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Stephan Ludwig: ZORN- Ausgelöscht

Fischer Verlage

Fall Nr. 12 für die Kult-Ermittler Zorn und Schröder

Auf der Cover-Innenseite des neuen Thrillers von Stephan Ludwig „Ausgelöscht“ sind alle vorherigen Titel dieser Reihe abgebildet. Wenn ich an meinem Bücherregal entlang schaue, stehen sie tatsächlich dort alle aufgereiht und seit dem ersten Fall „Tod und Regen“ aus dem Jahr 2012 bin ich ein großer Fan dieser Reihe und dem ganz speziellen Ermittler-Duo!
Über die Jahre wechselte ja immer mal wieder die „Führungsposition“ zwischen den beiden Ermittlern. Obwohl Schröder immer noch zu Zorn „Chef“ sagt, stimmt dies seit geraumer Zeit nicht mehr, da dieser ja selbst diese Position innehat. Doch Kommissar Claudius Zorn ist das sehr recht, wie die Fans der Reihe ja bereits wissen. Auch haben beide Kommissare im Verlauf der Zeit durch ihren beruflichen Einsatz – wie zuletzt in „Opferlamm“ – körperliche und seelische Blessuren erlitten, doch eins ist über diese lange Zeit immer weiter gewachsen und ist mittlerweile unumstößlich: ihre bedingungslose Freundschaft! Die sie aber nicht unbedingt für jedermann nach außen kehren, sondern gern in herrlichen Wortgefechten zur Schau stellen. Dieser ganz besondere Humor ist mittlerweile Kult und darf keinesfalls in der Handlung fehlen, da er diese Reihe so „einzigartig“ macht!
Auch diesmal kann ich schon gleich vorweg verraten, dass der neue Fall mal wieder spannend und humorvoll gelungen ist:
Während Kommissar Zorn mit den technischen Raffinessen seines neuen Autos noch auf Kriegsfuß steht, gibt es von seinem kleinen Sohn Edgar bei gemeinsamen Fahrten diesbezüglich hilfreiche Tipps. Was Zorn wurmt! Doch er hat keine Zeit sich darüber zu ärgern, denn er wird zum Einsatz gerufen, da im Krankenhaus ein Mann aufgewacht ist, dem man bei einem heimtückischen Überfall fast die Finger der rechten Hand abgetrennt hat. Allerdings kann er sich an seinen Namen oder was mit ihm geschehen ist, nicht erinnern.
Wer dieser Mann ist und ob seine Erinnerung wieder zurückkommt, ist ein komplexer Handlungsteil dieses Thrillers, der dann auch aus seiner Sicht erzählt wird.
Schröder und Zorn sind dem Mann etwas an Informationen voraus, denn anhand seiner Ausweispapiere und mithilfe seiner Ex-Frau wird er als Jakob Fender identifiziert. In einem Hinterhof hatte man ihn brutal zusammengeschlagen, kaum noch am Leben zwischen Mülltonnen liegend und aus einer tiefen Schnittwunde an der Hand blutend, aufgefunden. Doch da es an Augenzeugen fehlt und auch sonst keine relevanten Spuren gibt, können die Ermittler nur auf die hoffentlich bald eintretende Erinnerung des Mannes warten….
Recht schnell werden die beiden Ermittler allerdings von diesem Fragen aufwerfenden Fall abgelenkt, denn es wird ein Leichenfund gemeldet, der ihre volle Aufmerksamkeit fordert: 
An einer viel befahrenen Hochstraßenbrücke hängt ein Toter, ein Selbstmord kann schnell ausgeschlossen werden, doch im Verlauf gibt es Hinweise, die zum Überfall auf Jakob Fender führen…
Lange Zeit lässt Stephan Ludwig seine Leser spekulieren, was es mit Jakob Fender auf sich hat. Das ist ihm gut gelungen, obwohl ich mit manchen Vermutungen richtig lag, konnte ich die Zusammenhänge, den stellenweise recht gruseligen Verlauf und letztendlich das Gesamtgeschehen nicht vorhersehen, weswegen ich hier meine unbedingte Lese-Empfehlung ausspreche.
Herrlich humorvoll waren auch wieder die Einblicke in das Privatleben von Schröder und Zorn, die bildhaft geschildert werden und man sie somit direkt vor Augen hat, sodass man zwischendrin auch mal herzlich lachen kann!
Durch die oben aufgezählte Kombination aus Kriminalfall mit Gruselmomenten und den humorvollen „Nebenschauplätzen“ bekommt der gelungene und lesenswerte Thriller von mir die volle Punktzahl und ich hoffe, dass die Reihe weiter fortgeführt wird!
Fazit: Ausgelöschte Erinnerungen, aufsehenerregende Morde und ein Kult-Ermittler-Duo, das sich Wortgefechte liefert, vermengen sich zu einem Thriller, der mit Spannung, Gänsehaut und Humor ganz hoch punkten kann!
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Arttu Tuominen: Was wir verbergen

