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Johanna Mo: Dunkelwald

Heyne

Nach „Nachttod“ und „Finsterhaus“ ermittelt die Polizistin Hanna Duncker nun im dritten Buch der Krimi-Reihe, die handlungsmäßig auf der schwedischen Insel Öland angesiedelt ist.
Immer noch beschäftigt Hanna der Mordfall Ester Jensen. Hannas verstorbener Vater hatte den Mord vor knapp 20 Jahren gestanden und dafür eine lange Gefängnisstrafe abgesessen. Doch immer schon hatte sie gewisse Zweifel daran, dass ihr Vater ein Mörder ist. Aber der wich von seinem Geständnis kein bisschen ab. Durch einen überraschenden Besuch von ihrem im Ausland lebenden Bruder Kristoffer wendet sich das Blatt, denn er macht ihr ein schreckliches Geständnis und Hannas Zweifel, dass ihr Vater einen Mord begangen hat, scheinen sich zu bestätigen!
Noch bevor sie den Behauptungen ihres Bruders richtig nachgehen kann, wird sie mitten in der Nacht durch einen Knall geweckt. Ihr Haus steht lichterloh in Flammen und nur durch einen beherzten Sprung aus dem Fenster, kann Hanna dem Feuer entkommen.
Ihre Recherchen im Mordfall Jensen bleiben offenbar nicht verborgen, denn jemand trachtet ihr nach dem Leben und der Hausbrand war nicht der letzte Anschlag auf sie….
Dies ist ein Teil der Handlung von „Dunkelwald“
Des Weiteren geht es um einen Skelettfund im Mittlandwald. Es handelt sich dabei um die sterblichen Überreste von Mikael Fransson, der 1999 nach seiner Schulabschluss-Feier spurlos verschwand. Anhand der rechtsmedizinischen Untersuchung steht fest, dass Mikael ermordet wurde und nicht freiwillig verschwunden ist, wie anfangs noch von seiner Familie und seiner Clique angenommen wurde.
Die Ermittlungen in diesem weit zurückliegenden Mordfall gestalten sich schwierig und werden von den „Gedächtnislücken“ der früheren Mitschüler und Cliquenmitglieder verkompliziert. Letztendlich wird der Fall aber gelöst.
Im zweiten Buch der Reihe hatte ich eine Steigerung zum Debüt festgestellt und eine positive Entwicklung der Hauptfigur Hanna Duncker wahrgenommen und war gespannt wie es weitergeht.
Tatsächlich geht es aktuell in ihrem Privatleben turbulent und gefährlich zu, da ihr offenbar jemand nach dem Leben trachtet.
So ganz anfreunden kann ich mich mit der Figur Hanna Duncker aber immer noch nicht, denn ihre eigenwillige Art und ihre karge zwischenmenschliche Kommunikation erschließt sich mir nicht.
Ich hätte es spannender gefunden, den Fall Ester Jensen endlich zum Abschluss zu bringen, der wohl nun im nachfolgenden Buch erst aufgearbeitet wird.
Die Ermittlungen im Mordfall Mikael Fransson mit den vielen Mitwirkenden und Verdächtigen fand ich etwas anstrengend, denn offenbar hatte jeder so sein Geheimnis und spielte damals und heute nicht mit offenen Karten. Die anfängliche Spannung verliert sich im Verlauf, da die komplizierte Aufarbeitung, was 1999 geschehen ist, an ein großes Gefühls-Chaos zwischen Heranwachsenden erinnert, was dann letztendlich durch Fehleinschätzungen in einer großen Katastrophe endet.
Insgesamt vergebe ich drei von fünf möglichen Punkten, da ich das Hin- und Her-Switchen zwischen den beiden Mordfällen etwas anstrengend fand. Außerdem hatte die Gesamthandlung einfach zu viele Schauplätze und Mitwirkende, die das richtige Einordnen erschweren, worunter die Spannung leidet, was schade ist, hatte ich doch nach dem vielversprechenden zweiten Teil hier mehr erwartet.
Fazit: Nicht ganz so spannend wie Teil 2, weswegen es hier drei von fünf möglichen Punkten gibt!
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John Grisham: Feinde

