Detective Josie Quinn 13
Erst kürzlich hatte ich ja über die Thriller 11 und 12 der Reihe hier berichtet. Nun möchte ich einen kleinen Einblick in das 13. Buch mit dem Titel „Die versunkenen Mädchen“ geben:
Die Handlung spielt im Dezember und es ist bitterkalt. Josie hat frei und genießt in ihrem Haus das Zusammensein mit ihrer Familie und Freunden. Gerade wollten sie gemeinsam die neue Sendung ihrer Zwillingsschwester Trinity im Fernsehen anschauen. Doch Josie wird abgelenkt, denn ihr Teamkollege Finn „Mett“ Mettner aus dem Denton Police Department klingelt an ihrer Tür. Er berichtet aufgeregt, dass Amber Watts, seine Freundin und gleichermaßen Josies Team-Kollegin und Pressesprecherin der Dentoner Polizei seit zwei Tagen spurlos verschwunden ist. Er habe bereits überall nach ihr gesucht und bittet nun Josie verzweifelt um ihre Mithilfe.
Josie verabschiedet sich vom Familienabend und macht sich mit „Mett“ auf die Suche nach Amber, die anscheinend Hals über Kopf ihre Wohnung verlassen hat, denn Handtasche, Schlüssel und Ausweis befinden sich noch dort. Auch ihr Auto steht vor der Tür. Bei genauerem Betrachten erkennt man auf der vereisten Frontscheibe des Wagens, dass jemand dort eine Nachricht eingeritzt hat….
Mittlerweile ist es dunkel draußen und die Nachricht im Eis führt Josie und Mett zu einem am Stadtrand, direkt am Fluss gelegenen Wasserkraftwerk. Auf dem dortigen Gelände machen sie dann eine schreckliche Entdeckung…
Im Verlauf gibt es mehrere Tote, einen Fragen aufwerfenden Familienverbund, wo Lug und Trug an der Tagesordnung ist und merkwürdige Zahlenreihen, die es zu entschlüsseln gilt. Außerdem muss Mett sich die Frage stellen, ob er Amber eigentlich richtig kennt!
Ich habe diesen Thriller wieder gern gelesen und die weitere persönliche Entwicklung von Josie Quinn verfolgt. Wie auch im vorherigen Buch „Der Unfall“ beherrscht wieder eine Vielzahl an Mitwirkenden das Geschehen. Es ist der Autorin hier zwar besser gelungen, dass man die Personen unterscheiden und einzuordnen kann, aber die Beweggründe für die unterschiedlichen Verbrechen, die hier stattfinden bzw. stattfanden, konnte ich teilweise nicht ganz nachvollziehen und es wurde etwas „undurchsichtig“. Deswegen vergebe ich hier vier von fünf möglichen Punkten, bin aber auch gespannt wie es in der Reihe weitergeht.
Fazit: Inhaltlich wird des wendungsreich und spannend, aber auch etwas undurchsichtig, weswegen es insgesamt vier von fünf möglichen Punkten gibt!
Vor knapp einem Jahr hatte ich hier den Thriller von Andreas Winkelmann „Das Letzte, was Du hörst“ vorgestellt und trotz anfänglicher Bedenken das Buch zu lesen, dann letztendlich doch über einen gelungenen spannenden Thriller berichtet, für den ich die volle Punktzahl vergab.
Nun legt der Autor in Sachen Thriller nach und sein neuestes Werk trägt den Titel „Kein Wort zu viel“, über dessen Inhalt ich hier einen kurzen Einblick geben möchte:
Die Handlung führt in die sozialen Medien, in die Welt der Blogger und nimmt Bezug auf Worte des amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway und dem Singer/Songwriter Paul Simon.
Und wie der Buchtitel es schon verrät, stehen Worte im Mittelpunkt des Geschehens. Oftmals sagt man ja „Auch Worte können töten“ und dies muss der Buchblogger Claas Rehagen am eigenen Leib erfahren. Er ist in der Buchblogger-Szene dafür bekannt, nicht besonders zimperlich mit Worten umzugehen, wenn er ein aus seiner Sicht misslungenes Buch bewertet.