Lübbe

Anfang dieses Jahres hatte ich hier „Was wir verschweigen“, den ersten Band dieser Krimi-Reihe vorgestellt. Kommissar Jari Paloviita wird darin mit einem Mordfall konfrontiert, der ihn weit in seine Vergangenheit katapultiert und die weiteren Geschehnisse ihn auf einem schmalen Grat wandern lassen, weshalb er in eine moralische Zwickmühle gerät  …
Nun ist das zweite Buch „Was wir verbergen“ erschienen und erneut geht es handlungsmäßig in die finnische Küstenstadt Pori, wo der Autor übrigens selbst mit seiner Familie lebt.
Gleich zu Beginn der Geschichte wird es explosiv, denn jemand hat eine Handgranate in den besonders in der queren Party-Szene beliebten Nachtclub Venus geworfen, wodurch mehrere Menschen sterben und viele verletzt werden.
Recht schnell taucht in den Medien ein Video auf, wo sich eine vermummte Gestalt zu dem Anschlag bekennt und sich als „Gesandter“ Gottes ausgibt. Er ruft zum Kampf gegen diese Sünder auf und demonstriert, dass er zu weiteren Taten bereit ist!
Wie bereits im ersten Buch übernimmt das Kripo-Team Jari Paloviita, Linda Toivonen und Henrik Oksman die Ermittlungen.
Kommissar Oksman übernimmt hier in der Geschichte einen ganz besonderen Part, war er doch kurz vor dem Anschlag auch Gast in dem Club, was aber niemand erfahren darf, denn auch er hat etwas zu „verbergen“. Aus seiner Perspektive wird teilweise die Handlung erzählt, wo man Einblick in sein Seelenleben bekommt, er sich mit Selbstzweifeln plagt und die Angst vor Entdeckung mit den sich daraus ergebenen Konsequenzen spürbar wird. Deshalb hat er nur ein Ziel vor Augen: den „Gesandten“ aufzuspüren und dingfest zu machen!
Arttu Tuominen schildert hier in einem angenehmen Erzähl-Stil sehr anschaulich eine bewegende, nachdenklich machende, teils aber auch nervenaufreibende Geschichte, die zu unterschiedlichen Schauplätzen führt, wo dann kriminelle Energie zutage tritt und die angespannte Atmosphäre bildhaft geschildert und spürbar wird.
Besonders der menschliche Aspekt seiner Figuren kommt – wie auch im vorherigen Band – hier zum Tragen und ist ein wichtiger Bestandteil des Geschehens und bildet mit den Kriminalfällen die spannende, aber auch „unter die Haut gehende“ Gesamthandlung. Eine kleine Ahnung hatte ich, wer sich hinter dem „Gesandten“ verbirgt und lag tatsächlich richtig, was aber die Lese-Empfehlung keineswegs schmälert und ich insgesamt vier von fünf möglichen Punkten vergebe und hoffe, dass die Reihe bald fortgesetzt wird!
Fazit: Anschaulich geschilderte Kriminalhandlung, die bewegt, nachdenklich macht, aber auch nervenaufreibend daherkommt, weswegen ich hier meine Lese-Empfehlung ausspreche und auf eine baldige Fortsetzung der Reihe hoffe!
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Stevens & Suchanek: Rachejagd – Gequält –