Heyne

Den im Herbst letzten Jahres erschienen, spannenden Roman „Der Verdächtige“ hatte John Grisham in Florida angesiedelt.
In seinem neuen seitenstarken Werk geht es nach Biloxi, einer Stadt im Süden des US-Bundesstaat Mississippi. Die Handlung des Romans erstreckt sich über einen langen Zeitraum, wo einerseits der Wandel des an der Golfküste gelegenen Ortes aufgezeigt wird, zum anderen die Lebensgeschichte zweier kroatischer Einwandererfamilien genauer beleuchtet wird. Einen ganz besonderen Part übernehmen dabei die beiden 1948 geborenen und seit frühester Kindheit befreundeten Jungen Hugh Malco und Keith Rudy dar. Beide brillieren als Baseball-Talente und werden als solche gefeiert. Sie genießen das Leben und können sich im zarten Alter von zwölf Jahren nicht vorstellen, dass sich an ihrer engen Freundschaft je etwas ändern könnte…
Und genau das passiert, denn im Verlauf der Jahre driften ihre privaten und beruflichen Wege in eine total entgegengesetzte Richtung. Keith Rudy tritt in die Fußstapfen seines Vaters und studiert Jura und wird im Verlauf Staatsanwalt. Auch Hugh Malco eifert seinem Vater nach, der allerdings auf der anderen Seite des Gesetzes steht und kriminelle Machenschaften bis hin zu mafiösen Strukturen, Alkohol, Glücksspiel und Prostitution eng mit seinem Namen verbunden sind.
Der Kampf gegen „Gut und Böse“ erstreckt sie über eine lange Zeitspanne, d. h. anfänglich sind es noch die Väter der beiden Freunde Keith und Hugh, die sich im imaginären Ring gegenüberstehen. Doch das ändert sich durch ein dramatisches Ereignis und aus den einstigen engen Freunden werden – wer hätte das je von den beiden gedacht – Feinde!
Wie es dazu kommt, kann man im neuen spannenden Roman von John Grisham anschaulich präsentiert, nachlesen. Auch wenn es anfänglich etwas beschaulich vorangeht und im Verlauf so einige düstere Gestalten auftauchen und es Mitwirkende zu Hauff gibt, findet man sich im Geschehen gut zurecht. Im Nachhinein kann ich nur sagen, die anfängliche „Ruhe vor dem Sturm“ bzw. das ausführliche Erzählen der Vorgeschichte ist wichtig für die Gesamthandlung.  So erkennt man erst die tiefgreifenden Zusammenhänge und die Tragik des Ganzen, mit welchen Emotionen hier der Schlussakkord verbunden ist.
Ich bin seit langem ein großer Fan dieses Autors, dessen Bücher ja auch schon sehenswert verfilmt ( z.B. Die Jury oder Die Akte) wurden!
Diesen Roman habe ich wieder gern gelesen. Durch den angenehmen Erzählstil findet man sich auch bei den vielen Mitwirkenden und zeitlichen Zusammenhängen gut im Geschehen zurecht und kann alles gut einordnen, sodass ich hier meine Leseempfehlung ausspreche. 
Fazit: Ein unbedingt lesenswerter spannender Roman aus der Feder von John Grisham, dem gern noch viele weitere folgen dürfen!
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In der Nacht des 12.

Ascot Elite VÖ 14.04.23

Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten:
In einem kleinen Ort am Rande der französischen Alpen unweit von Grenoble ist eine junge Frau mitten in der Nacht auf dem Heimweg von einer Party. Auf den menschenleeren Straßen schickt sie noch schnell eine Nachricht an ihre Freundin und dann wird sie unvermittelt von einer wie aus dem Nichts aufgetauchten Person mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Jede Hilfe kommt für sie zu spät, sie verbrennt bei lebendigem Leib.
Auf die herbeigerufene und mit den Ermittlungen beauftragte Polizeieinheit unter der Leitung des jungen engagierten Capitain Yohan Vivés (Bastien Bouillon) kommt viel Arbeit zu. Um den bestialischen Mord an Clara Royer aufzuklären, bitten sie ihre beste Freundin Nanie um Hilfe. Sie beschreibt Clara als eine nette junge Frau, die gern lachte, das Leben liebte, feierte und sich gern amüsierte.
Akribisch sammeln die Ermittler Informationen, führen Gespräche mit unzähligen Personen aus Claras Freundes- und Bekanntenkreis, darunter auch eine Reihe von Männern, mit denen Clara flüchtige intime Kontakte hatte. Sympathisch kommt keiner, diese jungen Männer rüber. Sie wirken kalt, emotionslos und die Tatsache, dass Clara bestialisch ermordet wurde, scheint ihnen allen völlig gleichgültig zu sein. Jeder von ihnen könnte der Täter sein, doch den Ermittlern fehlen hieb- und stichfeste Beweise, um jemanden für den Mord zur Verantwortung zu ziehen.
Ein paar Jahre vergehen, aber der bestialische Mord an Clara ist zum Leidwesen von Capitain Yohan Vivés immer noch ungelöst, den dieses furchtbare Verbrechen nie losgelassen hat.
Durch eine wundersame Fügung kommt dann doch noch einmal Bewegung in den Fall. Es wird erneut ermittelt, es gibt neue Verdachtsmomente, die sich aber dann wieder verflüchtigen und so bleibt der Mord unaufgeklärt.
Zu Beginn des Films wird man darüber informiert, dass nicht alle Morde aufgeklärt werden und dieser, der sich „In der Nacht des 12.“ ereignete, leider dazu gehört.
Obwohl man von Anfang an weiß, dass hier ein ungelöstes Verbrechen aufgezeigt wird, ist es den Filmemachern gelungen, die akribischen Ermittlungen um diesen fürchterlichen Mord aufzuklären, fesselnd zu erzählen. Auch die Obsession, die Capitain Yohan Vivés hier für die Suche nach dem Mörder entwickelt hat, kann man gut nachvollziehen. Ich habe mich dabei ertappt, zu hoffen, dass der Fall doch noch gelöst wird, als sich nach einigen Jahren neue Ermittlungsansätze fanden, was ja letztendlich aber leider nicht gelungen ist.
Gelungen ist aber auf jeden Fall diese filmische Aufarbeitung des ungelösten Kriminalfalls, die fesselnd erzählt wird und darstellerisch toll besetzt ist. Hier geht es zum Trailer
Ich kann gut verstehen, dass dieser Film mittlerweile mehrere Preise bekommen hat, u.a. den César – den französischen Filmpreis – für den „Besten Film des Jahres“ und Bastien Bouillon für seine Rolle als Capitain Yohan Vivés  als bester männlichen Newcomer ausgezeichnet wurde.
Fazit: Gelungene, sehenswerte Aufarbeitung eines schrecklichen, bislang ungelösten realen Kriminalfalls
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Lisa Regan: Nur noch ein Atemzug

