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Andreas Winkelmann: Das Letzte, was du hörst

Rowohlt Verlag   NetGalley

Seit vielen Jahren bin ich Fan dieses Schriftstellers. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich durch Zufall 2011 auf das Hörbuch „Bleicher Tod“ gestoßen bin. Da mir der Name des Autors damals nicht bekannt war, habe ich es mir gekauft, weil ich Simon Jäger als Vorleser sehr schätze. Ja, und was soll ich sagen, der mir unbekannte Autor war natürlich Andreas Winkelmann und mir war damals ganz schnell klar, es ist nicht das letzte Buch, was ich von ihm gehört oder gelesen habe.
Tatsächlich ist es bis jetzt eine ganze Menge gewesen, wovon mir die sehr spannende Reihe um „Kerner und Oswald“, aber auch ganz besonders der „unter die Haut“ gehende Thriller „Die Zucht“ in Erinnerung geblieben ist.
So, jetzt aber genug mit dem Vorgeplänkel, nun geht es um den neuen Thriller von Andreas Winkelmann mit dem Titel: „Das Letzte, was Du hörst“.
Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich etwas gezögert habe, dieses Buch zu lesen, denn auf der Coverrückseite steht u.a. dies:
„Lehn dich zurück. Höre diese Stimme. Vergiss deinen Alltag, den Job, den Ärger, die Sorgen. Vertrau dich den Worten an. Sie sind nur für dich“
und
„Sarah ist süchtig nach dem Podcast „Hörgefühlt“. Die Stimme von Podcaster Marc Maria Hagen ist wie ein seidiges Kissen, seine Worte sind Trost für die Seele“
Diese Inhaltsangabe ließ mich vermuten, dass es thematisch Richtung Esoterik o.ä. geht und das ist nun gar nicht mein Ding.
Tatsächlich kreist die Handlung dann im ersten Drittel auch um verschiedene Frauen, für die besagter Marc Maria Hagen schon so eine Art Guru ist. Sie vergessen alles um sich herum, wenn ein neuer Podcast von ihm gesendet wird und dann lauschen sie seiner charismatischen Stimme und seinen Worten, die sie dann ihren stressigen Alltag vergessen lassen….
Doch so richtig vorstellen konnte ich mir dann doch nicht, dass Andreas Winkelmann thematisch in diese Richtung „abdriftet“ und das erste Kapitel des Buches, das mit „Damals“ betitelt ist, ließ mich hoffen, dass es doch noch um etwas anderes geht:
Aus unterschiedlichen Perspektiven, Erzählsträngen und Zeitebenen setzt sich die Gesamthandlung zusammen. Durch den angenehmen Erzählstil findet man sich dabei gut zurecht und hat keine Schwierigkeiten die verschiedenen Personen und Geschehnisse zuzuordnen.
Kommisarin Carola Barreis bekommt es in kürzester Zeit mit Fragen aufwerfenden Todesfällen zweier junger Frauen zu tun, die während ihres Ablebens Kopfhörer trugen. Bei genauem Hinhören fällt der Kommissarin auf, dass beide Frauen dem Podcast „Hörgefühlt“ von Marc Maria Hagen lauschten und bei den weiteren Recherchen gibt es Hinweise, dass sie auch mit ihm in persönlichem Kontakt standen…
Nun ist das Interesse der Kommissarin geweckt und sie macht sich auf den Weg, um sich von „der Stimme“ des verehrten Marc Maria Hagen ein Bild zu machen, welches zu ihrem großen Erstaunen, dann ganz anders ausfällt, als vermutet….
Meine anfänglichen Bedenken waren dann bald vergessen und Andreas Winkelmann hat es mal wieder geschafft, seine Leserschaft durch geschicktes Manövrieren von einem Verdacht zum anderen zu lenken, ohne dass man hinter die Maske des Bösen schauen kann. Bis zu Letzt war ich mir sicher, das Böse entlarvt zu haben …..war ich doch den Worten des Autors gefolgt…..doch es ist ihm mal wieder gelungen, noch einen „drauf“ zu setzen und mit etwas Unvorhersehbaren zu punkten um diesen durchaus nervenaufreibenden, aber auch in menschliche Abgründe blickenden Thriller, zu beenden. Dafür vergebe ich die Höchstpunktzahl und meine unbedingte Lese-Empfehlung mit der Bitte um weitere spannende Thriller aus seiner Feder!
Fazit: Wenn man den Worten dieses Autors folgt, bekommt man Nervenkitzel und einen Blick in menschliche Abgründe geboten, wo das gut versteckte „Böse“ erst ganz zum Schluss demaskiert wird! Dafür gibt es die volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung!
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Ben Tomasson: Forsberg und der Tote von Asperö