In diese Szenerie der Handlung taucht man als Leser gleich zu Anfang ein, denn Claas befindet sich an einem, mit Blutspritzern an der Wand „verzierten“ Ort, nur mit einer Unterhose bekleidet an einen Stuhl gefesselt. Voller Angst und Panik wird ihm bewusst, dass er nicht träumt und es für ihn aus dieser realen Situation kein Entkommen mehr gibt…
Und diese grausame Realität bekommt Faja, eine ihn kennende Buchbloggerin direkt vor Augen geführt, als sie auf ihr Handy blickt:
Claas ist gefesselt, geknebelt und er blickt mit Todesangst in den Augen in die Kamera. Faja liest entsetzt, die an sie persönlich gerichtete Nachricht: „Erzähl mir eine spannende Geschichte. Sie darf fünf Wörter haben. Sonst muss Dein Freund sterben!“
Nun, ob es Faja gelingt, so einen Text zu verfassen oder was es mit den oben erwähnten berühmten Worten auf sich hat, bleibt hier natürlich unerzählt.
Erneut ist es Andreas Winkelmann gelungen einen sehr spannenden, wendungsreichen Thriller zu schreiben!
Bis zum Schluss versteckt er geschickt, wer das „Böse in Person“ verkörpert, obwohl es einige verdächtige Mitwirkende gibt. Allerdings hatte ich im Verlauf eine Person als „suspekt“ in meinem Hinterkopf abgespeichert und lag tatsächlich richtig! Den genauen Ablauf und die Beweggründe, die sich im Showdown dann herauskristallisierten, konnte ich natürlich nicht vorausahnen, dazu schreibt der Autor viel zu raffiniert und ist immer wieder für eine Überraschung gut. Dieser besondere Schreibstil ist es auch, der mir an seinen Thriller immer wieder sehr gut gefällt. Ich kann hier nur meine Lese-Empfehlung aussprechen und die Höchstpunktzahl vergeben.
Fazit: Wendungsreich, unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss! So muss ein Thriller sein!
Vor kurzem hatte ich ja in meinem umfangreichen Archiv gestöbert und zwei „alte“ Buchbesprechungen wieder online gestellt. Ich spreche hier von dem 2013 erschienenen und mittlerweile verfilmten Roman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ und den 2016 veröffentlichten „Die Geschichte der Baltimores“. Beide Bücher sind mir als spannende, lesenswerte Page-Turner in Erinnerung geblieben.
Nun hat Joël Dicker einen neuen Roman mit dem Titel „Die Affäre Alaska Sanders“ geschrieben. Dabei handelt sich um die Fortsetzung von Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert, wo es ja um die Aufarbeitung eines Mordfalls ging.
Nach zehn Jahren war mir zwar der rote Faden dieser spannenden Geschichte noch präsent, aber an genaue Einzelheiten konnte ich mich nicht mehr erinnern. Die braucht man auch nicht zu kennen, um den aktuellen Roman zu genießen, aber da es sich ja um die Fortsetzung besagten Buches handelt, ist es schon von Vorteil zu wissen, worum es „damals“ ging.
Bezug wird im neuen Buch auch auf die Familiengeschichte des Schriftstellers Marcus Goldman genommen – die man übrigens in Die Geschichte der Baltimores nachlesen kann – Aus dessen Sicht wird ein Teil des neuen Romans erzählt:
Zu Beginn lernt man die titelgebende Figur Alaska Sanders kennen, die im Jahr 1999 an der Kasse einer Tankstelle arbeitet. Am Ende ihrer Schicht erzählt sie ihrem Chef noch von einer Verabredung zu einem romantischen Dinner und verabschiedet sich mit einem Lächeln in den Feierabend.