Bookuture                     NetGalley

Police Detective Josie Quinn, die in Pennsylvania, in der Kleinstadt Denton, lebt und arbeitet, suchte im 8. Band der Reihe nach ihrer spurlos verschwundenen Zwillingsschwester. Ein Kleidungsstück, das sich bei einer Leiche befand, katapultiert Josie im 9. Band gedanklich direkt zurück in ihre Jugendzeit und im aktuellen 10. Band, mit dem Titel „Nur noch ein Atemzug“ bekommt sie es mit rätselhaften Todesfällen zu tun:
Josie entdeckt in einem Schwimmbecken eine junge Frau leblos im Wasser treiben. Nachdem sie die mit Straßenkleidung und Sneakers bekleidete Frau aus dem Wasser gezogen hat, kommt jedoch jede Hilfe für sie zu spät. Josie erkennt in der Toten das hochtalentierte Schwimm-Ass Nysa Somers. Nach den ersten Befragungen wird deutlich, dass diese Musterschülerin, niemals ihr Stipendium riskiert, geschweige denn leichtsinnig ihr Leben auf Spiel gesetzt hätte. In Nysas Handy stoßen die Ermittler später dann auf die merkwürdige Notiz „Sei eine Meerjungfrau“.
Da Fremdverschulden auf den ersten Blick nicht nachweisbar ist, muss erst einmal von einem tragischen Unfall ausgegangen werden und auch die Obduktion bestätigt: Nysa ist ertrunken!
Kurze Zeit bricht im Haus eines hoch angesehenen, pensionierten Feuerwehrmanns ein verheerendes Feuer aus. Seine zwei kleinen Enkelinnen können nur knapp den Flammen entkommen und auch er selbst wird später mit schwersten Brandverletzungen hinter dem Haus gefunden. Die beiden kleinen Mädchen erzählen unter Tränen, dass ihr Opa das Feuer selbst gelegt habe und dabei gemurmelt habe: „Sei ein Funke“.
Josies Bauchgefühl sagt ihr mal wieder, die beiden Fälle hängen irgendwie zusammen. Doch ob sie da auf der richtigen Spur ist, verrate ich hier nicht.
Ich kann nur sagen, erneut ist es Lisa Regan gelungen einen unheimlich spannenden, nicht vorhersehbaren Thriller zu schreiben, der einen von der ersten Seite an fesselt und nervenaufreibende Szenerien bietet, die einem die Nackenhaare hochstehen lassen.
Im Privatleben von Josie Quinn tut sich etwas und das lässt sie ganz besonders im Showdown eine Achterbahn der Gefühle durchlaufen. Doch mehr wird nicht verraten, denn es lohnt sich mal wieder diesen Thriller zu genießen und er bekommt von mir die volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung. So spannend darf es gern noch lange weitergehen!
Fazit: Volle Punktzahl für diesen kniffligen und nervenaufreibenden 10. Fall für Josie Quinn! So spannend darf es gern weitergehen!
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Lisa Regan: Detective Josie Quinn 8 und 9