Droemer Verlag – NetGalley  VÖ 01.07.22

Der in Schweden ermittelnde Kommissar Frederik Forsberg hatte in  „Forsberg und das verschwundene Mädchen“ im letzten Jahr seinen ersten „Auftritt“ hier in Deutschland.
Die  kleine Insel Asperö, die idyllisch im Göteburger Schärengarten liegt, wird nun in „Forsberg und der Tote von Asperö“ zum Schauplatz des Verbrechens:
Es sollte ein Überraschungsurlaub werden, den Jessica für ihren Mann Julius, seinen besten Freund Kai, dessen Frau Daniela sowie Steffen und Pia, zwei weitere gute Bekannte von Deutschland aus organisiert hatte. Doch als die Gruppe, die aus unterschiedlichen Richtungen angereist war, vor dem Ferienhaus auf Asperö aufeinandertrifft, wird ihr schnell klar, niemand freut sich wirklich über ihre Einladung um hier in Schweden eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen……
…. warum das so ist, bleibt erst einmal unklar…
Es liegt eine angespannte Atmosphäre über dem Zusammentreffen und so gut es geht, vermeidet man ein gemeinsames Beisammensein, weswegen jeder für sich den Tag gestaltet.
Dieses „Ausweichen“ gelingt nur kurz, denn recht bald wird Julius blutüberströmt und durch unzählige Messerstiche getötet, aufgefunden….
Ab jetzt kommt Kommissar Forsberg ins Spiel, der mit seinem Team den Mord aufklären soll. Kein einfaches Unterfangen, denn offenbar hatte jeder in der Freundesgruppe so sein Problem mit dem Mordopfer, der aber wiederum auch kein so netter Mensch gewesen zu sein scheint….
Neben der Suche nach Julius Mörder, ist in die Gesamthandlung immer mal wieder ein Erzählstrang eingewoben, der vom kleinen Edvin berichtet, der es in seinem Leben nicht ganz leicht hat…
Außerdem gibt es noch wohldosiert einen kleinen Einblick in Kommissar Forsbergs Privatleben, wo die kleine Emma einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, genau wie ihre Mutter Lea…
Aus diesen drei „Teilen“ hat der Autor einen sehr spannenden, bis zum Schluss nicht vorhersehbaren Kriminalroman geschrieben.
Zwar gibt es Verdächtige zu Hauff in der Handlung, aber durch geschickte Wendungen und einem gelungenen Erzählstil, gelingt es Ben Tomasson jedoch, erst ganz am Schluss die Frage zu beantworten, wer für den Mord an Julius verantwortlich ist! Das hat mir gut gefallen und ist meiner Ansicht nach ein großer Pluspunkt und spricht für einen gelungenen Kriminalroman. Das Buch liest sich gut und fesselt von der ersten Seite an, so dass ich gern noch weitere Fälle mit Kommissar Forsberg lesen würde und meine Leseempfehlung ausspreche sowie die volle Punktzahl vergebe!
Fazit: Fesselnd, wendungsreich und unvorhersehbar! So darf die Reihe gern weitergehen!
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Lisa Regan: Ihre letzte Beichte

Bookuture VÖ 15.06.22

Detective Josie Quinn 4
Letzten Monat erschien hier in Deutschland mit „Das Grab ihrer Mutter“ der dritte Fall für Detective Josie Quinn, wo man als Leser etwas mehr über ihre traumatische Kindheit erfährt. Josie durchläuft eine Achterbahn der Gefühle, die sie von ihrer bösartigen kriminellen Mutter zu einer liebenswerten Familie führt, die sie mit offenen Armen aufnimmt, was im aktuellen Buch „Ihre letzte Beichte“ fortbesteht und für sie eine ganz neue zwischenmenschliche Erfahrung darstellt. Und nicht nur dieser Teil ihres Privatlebens entwickelt sich positiv, sondern es knistert auch immer heftiger zwischen ihr und ihrem Kollegen Noah Fraley, wie auch gerade eben, als in ihrer freien Dienstzeit der Anruf von ihrem Chef sie ereilt und beide zu einem Mordfall gerufen werden. Da hilft auch der Einwand nichts: „Gretchen Palmer ist heute im Dienst, sie ist eine erfahrene Ermittlerin der Polizei von Denton, sie kriegt das hin….“ Doch die Stimme ihres Chefs ist gnadenlos, denn Josies geschätzte Kollegin hat nach einem Anruf ihren Arbeitsplatz verlassen und seitdem ist sie nicht mehr erreichbar…..
Als Noah und sie sich auf den Weg zum Leichenfundort machen, steigt in Josies Magen ein mulmiges Gefühl auf, denn sie nähern sich der Privatadresse von Gretchen Palmer und in deren Einfahrt liegt ein hinterrücks erschossener junger Mann und von ihrer Kollegin/Freundin fehlt jede Spur….
Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen und Josie nicht glauben kann, dass Gretchen etwas mit dem Tod des jungen Mannes zu tun hat, taucht diese nach einiger Zeit wieder auf und will ein Geständnis ablegen…
Von Anfang an hält einen die Handlung in Atem. Neben der Frage, was Gretchen dazu veranlasst hat, ein Geständnis abzulegen, führt die Gesamthandlung zu einigen alten ungelösten Kriminalfällen, die die beiden Detectives ganz schön auf Trapp halten und in deren Verlauf sie in höchste Lebensgefahr geraten….
Wie durch einen Sog wird man gleich zu Beginn in die Handlung hineingezogen und es ist mir schwergefallen, mich davon zu lösen, weswegen ich in Null-Komma-Nichts diesen spannungsgeladenen Thriller gelesen habe und mich schon auf die nächste Fortsetzung freue.
Fazit: Meine unbedingte Leseempfehlung gibt es hier und die volle Punktzahl für diesen unvorhersehbaren, wendungsreichen und sehr fesselnd erzählten Thriller. So darf es gern weitergehen!
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Romy Fölck: Nebelopfer