Dies ist das letzte Gespräch, das die beiden führen, denn Alaska Sanders wird kurze Zeit später ermordet aufgefunden. Die polizeilichen Ermittlungen führen zu mehreren Verdächtigen. Es gibt glaubhafte Geständnisse und ausreichend Beweise, um einen Täter hinter Gitter zu bringen.
Elf Jahre später muss sich der damals leitende Sergeant Perry Gahalowood die Frage stellen, ob tatsächlich Alaska Sanders Mörder im Gefängnis sitzt.
Marcus Goldman und Perry Gahalowood kennen sich seit dem Fall „Harry Quebert“ und sind gute Freunde geworden. Durch gewisse Umstände führt nun auch der Fall „Alaska Sanders“ die beiden wieder zusammen und im Verlauf schauen sie sich gemeinsam den Fall noch einmal an. Beim Durchsehen der alten Unterlagen fallen ihnen einige Ungereimtheiten auf. Es ergeben sich dann bald auch neue Erkenntnisse, die Zweifel aufkommen lassen, ob der Inhaftierte tatsächlich für den Mord an Alaska verantwortlich ist!
Dies soll als Anreiz reichen, um diesen neuen spannenden Roman zu lesen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich habe das Buch regelrecht „verschlungen“. Die wendungsreiche, zu keiner Zeit vorhersehbare, bewegende Geschichte fesselt von der ersten Seite an, der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass Seite um Seite nur so dahinflog.
Ich möchte dem Autor dazu gratulieren, dass ihm die Fortsetzung hervorragend gelungen ist!
Fazit: „Die Affäre Alaska Sanders“ ist ein sehr gut gelungener, unterhaltsamer und ganz besonders fesselnder Page-Turner, der die volle Punktzahl und meine unbedingte Lese-Empfehlung bekommt!
Zu meiner großen Freude sind zwei weitere E-Books aus der Detective-Josie-Quinn-Reihe von der amerikanischen Schriftstellerin Lisa Regan in Deutschland erschienen.
Wer die Reihe noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen, sie von Beginn an zu genießen, aber auch um bei der sich fortentwickelnden Rahmenhandlung immer genau im Bilde zu sein. Man kann jedes Buch auch ohne diese Vorkenntnisse lesen, denn wichtige Infos aus der Vorgeschichte hat die Autorin auch immer in die aktuelle Handlung mit eingewoben.
Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf die beiden neu erschienen spannenden Bücher:
„Schlaf still, mein Mädchen“ – Josie-Quinn 11 – :
Eigentlich sollte es für Josie Quinn und Noah Fraley ein ganz besonderer Tag werden, doch dies Glück ist Ihnen nicht beschieden, denn die Arbeit ruft:
Auf einem weitläufigen Anwesen, auf der sich eine Hotelanlage, Räumlichkeiten für Events und andere Feierlichkeiten befinden, gibt es auch eine kleine Kirche, die gerade festlich geschmückt werden soll. Und genau auf deren Treppenstufen wird die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden, die man dort drapiert hat, denn auf den ersten Blick sieht sie friedlich schlafend aus, in ihren auf der Brust liegenden Händen hält sie eine ganz besondere Puppe.
Josie Quinn wird hellhörig, als sie erfährt, dass es sich um die kleine Holly Mitchell handelt, die man tot aufgefunden hat, denn Josie hatte sie vor kurzem kennengelernt, da ihre Mutter Lorelei ihr aus einer misslichen Lage geholfen hatte…
Als Josie und ihr Team bei dem etwas versteckt liegenden Haus der Mitchells ankommt, rührt sich nichts auf ihr Rufen und recht schnell ist klar, hier „stimmt etwas nicht“…
… und das sollte sich bewahrheiten, denn im Haus herrscht Unordnung, Blutflecken bedecken den Holzfußboden und Lorelei Mitchell liegt mit mehreren Schusswunden im Brustkorb tot in der Küche.
