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Arttu Tuominen: Was wir nicht sehen wollen

Lübbe

Bereits zum fünften Mal geht es handlungsmäßig nach Finnland, in die Küstenstadt Pori, wo das Ermittler-Team um Jari Paloviita es diesmal mit einer Reihe von schrecklichen Verbrechen zu tun bekommt. Anfänglich sind es übermütige Jugendliche, die sich um den Rädelsführer Ilkka Rajala scharen. Seine Anhängerschar wird immer gewaltbereiter, zerstört unter Einfluss von Drogen fremdes Eigentum, es wird herumgepöbelt, randaliert und schikaniert, besonders angetan haben es den Jugendlichen, obdachlose Menschen…. 
In den frühen Morgenstunden wird Jari Paloviita zu einem Tatort in einem Waldgebiet gerufen. Dort angekommen liegt eine Dunstwolke von Benzin in der Luft und es bietet sich ihm ein schauriger Anblick: Ein bis zu Unkenntlichkeit verbrannter Leichnam liegt am Boden.
Die ersten Ermittlungen ergeben, dass es sich offenbar um einen obdachlosen Mann handelt, den man mit Benzin übergossen und angezündet hat.
Der Verdacht liegt nahe, dass die Bande um Ilkka etwas mit dem Mord zu tun hat und sie damit die rote Linie überschritten haben und nun in die schwere Kriminalität abgerutscht sind….
Es bleibt nicht bei dem einen Brandopfer im Obdachlosenmilieu und die Ermittler bekommen alle Hände voll zu tun, denn ihr Augenmerk liegt nicht nur bei der jugendlichen Bande, sondern auch ein aufstrebender Drogenboss könnte seine Finger im Spiel haben.. 
Überraschenderweise engagiert sich die Kommissariatsleiterin Susanna Manner bei der Aufklärung der Brandmorde und taucht sogar an den Tatorten auf, so ganz gegen ihre sonstige Arbeitsweise. Was sich hinter ihrem Engagement verbirgt, ist ein Handlungsstrang, der mit reichlich krimineller Energie angereichert ist.
Der Titel „Was wir nicht sehen wollen„, ist gut gewählt und passt zum Inhalt. Die bekannten Mitwirkenden dieser Krimi-Reihe haben sich weiterentwickelt und es gibt wie bisher einen wohl dosierten Einblick in ihr Privatleben.
Ich habe diese Kriminalgeschichte wieder gern gelesen, die Figuren sind mir seit dem ersten Band dieser Reihe bekannt und ich hatte keine Probleme mich im Geschehen zurechtzufinden. Etwas Schwierigkeiten dagegen hatte ich mit dem Thema „Hypnose“ und wie es sich auf einen Teil der Mitwirkenden ausübt. Es klärt sich zwar zum Schluss alles nachvollziehbar auf, aber bis es so weit ist, dauert es diesmal etwas, weswegen der Spannungsbogen etwas abflacht, was schade ist. An das vorherige Buch „Was wir ihnen antun“ kommt das aktuelle inhaltlich nicht ganz heran, weswegen ich diesmal vier von fünf möglichen Punkten vergebe. 
Fazit: Reicht inhaltlich nicht ganz an die vorherigen Bücher heran, ist aber lesenswert und für Fans der Reihe unabdingbar.
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Simon Beckett: Knochenkälte

rowohlt wunderlich

Gerade hatte ich die lesenswerte Kurzgeschichte „Der Wendepunkt“ beendet, die zur Einstimmung des lange erwarteten, neuen Einsatzes von Dr. David Hunter kürzlich erschienen war, wo es schon mal einen „Vorgeschmack“ auf den siebten Thriller um den forensischen Anthropologen gab.
Nachdem ich nun „Knochenkälte“ in Gänze genossen habe, gibt es hier einen kleinen Einblick, worum es aktuell geht:
Ein „Auftrag“ bzw. ein Hilfeersuchen die Cumbria Police bei einem Fall zu unterstützen, führt David Hunter von London aus in eine ihm unbekannte Gegend. Er gerät bei eisigen Temperaturen in einen Sturm, der nicht nur seine Sicht beeinträchtigt, sondern sein Navi ausfallen lässt und nur ein schmaler Weg ihn immer weiter höher in eine Gebirgslandschaft führt. Umdrehen ist keine Option und nach einer Irrfahrt durch Sturm und Regen landet er in dem kleinen Ort Edendale, wo die Bewohner ihn nicht unbedingt mit offen Armen empfangen, Fremde mag man hier offenbar nicht. Auf der Suche nach einer Unterkunft landet er dann in dem heruntergekommenen Hillside House, einem ehemaligen Hotel, dessen Bewohner ihn mitten in der Nacht auch nicht besonders herzlich empfangen, ihm aber ein Zimmer zur Verfügung stellen.
Am nächsten Morgen ist zwar das Unwetter abgezogen, aber die Schäden, die es hinterlassen hat, zwingen David Hunter dazu für unbestimmte Zeit vor Ort zu bleiben, denn die einzige Straße, die rein oder raus aus dem Ort führt, ist von den Regenmassen weggespült worden…
Um den Kopf etwas frei zu bekommen, macht Dr. Hunter einem Spaziergang in dem nahegelegenen Wald. Der Sturm hat hier eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, wobei selbst riesige Bäume entwurzelt wurden und schon allein der Anblick dieser Zerstörung lässt den Spaziergänger innehalten. Als er sich dabei ein wenig umschaut, entdeckt er im Wurzelwerk eines alten Baumes ein menschliches Skelett. Bei genauem Betrachten, erkennt er, dass die Wurzeln des Baumes schon durch die Knochen hindurchgewachsen sind, was ihn vermuten lässt, dass dieser Körper hier bereits viele Jahre verborgen lag, bis das Unwetter ihn freigelegt hat….
Oben am Fundort gibt es kein Handynetz und auch im Hotel oder im Ort selbst scheitert der Versuch die Polizei zu alarmieren bzw. überhaupt jemanden auf seinen unfreiwilligen Aufenthalt aufmerksam zu machen, denn die Strom-/Telefonverbindungen in Edendale sind unterbrochen.
Was sich nach dem Bekanntwerden des Skelettfundes im Wald alles weiter ereignet und mit was für ungehobelten, aufbrausenden, undurchsichtigen und zur Gewalt bereiten Dorfbewohnern es David Hunter hier zu tun bekommt, werde ich nicht verraten.
Einmal mehr beweist Simon Beckett, wie er seine Leserschaft einfangen kann.
Er schwört eine unheimliche Atmosphäre herauf, die sich langsam steigert und durch seine bildhafte Beschreibung der Szenerien, kann ich mir vorstellen, dass bei dem einen oder anderen in Erinnerung an das Gelesene, Spaziergänge im Wald mit einer Gänsehaut behaftet sind.
Die Personen, die einem in diesem Ort begegnen, sind gut beschrieben, man kann sie sich vor Augen führen, wobei ich keinem wirklich begegnen würde wollen.
Unheimliche, düstere und ganz besonders lebensbedrohliche Situationen verlangen von David Hunter wieder mal alles ab und man kann nur den Hut ziehen, dass er mit soviel Leidenschaft immer noch für seinen Beruf brennt.
Fazit: Alles in allem bekommt der aktuelle „Hunter“ von mir die volle Punktzahl für unheimliche Spannung, die einen von Anfang bis Ende in den Bann zieht und Gänsehautmomente garantiert, aber auch Lust auf mehr macht.
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Robert Gaibraith: Der Tote mit dem Silberzeichen