Lübbe

Dies ist bereits der fünfte Fall für das Ermittler-Team Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, die für die Kriminalpolizei in Itzehoe arbeiten. Ich begleite dieses Team seit dem ersten Buch „Totenweg“, wo Frida als junge engagierte Polizistin ihren Dienst antrat und Bjarne, der erfahrene Kriminalhauptkommissar sie unter seine Fittiche nahm. Im Verlauf der Reihe bilden sie ein tolles und erfolgreiches Team. Der Blick ins Privatleben der Ermittler bildet die Rahmenhandlung, so dass man zwar „Nebelopfer“ ohne Vorkenntnisse lesen kann, da der Kriminalfall abgeschlossen wird, doch zum besseren Verständnis, warum Frida mit ihrem Freund Torben gerade eine schwer Zeit durchläuft und Bjarne mit seiner erwachsenen Tochter Henni zusammenlebt, kann ich nur jedem empfehlen, diese spannungsgeladene Krimi-Reihe von Beginn an zu lesen.
Die Autorin hat einen sehr fesselnden Erzählstil, wo sie ihren Lesern aber auch sehr bildhaft die Szenerien schildert, die in den Kriminalfällen auftauchen, so wie im aktuellen Fall:
Es ist neblig draußen an diesem 1. Februar, als man einen männlichen Leichnam an einem seit alters her bekannten Galgenbaum hängend, entdeckt. Um den Hals trägt er ein Pappschild mit einer handgeschriebenen Botschaft, die Frida und Bjarne Rätsel aufgibt. Dort steht: Justitia ist blind! Ich gestehe, im Prozess gegen Cord Johannsen falsch ausgesagt zu haben…
Bjarne Haverkorn erinnert sich noch gut an den spektakulären Fall, hatte er doch selbst im Prozess aufgesagt, wo Cord Johannsen für schuldig befunden und verurteilt wurde, den brutalen Mord an seiner Frau und seinen zwei Söhnen begangen zu haben, obwohl er immer seine Unschuld beteuert hat. Er sitzt deswegen bereits seit 15 Jahren im Gefängnis. Nur der jüngste Sohn hat völlig traumatisiert überlebt, doch der kann sich an das Tatgeschehen bis heute nicht erinnern…
Der Tote ist schnell identifiziert, hatte er doch tatsächlich im Prozess gegen Cord Johannssen ausgesagt. Während Frida und Bjarne die Akten des alten Kriminalfalls sichten, geschieht der nächste Mord an einem weiteren Zeugen…
Da auch Bjarne auch im Prozess ausgesagt hat, gerät er im Verlauf in höchste Lebensgefahr, denn der Mörder hat auch ihn im Visier…..
Wie bereits erwähnt, hat die Autorin einen fesselnden Erzählstil, wo sie falsche Fährten auslegt und auch die eine oder andere verdächtige Person in den Fokus der Ermittler treibt. Die Kriminalhandlung ist auch sie gewohnt wendungsreich und spannend, auch wenn ich diesmal recht bald eine Idee hatte, wer hier für die Taten verantwortlich ist und richtig lag, was ich aber nicht überbewerten möchte.
Nur etwas hat mich diesmal wirklich etwas gestört und dass war Fridas „Gefühlsduselei“ bezüglich ihrem neuen Kollegen Leonard Bootz. Weniger wäre hier mehr gewesen, zumal es zur Reihe dazugehört und unerlässlich ist, dass sich die Charaktere und die Rahmenhandlung weiterentwickeln, aber bitte wie bisher gewohnt nur wohldosiert in den Kriminalfall eingewoben, was hier für meinen Geschmack diesmal nicht so gut gelungen ist.
Nichtsdestotrotz vergebe ich hier vier von fünf möglichen Punkten und bin gespannt wie die Reihe weitergeht!
Fazit: Das Privatleben der Hauptermittler ist diesmal recht turbulent, weswegen der spannende und fesselnde Kriminalfall etwas in den Hintergrund gerät, daher gibt es vier von fünf möglichen Punkten!
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Catherine Shepherd: Die Rezeptur