  Bookouture

Anfang Februar des Jahres hatte ich hier das siebte Buch aus der Detective-Josie-Quinn-Reihe „Die Namenlose“ vorgestellt. Mit der Handlung des Buches konnte ich mich erstmalig nicht ganz anfreunden, da es spannungsmäßig nicht an die vorherigen heranreichte. Ganz besonders fiel auch der körperliche und seelische Zustand der sonst so toughen Ermittlerin auf, denn durch die zurückliegenden Ereignisse und die aktuellen Geschehnisse im privaten Umfeld quälten sie Alpträume, die an ihrer Leistungsfähigkeit zerrten. Doch da ich die spannenden Thriller um Josie Quinn sehr mag, wollte ich die nächsten Bücher der Reihe aber auf gar keinem Fall verpassen und war gespannt wie es weitergeht.
Nun sind in kürzester Zeit die zwei nächsten E-Books aus der Reihe erschienen. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack, was einen erwartet:
„Du musst sie finden“ ist der achte Band der Reihe und der Titel gibt auch gleich Einblick in die spannungsgeladene Handlung:
War Josie zuletzt körperlich und seelisch „angeschlagen“, hat sie sich aktuell wieder etwas erholt, bekommt es aber mit einem sehr persönlichen Fall zu tun, der ihr mal wieder einiges abverlangt:
Josie und ihre Zwillingsschwester Trinity, die sich für einige Zeit bei ihr im Haus einquartiert hatte, geraten in einen Streit, in deren Verlauf Trinity ihre Sachen zusammenrafft, dann wutentbrannt das Haus verlässt und in ihrem Auto davonrast.
Hoffte Josie anfangs noch, ihre Schwester würde zurückkommen, vergehen Wochen und niemand aus der ganzen Familie hat von ihr gehört bzw. einen erbetenen Rückruf erhalten.
Josie macht sich auf die Suche nach ihr und in einer abgelegenen Waldhütte, die Trinity gemietet hat, findet sie nur ihr offenstehendes Auto, aber von ihr selbst keine Spur. Bei einer Suche in der näheren Umgebung macht Josie dann eine grauenvolle Entdeckung….
Hier bekommt man die gewohnte fesselnde Spannung geboten, die ich seit Beginn der Reihe so liebe und eine unvorhersehbare Geschichte präsentiert, die mit einem nervenaufreibenden Showdown endet!
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In „Rette ihre Seele“ steht die amerikanische Kleinstadt Denton an vielen Stellen unter Wasser, da es seit Wochen ununterbrochen regnet. Die Rettungsmannschaften sind in vollem Einsatz und werden in regelmäßigen Abständen von Josie Quinn und ihrem Team unterstützt, um Menschen aus den Überschwemmungsgebieten zu evakuieren. Während eines dieser Einsätze treibt ein in einer Plane eingewickelter länglicher Gegenstand an die Oberfläche, den Josie unter großen Mühen an Land ziehen kann. Beim Öffnen des „Pakets“ entdeckt sie darin die Leiche einer jungen Frau, die ein Kleidungsstück trägt, das Josie erstarren lässt und sie von jetzt auf gleich in ihre Schulzeit katapultiert!
Auch dieser Thriller bietet wieder die gewohnte fesselnde Handlung, die diesmal auch Einblick in Josies Schulzeit und Vergangenheit gibt, die in einzelnen Kapiteln gut ins Geschehen eingewoben sind.
Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt, vergebe die volle Punktzahl und spreche meine Lese-Empfehlung auch für Buch Nr. 9 aus.
Fazit: Band 8 und 9 der Josie-Quinn-Thriller-Reihe bekommen die volle Punktzahl für spannende und fesselnde Unterhaltung, sodass ich beide E-Books nur empfehlen kann. Gern weiter so!
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Arno Strobel:  Mörderfinder   – Mit den Augen des Opfers –