Heyne             NetGalley

Das Autoren-Duo war mir bis dato nicht bekannt. Mit „Gequält“ beginnt ihre als Trilogie angelegte Thriller-Reihe „Rachejagd“:
Im Prolog kann man miterleben welchem Martyrium die Freundinnen Anna und Natalie ausgesetzt sind. Ihr Peiniger Edward Harris hatte sie gemeinsam entführt und in einem düsteren, stinkendem Gefängnis gefangen gehalten. Anna gelingt es zu fliehen, muss aber ihre Freundin schweren Herzens zurücklassen, da es ihr nicht gelingt Natalies Fesseln zu durchtrennen. Und dann rennt Anna um ihr Leben…..
Drei Jahre vergehen und Anna arbeitet jetzt als Investigativ-Journalistin. Nur mit großer Mühe hat sie ihr Erlebtes hinter sich gelassen und es quält sie immer noch, dass sie ihrer Freundin Natalie nicht helfen konnte. Sie selbst war damals lange herumgeirrt und konnte mit letzter Kraft an einem Haus klingeln, sodass ihr geholfen werden konnte.
Ihr Fall hatte lange Zeit die Medien in Atem gehalten, ganz besonders, weil es Edward Harris gelungen ist zu fliehen. Seitdem hat man nie wieder etwas von ihm gehört, doch das ändert sich schlagartig:
Annas Arbeitstag beginnt mit dem Sichten ihrer Post. Ihr fällt ein Umschlag auf, der mit bräunlicher Schrift und dem Vermerk „persönlich“ versehen ist. Der Zettel der sich darin befindet riecht merkwürdig und schon beim Lesen der ersten Worte bleibt ihr fast das Herz stehen und ihr läuft ein kalter Schauer über den Rücken! Sofort ist die Alptraumszenerie von damals zurück und sie stellt sich die bange Frage:
Ist dieser Brief tatsächlich von ihrem Peiniger Edward Harris und fängt der Alptraum von damals wieder an?
Nun, diese Antwort bleibe ich hier schuldig. Denn es lohnt sich wirklich, sich auf diesen sehr spannenden und wendungsreichen Thriller einzulassen. Allerdings braucht man schon starke Nerven, denn die hier geschilderten Szenerien lassen einen schon die Nackenhaare hochstehen.
Anna durchlebt erneut eine alptraumhafte Zeit, allerdings hat sie einige Personen an ihrer Seite, auf die sie sich verlassen kann und die ihr hilfreich zur Seite stehen, das allerdings bleibt auch der Person nicht verborgen, die für den Brief verantwortlich ist….
Alles in allem finde ich diesen Thriller spannend und gelungen. Der Erzählstil ist flüssig und durch die vielen Twists in der Handlung wird es nicht langweilig. Die Mitwirkenden sind gut gezeichnet und recht schnell hat man sie vor dem inneren Auge parat. Die Szenerien werden sehr anschaulich geschildert, so dass einem beim Lesen schon mal der eine oder andere Schauer über den Rücken laufen kann.
Aber ich muss auch anmerken, dass ich recht schnell die Idee hatte, dass hier nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und lag mit meiner Vermutung richtig, Das Auftauchen einer Person im Showdown hat mich nicht sonderlich überrascht, aber welchen Part sie schlussendlich einnimmt, muss man aber noch abwarten, so dass ich gespannt bin, wie es weitergeht.
Fazit: Spannender und wendungsreicher Page-Turner, der einem in den nervenaufreibenden Szenerien schon mal einen Schauer über den Rücken laufen lässt!
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Arnaldur Indridason: Wand des Schweigens

Lübbe

Wenn ich so an meinem großen Bücherregal entlang schaue, finden sich dort tatsächlich sämtliche in Deutschland erschienen Thriller des isländischen Autors Arnaldur Indridason, dessen Schreib-/Erzählstil ich einfach liebe und daher auch seine Bücher immer wieder gern lese. Alle seine Ermittler, seien es nun Kommissar Erlendur, Thorson und Flóvent oder auch wie jetzt aktuell, der pensionierte Kommissar Konrad haben eins gemeinsam, sie lösen ihre Fälle mit Köpfchen, was sich durch unermüdliches Nachfragen und akribisches Recherchieren auszeichnet, denn sie geben sich erst zufrieden, wenn alle Puzzlesteinchen an die richtige Stelle gefallen sind.
Oben erwähnter pensionierter Kommissar Konrad gibt in „Verborgen im Gletscher“ sein Debüt, es folgen „Das Mädchen auf der Brücke“, „Tiefe Schluchten“ und nun aktuell „Wand des Schweigens“.
Wer die Reihe um diesen isländischen Kommissar noch nicht kennt, dem kann ich nur raten, sie von Beginn an zu genießen, auch wenn man das aktuelle Geschehen ohne Vorkenntnisse verfolgen kann, mit dem „Hintergrundwissen“ aus den vorherigen Büchern ist man aber viel schneller wieder im Geschehen und lohnen tut es sich sowieso, sie zu lesen!
Auf geht’s nach Island, genauer gesagt nach Reykjavík und Umgebung:
Zu Beginn der aktuellen Handlung lernt der Leser eine Frau namens Eygló kennen, die früher als Medium tätig war und sich gut mit okkulten und übersinnlichen Phänomenen auskennt. Außerdem ist sie mittlerweile eine gute Bekannte/Freundin von Kommissar Konrad, denn ihre Väter kannten sich gut und waren Partner bei sehr zwielichtigen Geschäften, wo sie leichtgläubigen Menschen bei spiritistischen Sitzungen viel Geld aus der Tasche gezogen haben. Seit Konrad sich mit dem unaufgeklärten Mordfall an seinem Vater beschäftigt, steht er mit ihr in Kontakt.
Sie ist es auch, die ihn anruft, da man in einem Haus in der Kellerwand ein Skelett gefunden hat. Sie berichtet ihm, dass sie vor vielen Jahren einmal dort gewesen sei, weil die dort wohnende Frau sich im Haus nicht wohl gefühlt habe und sie um ihre Meinung gebeten hatte. Eygló selbst erinnert sich noch gut, dass sie schon beim Betreten des Hauses ein unbeschreibbares Unwohlsein verspürt hatte….
Von den polizeilichen Ermittlungen zu diesem skurrilen Fund erfährt man wenig, auch als Konrad seine alten Kontakte bemüht, stößt er dort auf eine „Wand des Schweigens“….
Aber als Leser hat man es da etwas besser, denn der Autor gibt in unterschiedlichen Erzählsträngen Einblick in die schrecklichen Ereignisse, die sich in dem Haus zugetragen haben…
Die Gesamthandlung ist sehr komplex, führt u.a. weit in die Vergangenheit, denn Konrad spürt Zeitzeugen auf, die er akribisch befragt und ist dankbar für jede noch so kleine Information um den Mord an seinem Vater aufzuklären.
Was für eine Bandbreite an krimineller Energie hier sichtbar wird, ist düster und lässt in menschliche Abgründe blicken!
Ich mag diesen Kommissar Konrad mit seinen Ecken und Kanten und seinen akribischen „Ermittlungsstil“ und habe mich auch diesmal wieder spannend unterhalten gefühlt!
Fazit: Spannend erzählter Thriller – der gruselig beginnt, düster bleibt und in menschliche Abgründe blickt -, den man nicht verpassen sollte!
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Lisa Regan: Ihre stumme Bitte