Kafel Verlag

Wer diese Thriller-Reihe noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass es hier gleich Spannung im Doppelpack gibt, wovon die eine Handlung in der Gegenwart und die andere vor 500 Jahren im niederrheinischen Städchen Zons spielt. „Zarte Bande“ sind es, die beide Geschichten auf besondere Weise verbinden…
Gegenwart: Die 16jährige Mara findet ihren Vater in einer übel riechenden schlammigen Flüssigkeit tot in der Badewanne liegend auf. Recht schnell ist klar, hier muss das Team um Kommissar Oliver Bergmann in Sachen Mord ermitteln. Die besondere Zusammensetzung des „Badezusatzes“ gibt Rätsel auf, genau wie eine in lateinischer Schrift verfasste „Botschaft“ auf dem Badezimmerspiegel, die übersetzt „ewiges Leben“ heißt. Der Tote leitete als Chirurg mit mehreren anderen Personen eine Schönheitsklinik. Die Ermittler tauchen in eine Welt ein, wo es nicht nur um Schönheit geht, sondern in der Führungsetage Macht- und Konkurrenzkampf, aber auch unschöne Operationsfehler und große Geldsummen auf der Tagesordnung stehen. Dann wird eine weitere Leiche in einem „Schlammbad“ gefunden und Mara verschwindet spurlos während sie auf eigene Faust „ermittelt“, wer ihren Vater getötet hat….
Zons 1503: Bastian Mühlenberg von der Stadtwache ist für die Sicherheit im mittelalterlichen Zons zuständig. Ihn ruft man als im Franziskanerkloster einer der Mönche tot aufgefunden wird. Der Verdacht auf eine Vergiftung liegt nahe. Während Bastian noch dabei ist den Tod des Mönchs zu hinterfragen, stirbt der Schmidt des Ortes, offenbar auch an Gift. Eine Spur führt zurück ins Kloster, wo bald der nächste Mönch vergiftet aufgefunden wird. Bei allen Toten findet Bastian Schriftstücke, die bei genauerem Betrachten Geheimnisvolles offenbaren, was mit „ewigem Leben“ in Zusammenhang steht und zu einem ganz besonderen Buch mit Rezepturen führt, die zwar richtig angewandt wohltuend und krankheitslindernd sind, aber wenn sie falsch interpretiert bzw. zusammengemixt werden, giftig und ganz besonders tödlich sein können.
Von Beginn an ist es der Autorin gelungen mich in die spannungsgeladene Handlung des Thrillers „Die Rezeptur“ eintauchen zu lassen. Besonders bei den bildhaft geschilderten Szenerien im mittelalterlichen Zons läuft einem dann und wann ein eiskalter Schauer über den Rücken, was aber gut auszuhalten ist und zur erzählten Geschichte passt.
Ich mag den Erzählstil der Autorin, der einen nicht nur thematisch zu fesseln weiß, sondern auch immer geschickt auf falsche Fährten führt und Verdächtige präsentiert, letztendlich aber „das Böse“ im Verborgenen agiert und erst am Schluss nachvollziehbar enttarnt wird. So muss ein Thriller sein!
Fazit: Egal ob vor 500 Jahren oder jetzt in Zons, die Handlung hat es in sich, fesselt von der ersten Seite an und ist unvorhersehbar bis zum Schluss, daher volle Punktzahl und gern mehr davon!
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Lisa Regan: Das Grab ihrer Mutter