Josie erinnert sich an eine weitere, etwas jüngere Tochter, die hier wohnt, aber nirgends zu finden ist und bald als vermisst gilt…
Was war hier im Haus und mit der kleinen Holly geschehen???
Nun, ich werde es sicherlich nicht verraten, denn dieser spannende Thriller bekommt die volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung!
Fazit: Spannender Thriller, den man nicht verpassen sollte!
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„Der Unfall“: – Detective Josie Quinn 12 – :
Nach den Ereignissen im letzten Buch ist Josie für einige Zeit nicht im Dienst. Es geht ihr psychisch nicht gut, weswegen sie zu einer Therapeutin geht.
Jetzt steht nach mehreren Monaten am nächsten Tag ihr Dienstbeginn bevor, aber so ganz fit fühlt Josie sich immer noch nicht wieder, aber sie will einen Versuch starten.
Sie ist gerade auf dem Weg zum Friedhof, um das Grab ihres früheren Ehemannes zu besuchen, als sie im Autoradio erneut die Vermisstenmeldung einer seit drei Tagen verschwundenen Frau hört. Das Foto von Krystal Duncan wurde bereits in allen Medien veröffentlicht, aber von ihr fehlt bisher jede Spur.
Kaum hat Jodie den Friedhof betreten, hört sie einen gellenden Schrei. Blitzschnell schaltet ihr Körper aus dem Privatmodus in den der diensttuenden Detective Josie Quinn und sie läuft zwischen den Grabreihen hindurch. Dort trifft sie auf eine zitternde Frau, die sie darum bittet, der dort am Grab knienden Frau zu helfen…
Josie erschauert bei dem Anblick, denn die dort kniende Frau wirkt auf den ersten Blick lebendig, doch ihre Augen sind starr und leblos. Schnell ist ihr klar, dass es sich um die seit Tagen verschwundene Krystal Duncan handelt…
Im Verlauf gibt es weitere Tote. Josie ist recht schnell wieder mitten drin in den Ermittlungen, die sie von dem Mord an Krystal Duncan zu einem tragischen Busunglück und einer Gruppe von trauernden Menschen führt, die alle ihre Geheimnisse haben und nicht mit offenen Karten spielen…
Neben den umfangreichen Mordermittlungen tauchen weitere Straftaten und kriminelle Machenschaften in der Gesamthandlung auf. Sie führen zu unterschiedlichen Schauplätzen und Szenerien, wo es Verdächtige zu Hauff gibt.
Bei der Vielzahl an Personen, die bei den Ermittlungen eine Rolle spielen, hatte ich so meine Schwierigkeiten, sie alle richtig einzuordnen, weswegen der sonst flüssige Lesefluss ins Stocken geriet und die Spannung abflachte, was schade ist.
Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch wieder gern gelesen und vergebe vier von fünf möglichen Punkten und bin gespannt, wie die Reihe um Josie Quinn weitergeht!
Fazit: Trotz etwas komplizierter Story mit vielen Mitwirkenden kommt man diesem Buch nicht vorbei, insgesamt erhält es vier von fünf möglichen Punkten

Aus gegebenem Anlass habe ich mir aus meinem umfgangreichen Archiv zwei Rezensionen herausgesucht, die ich vor langer Zeit geschrieben habe.
Es handelt sich dabei um die Besprechungen zweier sehr spannender Romane, die der Schweizer Schriftsteller Joel Dicker geschrieben hat:
2013 erschien „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ und 2016 „Die Geschichte der Baltimores“. Beide Bücher enthalten Geschichten, die in sich abgeschlossen sind und jeweils eigenständig gelesen werden können. Beides sind Bestseller und „Harry Quebert“ ist bereits verfilmt worden!
Der oben erwähnte gegebene Anlass, warum ich hier noch einmal an diese beiden unbedingt lesenswerten Bücher berichten möchte, ist, dass am 01. Juni 2023 die Fortsetzung des Weltbestsellers Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert erscheint.