Bookuture

Ein paar Monate sind vergangen seit Detective Josie Quinn in „Ihre begrabenen Geheimnisse“ im Mordfall Colette Fraley, der Mutter ihres geliebten Freundes und Kollegen Noah, ermittelte.
In der aktuellen Handlung ist Josie mit dem kleinen Harris auf dem Spielplatz im Stadtpark, wo seit einiger Zeit auch ein Karussell mit Pferdefiguren bei den Kindern für große Freude sorgt.
Gerade tollte das Mädchen mit den blonden Zöpfen noch lachend über den Spielplatz, dann sieht man sie auf einem der Pferde des Karussells platznehmen und die Fahrt beginnt, doch kurz nachdem sie beendet ist, ist das Kind verschwunden….
Das Mädchen heißt Lucy Ross, ist sieben Jahre alt und in Begleitung ihrer Eltern auf dem Spielplatz. Josie ist gerade mit Harris in Richtung Ausgang unterwegs als sie auf die verzweifelten Rufe nach Lucy aufmerksam wird. Sie bietet ihre Hilfe bei der Suche nach ihr an…
Einige Zeit später wird Lucys Rucksack und eine darin befindliche Notiz gefunden, aus der hervorgeht, dass Lucy entführt wurde…
Kaum hat man die ersten Sätze dieses Buchs gelesen, fliegen alle weiteren nur so dahin. Seit dem Verschwinden des Kindes schwebt eine unheilvolle, angespannte Atmosphäre über dem Geschehen.
Lange Zeit rätselt man, warum Lucy entführt wurde und was mit ihr geschehen ist. Und genau diese Ungewissheit bzw. „Unvorhersehbarkeit“ hält so lange an, bis die Autorin ganz zum Schluss das Rätsel löst…
Ich frage mich immer, wie Lisa Regan ihre Themen findet, die sie dann im Buch verwendet. Sie hat wirklich „ein Händchen“ dafür die Szenerien anschaulich zu skizzieren und die Leserschaft immer wieder spannend und fesselnd zu unterhalten, was mir sehr gut gefällt!
“Ihre stumme Bitte“ ist mittlerweile das sechste Buch der Josie-Quinn-Thriller-Reihe, das nicht nur mit einem unvorhersehbaren Kriminalfall unterhält, sondern auch in menschliche Abgründe blicken lässt und Schicksale aufdeckt, die berühren.
Fazit: Unbedingte Leseempfehlung der gelungenen nervenaufreibenden Fortsetzung der Josie-Quinn-Reihe!
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Leslie Wolfe: Das Mädchen von Silent Lake