Bookouture

Detective Josie Quinn 3
Gerade noch hatte Josie Quinn in „Das Mädchen ohne Namen“ durch einen mutigen Sprung ins Flusswasser einem Säugling das Leben gerettet, bereichert dieser kleine Kerl namens Harris mittlerweile ihr Leben, denn wenn seine Mutter Misty mal jemanden zum Babysitten braucht, springt Josie gerne ein. Kaum hatte sie Harris seiner Mutter übergeben, muss sie auch schon wieder in den Einsatz:
Im Wald hinter der Wohnwagensiedlung Moss Gardens finden zwei Jungen beim Spielen menschliche Überreste.
Schon bei der Fahrt zur Fundstelle bekommt Detective Quinn Bauchschmerzen, denn sie kennt die Siedlung gut, ist sie doch dort aufgewachsen und der Wald, wo man die Überreste fand, war ihre Zuflucht, wenn es mal wieder zuhause unerträglich wurde. Ihre Kindheit war alles andere als glücklich, denn ihre Mutter schikanierte sie, wo sie nur konnte, was nach dem Tod ihres geliebten Vaters noch um einiges schlimmer wurde….
Bei der genauen Untersuchung der Überreste wird deutlich, dass die Knochen ca. 30 – 40 Jahre im Wald verborgen lagen. Sie gehören zu einem Mädchen im Teenageralter, das einen seltenen Zahnbefund aufweist. Durch diese Besonderheit kann sie identifiziert werden und ihr Name lautet Belinda Rose.
Als Josie diesen Namen hört, fühlt sie sich in ihre unschöne Kindheit zurückversetzt, denn der Name ihrer Mutter lautet ebenfalls Belinda Rose! Aber eins weis Josie ganz genau, ihre bösartige Mutter ist nicht schon seit über 30 Jahren tot, sie lebt noch irgendwo da draußen…
In zeitlichen Rückblicken wird Josies traumatische Kindheit erzählt.  Diese Informationen fügen sich gut in die aktuellen Geschehnisse ein und dienen dem besseren Verständnis der Gesamthandlung.
Je weiter im Leben der toten Belinda Rose recherchiert wird, um so deutlicher wird der Bezug zu Josies Leben, so dass diese sich gezwungen sieht, sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen und sich ihren Dämonen von damals zu stellen….
Seit dem ersten Buch „Die verlorenen Mädchen“ bin ich Fan der Reihe. Lisa Regan fängt ihre Leserschaft schon auf der ersten Seite ein mit ihrem fesselnden Erzählstil. Die Szenerien werden bildhaft geschildert, so dass einem schon mal die Nackenhaare hochstehen. Man findet sich im Geschehen gut zurecht, auch wenn man die Vorgeschichte nicht kennt (was ich aber nur empfehlen kann, denn es lohnt sich auf jeden Fall diese spannungsgeladene Thriller-Reihe von Beginn an zu lesen!).
Auch dieses Mal in „Das Grab ihrer Mutter“ geht es handlungsmäßig richtig hart zur Sache, Josies Leben ist wie eine Achterbahn der Gefühle und je weiter sich der Kriminalfall entwickelt, umso mehr „Unschönes“ kommt ans Tageslicht und führt zu einem netzartigen Gebilde aus „böser Energie“, das es zu entwirren und ganz besonders zu stoppen gilt. Ich freue mich schon auf den nächsten Thriller um Josie Quinn, der demnächst in Deutschland erscheint!
Fazit: Fesselt von der ersten Seite an, zieht einen sogartig ins Geschehen und ist ein gelungener spannungsgeladener Page-Turner, den man nicht verpassen sollte!
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Mike Landin: Rote Tränen