Fischer Verlage

Der dritte Einsatz für den Fallanalytiker Max Bischoff.
Obwohl Max Bischoff gern als Polizist tätig war, zwangen ihn gewisse Ereignisse dazu, den Dienst beim KK 11 in Düsseldorf zu quittieren, weswegen er jetzt neben seiner Lehrtätigkeit an der Polizeihochschule auch als Privatermittler arbeitet und bereits in „Die Spur der Mädchen“ und „Die Macht des Täters“ gezeigt hat, dass er auch ohne „Marke“ ein guter „Mörderfinder“ ist.
Aktuell bekommt er einen unerwarteten Anruf, der ihn aufhorchen und erstaunen lässt, denn niemand anderes als seine frühere Chefin, die Polizeirätin Eslen Keskin, die bisher kein gutes Wort für ihn übrig hatte, bittet ihn um Hilfe!
So richtig einordnen kann Max Bischoff diesen Anruf noch nicht, dazu waren die Differenzen während seiner Dienstzeit beim KK 11 mit ihr zu groß und so reist er mit gemischten Gefühlen nach Klotten, einem kleinen Ort an der Mosel.
Dort trifft er auf Frau Keskin, die von ihrer Freundin Gaby erzählt, die in diesem Ort lebte. Sie litt an einer schweren Krankheit und verstarb kürzlich daran.
Besagte Freundin hat ein Tagebuch hinterlassen, worin sie von ihren großen Schuldgefühlen schreibt, die ihr schwer zu schaffen machen. Wessen sie sich schuldig gemacht hat, darüber schreibt sie aber nichts genaues, sondern driftet immer mehr in diffuse und verwirrende Gedankengänge ab.
Eslem Keskin vermutet, dass die beschriebenen Schuldgefühle mit einem Ereignis zusammenhängen könnten, das sich hier vor 22 Jahren ereignet hat, wo ein junger Winzer spurlos verschwand, der offenbar zu Gabys engeren Freundeskreis gehörte. Die polizeilichen Ermittlungen damals verliefen im Sande, weswegen er Fall offiziell als ungelöst gilt.
Ob die Tagebucheintragungen und der alte Vermisstenfall in einem Zusammenhang stehen, danach soll Max vor Ort recherchieren. Was allerdings kein einfaches Unterfangen ist, denn die Menschen in dem kleinen Ort mögen es nicht besonders, wenn man sie aushorcht bzw. ihre jahrelange Mauer des Schweigens versucht zu durchbrechen. Und kaum hat Max mit ein paar wenigen Menschen gesprochen, die die Verstorbene gut kannten, geschieht ein brutaler Mord, der die bisherigen kargen Erkenntnisse, die er in der kurzen Zeit gewinnen konnte, in ein ganz anderes Licht rücken…
Während es in dem kleinen Ort Klotten plötzlich nur so von „Ermittlern“ wimmelt, kommt es zwischen Max und dem offiziellen Mordermittler zu Reibereien, denn der möchte den „Mann ohne Befugnisse“ am liebsten sofort aus dem Ort verbannen.
Doch Max hat mittlerweile „Blut geleckt“ und trotz reichlich Gegenwind will er diesen immer merkwürdiger werdenden Fall lösen. Er bleibt stur und vor Ort, unterhält sich mit Leuten, die sich noch an die Ereignisse von damals erinnern können und scheint dabei ungewollt, „dem Bösen“ zu nahe gekommen zu sein, weswegen er bald in höchster Lebensgefahr schwebt.
In die Gesamthandlung sind wohldosiert „Ein- bzw. Rückblicke“ in die Gedankenwelt einer im Verborgenen agierenden Person eingewoben, die erst im Showdown demaskiert wird, aber auch noch zusätzlich eine „böse Überraschung“ in petto hat.
Hatten die beiden vorherigen Thriller dieser Reihe mich voll und ganz begeistern können, muss ich diesmal einen Punkt abziehen, denn es „wuselten“ mir in der Handlung von „Mit den Augen des Opfers“ zu viele Personen herum. Ich fand es etwas anstrengend, sich mit dieser Vielzahl von Mitwirkenden zu beschäftigen. Bis fesselnde Spannung aufgebaut war, dauerte es etwas. So richtig zum Tragen kam sie erst in Richtung Showdown, davon hätte es für meinen Geschmack gern etwas mehr sein dürften.
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gern gelesen und hoffe, die Thriller-Reihe wird weitergeführt.
Fazit: Reicht spannungs- und handlungsmäßig nicht ganz an die beiden Vorgänger heran, weswegen ich vier von fünf möglichen Punkten vergebe.
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Stevens & Suchanek: Rachejagd – Zerstört

Heyne

Bis Oktober letzten Jahres war mir dieses Autoren-Duo noch völlig unbekannt. Das hat sich allerdings sehr schnell geändert, denn mit „Rachejagd – Gequält“ begann ihre als Trilogie angelegte Thriller-Reihe, die sich als fesselnder Page-Turner herauskristallisierte.