Bookouture       NetGalley

Von der amerikanischen Bestseller-Autorin Leslie Wolfe hatte ich zuvor noch kein Buch gelesen. Mit dem Thriller „Das Mädchen von Silent Lake“ startet ihre Reihe um die FBI-Profilerin Kay Sharp.
Gleich zu Beginn wird man als Leser in eine bedrückende und beängstigende Szenerie katapultiert, wo man die kleine Hazel und ihre Mutter Alison kennenlernt, die man entführt hat und sich nun in den Fängen eines brutalen Peinigers befinden…
Die Handlung spielt in Kalifornien, genauer gesagt umgeben von Bergen und Wäldern in der Kleinstadt Mount Chester, wo die  angesehene FBI-Profilerin Kay Sharp aufgewachsen ist. Wegen eines tiefgreifenden familiären Ereignisses hatte sie ihre Heimat verlassen und fortan in San Francisco gelebt und gearbeitet. Eine Rückkehr „nach Hause“ hatte sie bisher immer vermieden und ausgeschlossen.
Durch den Hilferuf ihres immer noch dort lebenden und bis dato unbescholtenen Bruders Jacob, der zufällig in eine Kneipenschlägerei geraten war und deswegen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, schiebt sie all ihre Bedenken beiseite.  Sie will ihm irgendwie helfen, denn sie versteht nicht, warum er überhaupt im Gefängnis landen konnte. Sie nimmt eine berufliche Auszeit und zieht wieder in ihr Elternhaus, wo sie mit schmerzlichen Erinnerungen konfrontiert wird…
Kay fällt ein Artikel in der Lokalzeitung auf, wo es um erste Erkenntnisse zu einem Leichenfund im Waldgebiet des nahegelegenen Silent Lake geht. Nachdem sie ein paar Erkundigungen zu dem Artikel eingezogen hat, ist ihr „Jagdtrieb“ geweckt, denn sie vermutet, dass es nicht bei dem einen Leichenfund bleiben wird und hier ein perfider Mörder sein Unwesen treibt…
Im weiteren Verlauf arbeitet Kay dann als Beraterin für die örtliche Polizei an dem sich ausweitenden Kriminalfall, denn es werden tatsächlich weitere Frauenleichen in der Nähe des Silent Lake gefunden…
Das Buch beginnt vielversprechend und spannend und man erfährt einiges über die Sitten und Gebräuche einer anderen Kultur, was inhaltlich gut passt.
Die Spannung leidet allerding darunter, dass die Autorin sehr ausgedehnt immer wieder in die „Gedankenwelt“ der Profilerin abschweift. Dabei muss man gut aufpassen, dass man den „roten Faden“ nicht verliert.
Etwas Schwierigkeiten hatte ich auch mit der Figur der Kay Sharp, die auf der einen Seite eine brillante erfolgreiche Profilerin darstellt, andererseits aber durch die Erlebnisse in ihrer Kindheit traumatisiert ist, Selbstzweifel hegt und unüberlegt handelt, was sich besonders im Showdown widerspiegelt.
Auch fand ich die Übersetzung nicht ganz gelungen, es kommen Begriffe und Formulierungen im Text vor, die auch durch „Nachschlagen“ kaum Sinn ergaben, so dass ich vermute, es handelt sich dabei um amerikanische Umgangssprache, die hier nicht in die deutsche Übersetzung „eingepasst“ wurde, so dass der Lesefluss beeinträchtigt wird.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieser Thriller vielversprechend und spannend beginnt. Auch den Einblick in die Sitten und Gebräuche einer anderen Kultur fand ich sehr interessant und gut in die Gesamthandlung eingewoben. Doch durch die oben aufgezählten „Unebenheiten“ verliert sich die Spannung und der Lesefluss wird behindert, weswegen ich hier nur drei von fünf möglichen Punkten vergebe.
Fazit: Schade, vielversprechender und spannender Beginn, was sich leider im Verlauf verliert und daher der Thriller insgesamt nur eine durchschnittliche Punktzahl erhält
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Catherine Shepherd: Der Bewunderer