Von Mike Landin habe ich bereits den spannungsgeladenen Roman „Flucht“ vorgestellt, der mir sehr gut gefallen hat.
Nun habe ich „Rote Tränen“ gelesen. Von Beginn an schwebt über der ganzen Szenerie etwas Düsteres, obwohl es doch ein Neuanfang für die gesamte Familie Steiner werden sollte:
Kurz vor ihrem neuen Domizil im kleinen Örtchen Almbach in den Berchdesgadener Alpen, woher Erik und Eva Steiner stammen und ihre Jugend verbracht haben, kommt zu einem unschönen Zwischenfall mit einem alteingesessenen Unternehmer….
Nach dem unfreiwilligen Stopp bezieht die Familie ihr neues Zuhause. Der 18jährige Jacob und seine 13 Jahre alte Schwester Lena sind nicht sonderlich angetan von diesem Umzug, der aber wegen der Schwierigkeiten, in denen sich ihr Vater befand, wohl unumgänglich war…
Kurz nach ihrem Einzug lernen die Steiners ihre unmittelbaren Nachbarn kennen, es sind Klaus Kerber mit seiner Tochter Hannah, die in Jacobs Alter zu sein scheint. Nach einer kurzer „Schnupperphase“ kommen die beiden Jugendlichen gut miteinander aus und verbringen immer mehr Zeit miteinander.
Während alle Familienmitglieder versuchen sich einzugewöhnen, erreicht sie die Nachricht, dass ein junges Mädchen vermisst wird.  Sie ist nicht die erste, denn seit 20 Jahren verschwinden immer mal wieder junge Mädchen aus dem Ort und tauchen einige Zeit später völlig verstört wieder auf, bis auf das erste Opfer, von ihr fehlt bisher jede Spur. Der Polizei ist es bisher nicht gelungen, diesen Kriminalfall zu lösen…
Jacobs Mutter reagiert sehr emotional auf diese Information, will sich aber nicht weiter dazu äußern, was noch kurioser wird, als eine unbekannte Frau auf dem Hof auftaucht, mit der sie dann heftig in Streit gerät…
Jacob und Hannah tun sich zusammen und hinterfragen diesen Streit, denn Hannah kennt die unbekannte Frau gut, ist es doch ihre Mutter, die vor Jahren ohne erkennbaren Grund die Familie verließ. Bald steht fest, die beiden Frauen kennen sich aus der Zeit, als das erste Mädchen spurlos verschwand…
Ohne es zu ahnen, gerät Jacob dann in Lebensgefahr, scheint er doch beim Stochern in der Vergangenheit „das Böse“ aufgeschreckt zu haben…
Was für Geheimnisse in dem kleinen Alpen-Ort verborgen sind, welche menschlichen Abgründe sich hier im Verlauf auftun und wie/ob es mit dem offenen Kriminalfall weitergeht, werde ich hier nicht verraten, denn dazu liest sich dieses Buch einfach viel zu gut, ist spannend, fesselnd und wendungsreich. Und besonders denen, die meinen, das „Böse“ ist doch offensichtlich, dem sei gesagt: Abwarten und bis zur letzten Seite lesen, denn da ist erst die Geschichte auserzählt! Toll!
Der Erzähl-Stil des Autors hat etwas Sogartiges, einmal angefangen ist man schon mitten drin im Geschehen und kann sich der Handlung kaum entziehen, auch wenn dann und wann durch die anschaulich beschriebenen Szenerien, einem die Nackenhaare hochstehen!
Fazit: Ich kann hier nur meine Leseempfehlung aussprechen und hoffe, der Autor hat noch mehr so spannende und fesselnde Geschichten in petto, die ich dann gern wieder lesen würde!
 
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Karen Kliewe: Toxische tiefe Ostsee

Piper Verlag

Im März d.J. hatte ich hier das Krimi-Debüt der Autorin mit dem Titel „Letzte Spur Ostsee“ vorgestellt, wo die angehende Journalistin Joh(Ann)a Arnold ihre Großmutter im Osteebad Rerik besucht und durch Zufall in einen Kriminalfall verwickelt wird, in deren Verlauf sie in höchste Lebensgefahr gerät…
Auf „NetGalley“ bin ich auf den gerade erschienenen  dritten Einsatz der Journalistin aufmerksam geworden, die nun in „Toxische tiefe Ostsee“  kurz vor ihrer Examensarbeit steht.
Die Handlung ist im November 2017 angesiedelt und Ann ist psychisch immer noch etwas angeschlagen, aber durch eine Therapie mittlerweile auf dem Weg der Besserung, denn die lebensbedrohlichen Ereignisse in Rerik, nagen immer noch an ihr.
Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und ergreift sogar die einmalige Chance an Bord eines Forschungsschiffes zu gehen, um dort für einige Wochen am Leben und Arbeiten der Wissenschaftler teilzunehmen. Der Expeditionsleiter Dr. Martens hatte sie dazu eingeladen und sie gebeten eine Abhandlung über die wissenschaftliche Arbeit an Bord zu schreiben.
Ann teilt sich eine Kajüte mit der engagierten Wissenschaftlerin Dr. Alette Roux. Die beiden Frauen verstehen sich gut und Ann erfährt einiges über das aktuelles Forschungsprojekt.
Alles scheint gut zu laufen und Dr. Roux ist guter Dinge als sie noch mal die Kajüte verlässt um sich mit jemandem zu treffen. Doch sie kommt nicht zurück. Das ganze Schiff wird nach ihr abgesucht, aber sie wird nicht gefunden. Etwas Blut und ein nicht verschlossener Sicherungsbereich lassen den Verdacht aufkommen, sie wäre über Bord gegangen und in der eisigen Ostsee ertrunken… Unfall oder sogar Mord???
Da man sich mittlerweile in schwedischem Hoheitsgebiet befindet, wird die dortige Polizei eingeschaltet, das Schiff muss ihre Fahrt unterbrechen und macht in einem kleinen Hafen fest.
Während die gesamte Schiffsbesatzung von der schwedischen Polizei zum Verbleib von Dr. Roux befragt wird, nutzt Dr. Martens den Zwischenstopp und verlässt das Schiff um zu joggen. Von diesem Ausflug kommt er nicht zurück…
Ann’s kriminalistischer Spürsinn ist geweckt und mit Hilfe ihrer zwei ganz speziellen „Informanten“ und ihrer „inneren Stimme“ spielt sie immer neue Szenarien durch, was mit den beiden eben noch an Bord befindlichen Menschen passiert sein könnte. Je weiter sie recherchiert und je tiefer sie gräbt, um so mehr zeigt sich, nicht jeder Forschungsteilnehmer hat eine weiße Weste, man muss nur genau hinsehen…
Das Debüt der Reihe fand ich spannend und gelungen!
Wer als Leser dies aber nicht kennt, der hat es etwas schwer, sich in der Rahmenhandlung zu orientieren, z.B. wenn Ann sich mit „Vergangenem“ aus ihrem Privatleben beschäftigt. Da wäre etwas mehr Info hilfreich. (dies aber nur am Rande)
Mir gelang die Einordnung mühelos, da ich ja das erste Buch kenne.
Über der aktuellen Gesamthandlung schwebt eine düstere, unheilvolle Atmosphäre, die zum einen durch die winterlichen Außentemperaturen hervorgerufen wird, aber auch unter Deck ist die eisige Kälte vorhanden, die besonders spürbar wird, wenn Ann nachts auf der Suche nach Antworten durch die düsteren Gänge des Schiffes streift, da können einem schon beim kleinsten Geräusch die Nackenhaare hochstehen!
Insgesamt liest sich das Buch gut, ist fesselnd, wendungsreich und spannend. Auch das eingewobene wissenschaftliche Thema ist gut gewählt, interessant und informativ.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich recht schnell eine „Idee“ im Hinterkopf hatte, die sich dann letztendlich auch als richtig herausgestellt hat, was aber den Unterhaltungswert des Buches keinesfalls schmälerte und ich diese Fortsetzung  gut gelungen finde. Gern darf es so weitergehen!
Fazit: Gelungene spannende Fortsetzung der Reihe, deren eiskalte Atmosphäre nicht nur wetterbedingt ist! Gern weiter so!
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Schwiecker/Tsokos: Der 13. Mann

