interview. Da diese beruflich gerade „ins Abseits“ gedrängt wurde, sprich suspendiert wurde, hat sie genügend Zeit, um dieses Interview zu geben.
Wer diesen Podcast alles hört, was für weitreichende Folgen damit verbunden sind und welch kriminelle Energie dadurch ausgelöst wird, vermag Frieda nicht zu erahnen, aber Linus Geschke berichtet darüber in diesem nervenaufreibenden Thriller!
Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass der „Fall Lisa Martin“ nicht nur die Kommissarin Stahnke beschäftigt, sondern auch den zwielichtigen Barbesitzer Wouk Meertens, der damals als Lisa verschwand, ebenfalls auf dem Campingplatz in einem Trailer wohnte….
Mehr darf man nicht erzählen, denn wer spannungsgeladene Thriller mag, kommt an diesem hier nicht vorbei!
Die Gesamthandlung wird aus Sicht verschiedener Personen erzählt und man taucht in andere Zeitebenen ab. Durch den angenehmen Erzählstil findet man sich problemlos dabei zurecht.
Durch die Ungewissheit, was mit Lisa damals passiert ist, spielt der Autor bis zum Schluss mit der Fantasie seiner Leser. Von Beginn an schwebt eine angespannte, nichts Gutes verheißende Atmosphäre über dem Geschehen, die für Gänsehaut sorgt und einem dann und wann auch schon mal die Nackenhaare hochstehen lässt! 
Recht schnell hatte mich die Handlung „eingefangen“ und Seite um Seite flog nur so dahin, weswegen ich hier von einem fesselnden und spannungsgeladenen Page-Turner sprechen möchte und daher die volle Punktzahl vergebe. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht!  
Fazit: Fesselnder und nervenaufreibender Page-Turner, der die volle Punktzahl und meine unbedingte Lese-Empfehlung bekommt. 
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