Kafel Verlag

Im Jahr 2016 hatte das Berliner Ermittler-Duo des LKA Laura Kern und Max Hartung in „Krähenmutter“ ihren ersten Einsatz und durch diesen Thriller bin ich auf die mir bis dato unbekannte Autorin aufmerksam geworden. Mein Fazit damals war, dass mir der fesselnde und rundum gelungene Thriller sehr gut gefallen hat und ich mir den Namen der Autorin unbedingt merken wollte!
Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und ja, die Autorin ist mir im Gedächtnis geblieben und auch ganz besonders ihre Thriller aus der „Laura-Kern-Reihe“. Gelesen bzw. „verschlungen“ habe ich alle davon, wie z.B. im letzten Jahr „Der böse Mann“ und nun frisch erschienen „Der Bewunderer“, über dessen Inhalt ich hier einen kleinen Einblick geben möchte:
Die Gedankengänge im Prolog klingen schwärmerisch und „liebestrunken“ und lassen noch nicht erahnen, was den bewunderten Personen im Verlauf der Handlung für ein schreckliches Schicksal ereilt….
Laura Kern und Max Hartung werden zu einem Leichenfund in einer Industriebrache im Norden Berlins gerufen. Als sie vor Ort ankommen, können sie ihren Augen kaum trauen, was sie dort in einer Halle erblicken:
Mit weit aufgerissenen Augen liegt eine tote Frau, die mit einem Abendkleid, einer Rettungsweste und roten High Heels bekleidet ist, mitten auf einer überdimensionalen bemalten Leinwand. Ein Blumenstrauß rundet dieses bizarre Bild ab…
Kaum haben sie die Identität der Toten herausbekommen, wird ein weiteres „morbides Kunstwerk“ entdeckt und auch bei diesem bleibt es nicht….
Durch die anschaulichen geschilderten Szenerien,  können einem auch schon mal die Nackenhaare hochstehen!
Neben der Kriminalhandlung ist auch wieder ein kleiner Einblick ins Privatleben der beiden Hauptermittler in die Gesamthandlung eingewoben, was gut passt und keineswegs vom „roten Faden“ ablenkt.
Ganz besonders mag ich den flüssigen, von der ersten Seite an fesselnden Erzählstil der Autorin, der es mal wieder gelungen ist, hier die eine oder andere „Brotkrume“ auszulegen um die Leserschaft zum „Mitermitteln“ anzuregen.
Da im privaten Umfeld der Toten auch der eine oder andere Verdächtige auftaucht, bekommt nicht nur das Ermittler-Team hier einiges zu tun, sondern auch der Leser wird auf Spurensuche. aber auch auf falsche Fährten geschickt. Doch ich muss zugeben, diesmal hatte ich im Hinterkopf eine kaum sichtbare Figur in den Kreis der Verdächtigen mit aufgenommen und lag tatsächlich richtig. Aber dies nur am Rande, denn wie sich alles zusammensetzt und das Wie und Warum, habe nicht vorhersehen können, denn das wird zu guter Letzt nachvollziehbar und schlüssig von der Autorin als Auflösung präsentiert, so dass ich meinen Verdächtigen eher als „Glückstreffer“ abspeichern möchte, denn nichtsdestotrotz ist dieser Thriller wieder wunderbar gelungen und unbedingt lesenswert.
Nach dem siebten Band der Reihe ist hoffentlich nicht Schluss, so spannend und fesselnd darf es gern noch viele Bände weitergehen.
Fazit: Auch das siebte Band der Reihe überzeugt mit fesselnder Spannung, bildhaften Szenerien und einem tollen Ermittler-Team, weswegen es die volle Punktzahl für diesen lesenswerten Thriller gibt!
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Lisa Regan: Ihre begrabenen Geheimnisse