Knaur

Im Februar letzten Jahres erschien das Debüt  „Die 7. Zeugin“, wo sich Florian Schwiecker (der viele Jahre in Berlin als Strafverteidiger tätig war) und Rechtsmediziner Michael Tsokos (der ja bereits mehrere Bücher in unterschiedlichen Kategorien veröffentlicht hat, darunter auch eine Reihe von Thrillern) als Schriftsteller zusammengetan haben und ihren ersten Justiz-Krimi präsentierten.
Nach dem spannenden und vielversprechenden Auftakt ist nun ihr zweites gemeinsames Buch mit dem Titel „Der 13. Mann“ erschienen, wo erneut der Anwalt Rocco Eberhardt und der Rechtsmediziner Justus Jarmer ihren Auftritt haben:
Timo Krampe und Jörg Grünwald kennen sich schon seit Kindertagen. Sie verbindet ein tragisches Schicksal, weswegen sie sich entschlossen haben, nicht mehr zu schweigen, sondern einen folgenschweren Skandal aufzudecken. Ihre Bemühungen mit den zuständigen Behörden in Kontakt zu treten, sind bisher im Sande verlaufen, dort scheint sich niemand verantwortlich zu fühlen…
Bei der Journalistin Anja Liebig sind sie mit ihren Informationen allerdings auf hohes Interesse gestoßen. Sie plant eine mehrteilige Reportage, weswegen ein Termin für ein ausführliches Interview mit den beiden anberaumt ist, wo es um das brisante Thema Pflegekinder geht, die von Jugendämtern im Rahmen eines fragwürdigen Experiments vermittelt wurden…
Doch zum vereinbarten Termin erscheint nur Timo Krampe, der seinen Freund im Urlaub vermutet, was leider ein Trugschluss ist…
Der Rechtsmediziner Justus Jarmer muss eine unbekannte Wasserleiche obduzieren. Kurze Zeit später steht fest, dass es sich um Jörg Grünwald handelt, der vermutlich ermordet wurde…
Welchen Part hier Rocco Eberhardt in der Handlung übernimmt und weswegen Timo Krampe bald um sein Leben fürchten muss, bleibt hier unerzählt…
Man merkt recht schnell, dass hier zwei Schriftsteller aus unterschiedlichen (Fach)Bereichen ihre Texte formuliert haben.  Die juristischen Details werden gut und nachvollziehbar erklärt und im rechts(medizinischen) Bereich taucht zwar ab und an ein Fremdwort oder ein medizinischer Begriff auf, der aber im Verlauf anschaulich erklärt wird, was mir allerdings auch ab und an einen leichten Schauer über den Rücken hat laufen lassen…
Man findet sich in der Gesamthandlung und in den Szenerien gut zurecht, da die einzelnen Kapitel mit informativen Überschriften versehen sind, so dass man keine Schwierigkeiten beim Einordnen des Geschehens hat. Außerdem ist es den beiden Autoren gelungen, sensibel und ohne ins Detail zu gehen, die brisante Thematik in die spannende Handlung einzuweben.
Wie auch beim ersten Buch bin ich über ein paar „Unebenheiten“ gestolpert. Entbehrlich fand ich die privaten „Gedankengänge“ Rocco Eberhardts genau wie den „Auftritt“ des Clan-Chefs. Nichtsdestotrotz vergebe ich vier von fünf möglichen Punkten, da es im Verlauf noch zu einer unvorhersehbaren Wendung kommt, so dass die kleinen „Wackler“ wieder etwas ausgeglichen wurden.
Fazit: Spannender Krimi, der mit einer unvorhersehbaren Wendung punkten kann
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Lisa Regan: Das Mädchen ohne Namen