Ein kleiner Blick in den Inhalt:

Die Investigativ-Journalistin Anna Jones und der FBI-Agent Nick Coleman kennen sich seit ihrer Jugendzeit, verlieren sich dann wieder aus den Augen und treffen sich dann als junge Erwachsene wieder. Diese beiden Hauptakteure der Reihe werden in eine nervenaufreibende Handlung hineingezogen, wo es zu alptraumhaften Szenerien kommt. Offenbar ist eine Person auf einem ganz persönlichen Rachefeldzug gegen sie. Im Verlauf werden die beiden unfreiwillig zu „Spielfiguren“, die wie auf einem imaginären Schachbrett nach Gutdünken von der im Verborgenen agierenden Person bewegt werden.
Bei der aufwendigen Suche nach ihrem Widersacher können Anna und Nick anfangs noch auf „helfende Hände“ zurückgreifen, doch die werden immer weniger, da sie im gemeinsamen Kampf gegen das „unsichtbare Böse“ ihr Leben verlieren, wozu enge Freunde, Familienmitglieder und Wegbegleiter gehören.
Durch geschickte Twists wendet sich immer mal wieder die Handlung in eine andere Richtung, sodass es dem „Bösen“ mehrfach gelingt unter- und dann wieder mit neuem Psychoterror im Gepäck aufzutauchen.
Dachte ich, die dargebotenen Szenen in Teil 1 waren schon heftig, dreht das Autorenpaar in Teil 2 mit dem Titel „Verraten“ noch mehr auf und hier braucht man als Leser wirklich starke Nerven! Denn die alptraumhaften Ereignisse, die Anna und Nick hier verkraften müssen, sind schon „hard stuff“. Die Jagd auf sie ist immer noch nicht beendet, die seelischen Qualen, die hier ganz besonders Nick durchleben muss, kann man kaum in Worte fassen.
Teil 1 hatte ich als nervenaufreibenden Page-Turner eingeordnet, mit Teil 2 setzte das Autoren-Duo in Sachen „Thrill“ noch eins drauf und nun ist mit „Zerstört“ der Abschlussband erschienen.
Noch einmal durchleben die beiden Hauptfiguren actionreiche und nervenaufreibende Szenen, die mit denen aus den vorherigen Büchern sehr gut mithalten können. Immer wieder gelingt es den Autoren durch Twists in der Handlung die Leser zu überraschen und erst ganz am Schluss wird „das Böse“ demaskiert! Toll!
Alles in allem hat mir diese Thriller-Trilogie sehr gut gefallen. Recht schnell hatte mich die Gesamthandlung in ihren Bann gezogen, obwohl einem in so mancher Szene die Nackenhaare hochstehen. Aber so soll ja auch ein Thriller sein!
Allerdings muss ich auch anmerken, dass ich schon im 1. Teil eine gewisse Ahnung hatte, wer sich hinter der Maske des Bösen verbirgt. Lange Zeit ist es den Autoren gelungen, mich immer wieder auf andere Fährten zu locken. Aber im aktuellen Buch hat mich dann ein „Schlüsselsatz“ aufhorchen lassen und ich war mir sicher und lag letztendlich richtig, wer hier der „Rachejäger“ ist.  Aber dies aber nur am Rande, denn wer actionreich, nervenaufreibend und fesselnd unterhalten werden möchte, dem kann ich nur raten, die „Rachejagd-Trilogie“ zu genießen!
Fazit: Krönender Abschluss einer nervenaufreibenden, wendungsreichen und bis zum Schluss fesselnden Thriller-Trilogie, die man nicht verpassen sollte!
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Schwiecker/Tsokos: Die letzte Lügnerin