Bookouture VÖ 15.07.22

Gerade hatte sich die amerikanische Ermittlerin Detective Josie Quinn noch mit ihrer eigenen traumatischen Kindheit in „Das Grab ihrer Mutter“ auseinandersetzen müssen, verschwindet ein wenig später ihre geschätzte Kollegin Gretchen Palmer, weswegen Josie in „Ihre letzte Beichte“ erst nach ihr als Vermisste fahnden, später dann als Verdächtige ermitteln musste.
Da ich mich dieser Thriller-Reihe nicht entziehen kann, möchte ich nun auch das gerade erschienene fünfte Buch mit dem Titel „Ihre begrabenen Geheimnisse“ hier vorstellen:
Seit einem Jahr sind Josie Quinn und ihr Kollege Noah Fraley nun schon ein Paar.  Aber so ganz „warm“ sind Noahs Mutter Colette und Josie noch nicht geworden, weswegen ihr die monatlichen Treffen immer etwas Bauchweh bereiten und nun sind auch noch alle ihre Versuche schiefgegangen ein leckeres Dessert mitzubringen, weswegen eine Schachtel gekauftes Gebäck im Wagen liegt, als sie vor Colettes Haus parken…
….doch etwas ist merkwürdig, denn die Eingangstür steht weit offen und auf mehrmaliges Rufen bekommen sie keine Antwort. Als sie das Haus betreten ist alles dunkel, der Tisch nicht wie sonst gedeckt, zwei Schubladen sind aufgerissen und ihr Inhalt davor verteilt, aber von Colette keine Spur….
…bis Josie sie mit dem Gesicht nach unten, leblos in einem Blumenbeet liegend, entdeckt. Ihr Mund ist voller Erde und ihr Körper kalt. Alle Wiederbelegungsversuche scheitern und der Notarzt kann nur noch ihren Tod bestätigen. Wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich im Verlauf heraus, dass Colette keines natürlichen Todes gestorben ist…
Noah steht völlig neben sich, ist schockiert und wie paralysiert, weswegen es an Josie und dem Rest des Ermittler-Teams ist, sich mit der Aufklärung des –  bei genauerem Betrachten immer mehr Fragen aufwerfenden – Todes von Collette Fraley zu beschäftigen. Obwohl sie eine geachtete und beliebte Person gewesen ist, hütete sie auch gut verborgene Geheimnisse, die es nun aufzudecken gilt….
Mehr möchte ich von diesem von Beginn an fesselnden, spannenden und wendungsreichen Thriller nicht verraten.
Lisa Regan hat einen ganz besonderen Erzähl-Stil, der einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Obwohl hier nicht nur der Tod von Noahs Mutter untersucht wird, sondern auch noch alte ungelöste Fälle mit in die Handlung eingewoben sind, verliert man nie den Überblick, sondern kann sich den weiteren Ereignissen nicht entziehen und Seite um Seite fliegt nur so dahin!
Ich kann nur jedem Thriller-Fan raten, sich diese vom ersten Buch der Reihe an, fesselnden, spannungsgeladenen und wendungsreichen Geschichten um Detective Josie Quinn, nicht entgehen zu lassen!
Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und kann nur die Höchstpunktzahl für diesen Page-Turner vergeben!
Fazit: Wiederum sehr gut gelungene Fortsetzung der spannungsgeladenen Thriller-Reihe, die erneut die Höchstpunktzahl verdient und bekommt!
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Chevy Stevens: Tief in den Wäldern

FischerVerlage/Scherz      NetGalleyDE

Seit Jahren begeistern mich die Thriller der kanadischen Autorin, wie auch zuletzt „Ich beobachte Dich“.
Nun ist ihr neuer Thriller „Tief in den Wäldern“ erschienen, wo es in den Nordwesten von Kanada geht: Auf dem Cold Creek Highway verschwinden seit vielen Jahren junge Frauen. In den nahegelegenen Waldgebieten sind immer mal wieder Überreste gefunden worden, doch vom Mörder keine Spur. Auch in naher Vergangenheit gab es  wieder ein Opfer…..
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einen schon mal die Nackenhaare hochstehen lässt….
Es ist Juni 2018: Als Leser lernt man die 17jährige Hailey kennen, die nach dem Unfalltod ihres Vaters nun bei ihrer Tante Lana, deren sechsjährigen Sohn Cash und deren Ehemann (Erik) Vaughn lebt.
Hailey, die gemeinsam mit ihrem Vater viel Zeit in den Wäldern verbracht hat, ist sehr naturverbunden. Sie hat von ihm Fischen gelernt und viele nützliche Dinge, um in der Wildnis zu überleben. Das ist nun alles vorbei und wäre der Verlust ihres geliebten Vaters nicht schon schlimm genug, kämpft sie nun mit ihrer neuen Lebenssituation, denn Vaughn ist ein kontrollierender, gerissener Polizist und kein netter Mensch, was Hailey schon recht schnell erfahren muss. Immer wieder geraten sie wegen Nichtigkeiten aneinander und während wieder eine junge Frau vermisst wird, spitzt sich die häusliche Situation zu, bis dann auch Hailey spurlos verschwindet…..
Im Juli 2019 kommt Beth nach Cold Creek um an der Gedenkfeier für die „Opfer des Highways“ teilzunehmen, wo sie dann neben den Bildern der unzähligen vermissten und toten Frauen, auch das Foto ihrer ermordeten Schwester entdeckt….
Aus Beth Sicht wird die Handlung weitererzählt, die sich im Verlauf auf Spurensuche macht, was mit ihrer Schwester geschehen ist….
Wie die Autorin in einem Schlusswort erzählt, ist sie diesmal von ihrer üblichen Vorgehensweise abgewichen und hat sich von realen Ereignissen zu diesem Buch inspirieren lassen, denn tatsächlich gibt es den sogenannten „Highway der Tränen“ in der kanadischen Provinz Britisch Columbia, wo seit den 1970iger Jahren Frauen ermordet aufgefunden wurden oder spurlos verschwanden – ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden!
Über der ganzen Handlung schwebt eine angespannte, düstere Atmosphäre und da die Szenerien anschaulich beschrieben sind, kann man schon eine Gänsehaut bekommen…
Die Geschichte spielt an fiktiven Orten, setzt sich aus unterschiedlichen Kapiteln und Sichtweisen zusammen, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzen, aber sie, „zieht sich an manchen Stellen“ genau wie die recht ausführlich geschilderten „Kampfszenen“, wo dann für mich gefühlt so manche Figur „übermenschliche“ Fähigkeiten entwickelt, um im Kampf zu bestehen, was ich etwas unrealistisch fand.  Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch wieder gern gelesen,  ziehe für die erwähnten „Unbebenheiten“ einen Punkt ab und vergebe insgesamt vier von fünf möglichen Punkten.
Empfehlen würde ich diesen spannenden Thriller ganz besonders auch der jüngeren Generation, denn zum Nachdenken regt hier sicherlich auch der reale Hintergrund an, wo der Täter bisher nie dingfest gemacht werden konnte!
Fazit: Vier von fünf möglichen Punkten, für spannende Unterhaltung, die von realen Ereignissen inspiriert ist, was einen zusätzlich die Nackenhaare hochstehen lässt!
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Tove Alsterdal:  Sturmrot