Bookouture

Detective Josie Quinn 2
Im September letzten Jahres war ich auf „NetGalley“ auf den ersten Fall von Detective Josie Quinn mit dem Titel „Die verlorenen Mädchen“ aufmerksam geworden. Der Thriller hatte mich von der ersten Seite an „gefesselt“, die Handlung war spannungsgeladen, thematisch aber „hard stuff“ und nicht nur für den Leser nervenaufreibend, sondern für die Hauptfigur Josie Quinn im Verlauf ein sehr persönlicher Fall, der ihr einiges abverlangte…
Nun ist mit „Das Mädchen ohne Namen“ die Fortsetzung der Reihe erschienen. Josie Quinn ist mittlerweile die Polizeichefin von Denton im ländlichen Pennsylvania. Auch wenn man der Gesamthandlung dieses Thrillers ohne weiteres folgen kann, würde ich trotzdem jedem Thriller-Fan empfehlen, auch den ersten Einsatz von Detective Quinn zu lesen, es sind zwar alle wichtigen Fakten der Vorgeschichte hier eingewoben, aber zum noch besseren Verständnis lohnt sich auf  jeden Fall, die Reihe von Beginn an zu verfolgen.
Privat schmiedet Josie mit ihrem Verlobten Luke Heiratspläne. Doch die müssen erst einmal warten, denn durch einen Telefonanruf ihres Stellvertreters Noah Fraley wird sie an einen Tatort gerufen, dessen Adresse Josie irgendwie bekannt vorkommt, sie aber noch nicht gleich drauf kommt, warum das so ist: Dort angekommen, wird ihr sehr schnell klar, wer die junge Frau ist, die hier brutal überfallen wurde und jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus mit dem Überleben kämpft. Am Ort des Geschehens liegt überall kaputtes Glas, Möbel sind umgestoßen und zersplittert und es gibt reichlich Blutspuren, die nur erahnen lassen, welche Brutalität hier vorgeherrscht hat. Wäre dies alles nicht schon schlimm genug, kommt es noch schlimmer, denn recht schnell stellt sich heraus, dass der kürzlich geborene Säugling der Überfallenen nirgends zu finden ist und man von einer Entführung ausgehen muss…
Während alles Maßnahmen anlaufen um den Säugling zu finden, ahnt Detective Quinn noch nicht, was für ein weitreichender Fall sich hier entwickelt. Recht bald führen Hinweise zu einflussreichen Personen, die mit aller Macht versuchen, ihr Gesicht zu wahren, komme was da wolle und sie schrecken auch vor Mord nicht zurück, weswegen im Verlauf es zu einigen Todesfällen kommt. Es wird angedroht, Josie Quinn den Chefposten zu entziehen und während die Uhr tickt und der Säugling immer noch nicht gefunden wurde, verschwindet Josies Lebensgefährte Luke spurlos….
Genau wie der Beginn der Reihe, hat sich die Autorin hier wieder eine komplexe Handlung einfallen lassen, die nichts für schwache Nerven ist. Ich habe diesen Thriller wieder gern gelesen und freue mich auf den nächsten Fall, der hoffentlich bald in Deutschland veröffentlich wird, denn die Reihe an sich umfasst bereits mehr als zehn Bücher!
Nur etwas möchte ich hier noch anmerken: Etwas unrealistisch fand ich, dass Josie, die ja mittlerweile Polizeichefin ist, selbst so aktiv ermittelt, obwohl sie ein gutes Ermittler-Team zur Verfügung hat, ganz besonders als der Fall dann persönlich wird. Aber dies kann ich noch unter „schriftstellerischer Freiheit“ verbuchen, denn nichtsdestotrotz ist dieser Thriller wieder ein Page-Turner, der von der ersten Seite an fesselt, wendungsreich ist und unvorhersehbar bis zum Schluss bleibt, was mir sehr gut gefallen hat.
Fazit: Fesselnder Page-Turner, der wendungsreich und unvorhersehbar ist!
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