Droemer/Knaur

Vor einem Jahr erschien der zweite gemeinsame Kriminalroman der Autoren mit dem Titel „Der 13. Mann“, den ich spannend fand und der mit einer unvorhersehbaren Wendung noch zusätzlich punkten konnte.
Nun ist ihr neues gemeinsames Werk „Die letzte Lügnerin“ erschienen.
Schauplatz der Handlung ist Berlin, wo der dort ansässige Strafverteidiger Rocco Eberhardt es diesmal mit einem sehr persönlichen Fall zu tun bekommt:
Anfangs bittet ein hochrangiger Politiker ihn um rechtlichen Beistand, da er in einem viral gegangenen Video zu sehen ist, wo es um Korruption und millionenschwere Immobiliendeals geht. Abgesehen davon, dass dieser Politiker kein besonders sympathischer Mandant ist, kommt für Rocco Eberhardt verkomplizierend hinzu, dass er befürchten muss, sein eigener Vater könnte in diesen aufsehenerregenden Fall verwickelt sein.
Recht bald weitet sich der Fall aus und besagter Politiker gerät immer mehr in die Mühlen der Justiz und steht am Ende wegen viel schwerwiegenderen Anklagen vor Gericht…
Der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer steht im Sektionssaal und betrachtet einen menschlichen Kopf ohne Körper, den Spaziergänger im Wasser der Havel liegend, entdeckt hatten.  Die Ergebnisse der äußeren Leichenschau spricht er in sein Diktiergerät. Was man hier als Leser präsentiert bekommt, lässt einem schon dann und wann die Nackenhaare hochstehen.
Die ebenfalls anwesende Hauptkommissarin Hardenberg äußert ungeduldig die Vermutung, es handele sich doch sicherlich um ein Tötungsdelikt, doch Dr. Jarmer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und beendet erst seine Untersuchung, bis er seine Einschätzung präsentiert…
Als Leser taucht man in zwei ganz unterschiedliche Berufsfelder ein, wo man zum einen Einblick in die interessante Tätigkeit eines Strafverteidigers bekommt, die in diesem Fall recht häufig im Gerichtssaal stattfindet.
Des Weiteren geht es in den Bereich der Rechtsmedizin, den ich sehr spannend finde, hat es doch für mich auch immer etwas von „Detektivarbeit“, z.B. um eine Todesursache zu bestimmen. Auch wenn hier bei den anschaulich geschilderten Szenen im Sektionssaal einem der eine oder andere Schauer über den Rücken läuft, ist alles wohldosiert in die Handlung eingewoben.
Das gesamte Buch liest sich gut und flüssig, ohne dass man hier mit Fremdworten konfrontiert wird. Das aktuelle Thema rund um dubiose Immobilien-Deals, bezahlbaren Wohnraum bzw. immer weiter steigenden Mieten ist gut gewählt und gelungenen in die spannende Kriminalhandlung eingewoben. Ganz besonders die undurchsichtigen Geschäftspraktiken im Immobilienbereich, die hier aufgezeigt werden, lassen einen aufmerken und regen zum Nachdenken an.
Insgesamt kann ich nur meine Leseempfehlung aussprechen und hoffen, dass noch weitere spannende Bücher in dieser Reihe folgen.
Fazit: Leseempfehlung für diesen gelungenen, spannend erzählten Justizkrimi, dem gern noch weitere folgen dürfen!
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Sven Koch: Dünensturm

DroemerKnaur Verlag

2019 erschien der vorerst letzte Thriller aus der Reihe mit dem Titel „Dünenblut“. Kommissar Tjark Wolf von den „Fantastic Four“ – wie sich die vier Mitglieder der Sondereinheit des LKA Femke Folkmer, Ceylan Özer, Fred Berger und Tjark Wolf auch insgeheim nennen – war in eine nervenaufreibende Handlung hineingeschlittert.
Er geriet durch die dänische Ermittlerin Anne Madsen, die im Fall des „Runenkillers“ ermittelte, sozusagen „zwischen die Fronten“, zumal Anne und Tjark sich auch zwischenmenschlich näher kamen. Allerdings hatte dies dann im Verlauf der Handlung für beide schwerwiegende Konsequenzen und Tjark sah sich letztendlich gezwungen, den Dienst beim LKA zu quittieren.
Fast vier Jahre mussten die Fans der Reihe – wie ich – hoffen und bangen, dass Sven Koch die Reihe fortführt.
Zu meiner großen Freude gibt es nun Nachschub in Sachen Spannung, denn das 7. Buch der Reihe mit dem Titel „Dünensturm“ ist erschienen:
Tjark Wolf hält sich in seinem Ferienhaus in Dänemark auf und vertreibt sich seine Zeit am Nordseestrand mit Malen und grübelt darüber nach, wie es beruflich in seinem Leben weitergehen soll. In diese etwas trübe Stimmung hinein tauchen bei ihm überraschend Femke Folkmer und Ceylan Özer auf. Sie brauchen seine Hilfe und überreden ihn zum LKA zurückzukommen. Und das hat folgenden Grund:
In Deutschland wurde Shirin Attaman entführt. Sie ist die Tochter von Vural Attaman, einem flüchtigen Schwerverbrecher, der nach einem missglückten Raubüberfall untergetaucht ist. Offenbar wollen Shirins Entführer Vural so aus seinem Versteck locken, doch der taucht nicht auf!
Und hier kommt Tjark Wolf ins Spiel, denn wenn jemand weiß wie Vural Attaman tickt und wo er sich verstecken könnte, dann ist er es. Die beiden kennen sich schon seit Kindertagen und haben bereits den einen oder anderen Kampf gegeneinander ausgetragen.
Nun, ob Tjark tatsächlich den untergetauchten Verbrecher aufstöbern und Shirin Attaman aus den Fängen der Entführer befreien kann, bleibt hier natürlich unerzählt!
Nach so langer Zeit war mir die gesamte Rahmenhandlung nicht mehr ganz präsent, doch da hat Sven Koch für seine Leser gut vorgesorgt. Geschickt hat er alle wichtigen Informationen ins aktuelle Geschehen einfließen lassen, sodass man sich gut in der Handlung zurechtfindet und dem Geschehen problemlos folgen kann.
Ganz besonders die actionreichen Szenen in Richtung Showdown sind so anschaulich geschildert, dass man den rauen Wind der Nordsee spüren kann.
Tjark Wolf ist hier wieder ganz in seinem Element und zeigt, dass er als „lonely Wolf“ am liebsten agiert, allerdings auch im Verlauf einige Blessuren abbekommt.
Als Fan der Reihe kommt man an diesem Thriller nicht vorbei! Auch wenn mir noch etwas von der Spannung der vorherigen Bücher fehlt, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
Die in die Gesamthandlung eingestreuten Ereignisse in Dänemark, wo Anne Madsen in einem aktuellen Mordfall ermittelt, sehe ich als Cliffhanger (!?), der in einem neuen „Dünenkrimi“ seine Fortsetzung findet und auf den ich mich schon freue.
Fazit:  Tjark Wolf Fans kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten, denn seine Alleingänge sind ja schon legendär, sodass man hier gut unterhalten wird. So darf es gern weitergehen!
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Sabine Thiesler: Verschwunden