rowohlt

Mit „Sturmrot“ startet die Trilogie um die schwedische Polizistin Eira Sjödin, die aus familiären Gründen ihre Arbeitsstelle von Stockholm zurück in die nordschwedische Region Ådalen verlegt, wo sie aufgewachsen ist.
Man feiert Mittsommer und Olaf Hagström ist aus beruflichen Gründen gerade in der Nähe seines Elternhauses, das er vor langer Zeit verlassen musste und nun spontan einen Abstecher macht, um Sven, seinen alten Vater zu besuchen. Doch irgendetwas scheint nicht in Ordnung zu sein, denn während er das Haus betritt, hört er den Hund hinter der verschlossenen Küchentür winseln, auf sein Rufen erhält er keine Antwort und dann bemerkt er den Gestank, der sich im ganzen Haus ausgebreitet hat. Langsam öffnet er die Badezimmertür unter der Wasser hervorquillt und macht eine grausige Entdeckung: Sein Vater liegt schrecklich zugerichtet, tot in der Badewanne…
Olaf will nur noch eins, so schnell wie möglich weg von hier, wäre er doch nie wieder nach Hause gekommen! Doch ein aufmerksamer Nachbar sieht ihn aus dem Haus stürmen und dann gibt es kein Entkommen mehr, die herbeigerufene Polizei rückt an und er muss Rede und Antwort stehen….
Hier kommt Kommissarin Eira Sjödin ins Spiel. Sie wird zur Unterstützung der örtlichen Polizei abkommandiert um im Ermittler-Team zu arbeiten, das den Mord an Sven Hagström untersucht. Da sie ja in dieser Gegend aufgewachsen ist, kennt sie natürlich auch Olaf Hagström aus ihrer Kindheit und weiß von seinem Geständnis, im Alter von 14 Jahren ein Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben….
In einem Nachwort berichtet die Autorin, dass sich dieser sehr komplexe Kriminalroman aus Fiction und realen Ereignissen inspiriert, zusammensetzt.
Etwas Schwierigkeiten hatte ich mit ihrem Erzählstil, denn sie schwenkt von der Jetztzeit plötzlich gedanklich in die Vergangenheit und wieder zurück oder beleuchtet weitere kriminelle Aktivitäten, örtliche und landestypische Gegebenheiten, so dass man sehr aufpassen muss um den roten Faden nicht zu verlieren.
Schon recht schnell hatte ich eine Vermutung, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt und lag richtig. Obwohl einige Verdächtige in den Fokus der Ermittler rücken, war dann die Auflösung, wer Sven Hagström getötet hat, keine so große Überraschung mehr. Allerdings fand ich die Erklärung für das Warum, etwas dürftig im Gegensatz zu den ausführlich geschilderten Recherchen.
Für mich verliert sich die teilweise recht vorhersehbare Kriminalhandlung in Nebensächlichkeiten und wird auch noch durch das Privatleben der Ermittlerin verkompliziert, weswegen für mich die Spannung etwas auf der Strecke geblieben ist.
Da dies aber der Beginn der Trilogie ist, möchte ich vorerst noch über die erwähnten „Unebenheiten“ hinwegsehen, vergebe drei von fünf Punkten und möchte erst noch abwarten, wie sie sich die Fortsetzungen gestalten und sich die Rahmenhandlung weiterentwickelt.
Fazit: Noch etwas „unrunder“ Start der Trilogie, deren weiterer Verlauf aber erst noch abgewartet werden sollte
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