Über die Fortsetzung mit dem Titel „Die Affäre Alaska Sanders“ werde ich dann demnächst hier berichten.
Wer die beiden obigen unbedingt lesenswerten Romane noch nicht kennt, für diejenigen habe ich hier noch einmal meine „alten“ Buchbesprechungen zum Nachlesen rangehängt:
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
aus meinem Rezensionsarchiv vom 09.06.16
Im September 2013 habe ich das erste in Deutschland erschienene Buch von Joel Dicker „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ mit Begeisterung gelesen.
Nun gibt es seinen neuen Roman mit dem Titel „Die Geschichte der Baltimores“ und erneut hat der Autor ein fesselndes und spannendes Buch geschrieben.
Es geht um die Familiengeschichte des erfolgreichen Schriftstellers Marcus Goldman, der auch im ersten Buch eine wichtige Rolle gespielt hat. Doch man muss es nicht zwangsläufig gelesen haben, um die aktuelle Geschichte zu verstehen.
Ich überlege, was ich von dieser Familiengeschichte überhaupt preisgeben darf, denn sie ist einfach zu interessant und mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und die Charaktere sind so gut gezeichnet, dass man sie direkt vor Augen hat.
Marcus Goldman ist auf der Suche nach einer Idee für sein neues Buch und da kommt ihm ein zugelaufener Hund zur Hilfe, der ihn zu einer Frau führt, die er seit seiner Jugend kennt und später dann geliebt hat. Die Trennung war für beide schmerzlich und er merkt, dass er immer noch Gefühle für Alexandra Neville hegt…
Durch sie erinnert er sich an die für ihn schönsten Jahre seiner Kindheit und Jugend, die er größtenteils bei der Familie seines wohlhabenden und angesehenen Onkels Saul in Baltimore verbracht hat:
Sein Cousin Hillel, Woody, ein Junge, der bei der Familie Goldman lebt und Marcus sind im gleichen Alter und bilden eine eingeschworene unzertrennliche Gemeinschaft, die durch dick und dünn geht und die damals einen wichtigen Pakt geschlossen haben…
Durch unterschiedliche Schulbesuche bzw. Studium an verschiedenen Universitäten verlaufen die in der Jugend erträumten Lebenswege der drei dann doch ganz anders. Im Verlauf der Geschichte kommt es zu mehreren Stolpersteinen, die die Freundschaft auf eine harte Probe stellen. Da oftmals es im Leben anders kommt als geplant, beginnt die Erzählung am 24.10.04 als Marcus Goldman einen Anruf von seinem Onkel Saul bekommt. Folgende Worte lassen ihn aufhorchen:
„Marcus, Du musst sofort herkommen, es ist etwas Schreckliches passiert…!“
Als Leser wird man erst ein wenig auf die Folter gespannt, denn was passiert ist, das erfährt man erst nach einer geheimnisvollen, spannenden Reise von einem Lebensabschnitt zum nächsten, die letztendlich zu einer schrecklichen Katastrophe führt..
Mehr gebe ich hier nicht preis, denn dieser fesselnde Roman ist nicht nur eine bewegende Familiengeschichte, sondern hier geht es um tiefe Freundschaft, Liebe, Eifersucht, Neid, Trennung und Verlust. Einfühlsam und packend erzählt, sodass man Sog-ähnlich ins Geschehen katapultiert wird. Nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, die Figuren bzw. Personen persönlich zu kennen und das Kopfkino anspringt. Und genau diese Art zu Schreiben hat mich schon beim ersten Roman von Joel Dicker fasziniert und des wundert mich nicht, dass er für seine Bücher bereits mit Preisen ausgezeichnet wurde.
Fazit: Fesselnder, vielschichtiger Roman, der einen Sog-artig ins Geschehen katapultiert, sodass die Seiten nur so dahinfliegen! An diesem Roman kommt man einfach nicht vorbei – also unbedingt lesen!
Piper
aus meinem Rezensions-Archiv vom 22.09.13





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