Heyne

Ich muss gestehen, „Verschwunden“ ist das erste Buch, das ich von Sabine Thiesler gelesen habe. Aber eins kann ich jetzt schon sagen, es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein!
Handlungsmäßig geht es in die Toskana, wo in dem kleinen italienischen Ort Ambra das jährlich stattfindende Dorffest in vollem Gange ist. Zwischen Ständen mit Kunsthandwerk, Buden mit Leckereien und Bühnen mit Musik und Tanz tummeln sich unzählige Einheimische und Touristen.  Zu diesen gehört auch die kleine Familie Wengler aus Deutschland, die sich im Gewühl auf der Piazza aus den Augen verlieren. Mutter und Vater finden sich nach kurzer Zeit wieder, aber der siebenjährige Jonas bleibt auch nach ihrer akribischen Suche spurlos verschwunden, weswegen ihn seine Eltern auf der örtlichen Polizeiwache bei Maresciallo Donato Neri als vermisst melden. Neri steht der ganzen Sache etwas hilflos gegenüber und weiß nicht so recht, wie er den verschwundenen Jungen wiederfinden soll…
Im Verlauf lernt man als Leser die attraktive, Erfolg verwöhnte Immobilienmaklerin Elena Ludwig kennen. Sie selbst lebt abgeschottet von alten Mauern mitten in Siena in einem Traumhaus mit wunderschönem Garten. Sie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Doch damit nicht genug, sie liebt das Abenteuer, weswegen sie sich über eine Agenturvermittlung mit reichen Männern trifft, die sie an exklusive Orte einladen, um dann ein außergewöhnliches, lustvolles Wochenende mit ihr zu verbringen. Niemand weiß davon und darf es nie erfahren, was ihr aber beim letzten Rendezvous zum Verhängnis wird, denn diesmal gerät sie an den Falschen, denn hinter seiner charmanten Fassade verbirgt sich ihr größter Alptraum!
Durch den angenehmen, flüssigen Erzählstil ist man recht schnell ins Geschehen abgetaucht, braucht aber wirklich starke Nerven, denn die hier geschilderten Szenerien sind schon „hard stuff“ und lassen einem die Nackenhaare hochstehen.
Die polizeilichen Ermittlungen spielen sich eher – wenn überhaupt – nur am Rande ab. Die Gesamthandlung setzt sich aus den unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Mitwirkenden Stück für Stück zusammen, was gut gelungen ist und mir gefallen hat.
Von Beginn an durchzieht eine unheilvolle Atmosphäre das Geschehen, die neben Spannung, aber auch nervenaufreibende Ungewissheit beinhaltet. Wie bereits erwähnt, ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven, wer sich aber darauf einlässt wird hier bis zum Schluss gut unterhalten, zumal auch die schöne Landschaftskulisse und die Mentalität der Einheimischen mit in die Rahmenhandlung einfließen, was gut passt.
Etwas Schwierigkeiten hatte ich mit dem recht schwerfälligen und kaum agierenden Maresciallo Donato Neri, er wirkte auf mich wie etwas aus der Zeit gefallen. Auch die abenteuerlustige und an Luxus gewöhnte Elena Ludwig war mir nicht sonderlich sympathisch und ihr schlimmes Schicksal, kann man auch als Mahnung sehen, dass man für Geld nicht alles kaufen kann.
Insgesamt hat mir dieser Thriller aber recht gut gefallen, ich vergebe vier von fünf Punkten und werde immer mal wieder Ausschau halten, ob es etwas Neues von dieser Autorin zu lesen gibt.
Fazit: Nichts für schwache Nerven! Nervenaufreibender Thriller, der einem oftmals die Nackenhaare hochstehen lässt!
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