blanvalet

Ein neuer Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott

Bisher habe ich immer die Hörbuchfassung dieser britischen Buchreihe genossen, – zuletzt „Das strömende Grab“ – . Diesmal habe ich mich an die eBook-Ausgabe von „Der Tote mit dem Silberzeichen“ gewagt, die über 1300 Seiten umfasst!  
Ich gehe mal davon aus, dass der Leserschaft mittlerweile bekannt ist, dass sich hinter dem Pseudonym Robert Galbraith die bekannte britische Schriftstellerin  J.K. Rowling verbirgt.
Dies ist bereits der achte Fall für die beiden Privatdetektive Cormoran Strike und Robin Ellacott, die gemeinsam in London erfolgreich eine Detektei betreiben. 
Die spannende Buchreihe ist auch bereits erfolgreich unter dem Titel „Strike“ schauspielerisch toll besetzt und  sehenswert verfilmt worden. Außerdem es gibt sie mittlerweile auf DVD für das Heimkino!

Hier gibt es einen kleinen Einblick ins aktuelle Geschehen:

Seit dem ersten Buch knistert es zwischen Robin und Cormoran. Aber sie sind kein Liebespaar, was sich – wenn es nach Strike ginge – gern bald mal ändern dürfte, doch da gibt es einige Hürden zu meistern, was kein einfaches Unterfangen ist. Wie man es im aktuellen Geschehen ausführlich nachlesen kann, durchleben die beiden ein turbulentes Gefühls-Chaos, das durch private Sorgen und Nöte noch verkompliziert wird.
Robin hat sich nach ihrem schwierigen und besonders psychisch herausfordernden Undercover-Einsatz bei einer kriminellen Sekte immer noch nicht ganz erholt, aber sie will unbedingt wieder arbeiten.
Ein neuer Auftrag lässt auch nicht lange auf sich warten:
Ein schlagzeilenträchtiger Leichenfund im Tresorraum eines Silberhändlers beherrscht die Medien. Die Identifizierung des Toten ist zwar durch gewisse Umstände erschwert, aber die Polizei gibt nach kurzer Zeit bekannt, dass es sich um einen vorbestraften Mann handelt.
Decima Mullins engagiert die Detektei, weil sie die Identifizierung des Leichnams durch die Polizei anzweifelt, da sie felsenfest davon überzeugt ist, dass es sich dabei um ihren seit einiger Zeit wie vom Erdboden verschluckten Freund handelt. Auch als Strike anfänglich seine Zweifel äußert und unschlüssig ist, den Fall überhaupt zu anzunehmen, beharrt Decima darauf, dass sie unbedingt wissen muss, wer der Tote ist…
Tatsächlich ergeben sich bei genauerem Hinsehen dann doch noch einige Fragen aufwerfende Unstimmigkeiten, so dass Strike und Robin sich der Sache annehmen.
Allerdings ahnen sie nicht, in was für einem Wespennest sie da herumstochern. Mehrfach werden sie anonym bedroht und aufgefordert, doch „die Finger von dem Fall“ zu lassen.  Was die beiden ignorieren, bis dann Robin in angsteinflößende und im weiteren Verlauf auch in lebensbedrohliche Situationen gerät…
Thematisch führt die Suche nach der Identität des Toten u.a. in die Welt der Freimaurer, was dem Geschehen ein etwas mystisches/geheimnisvolles Flair beschert.
Dies ist aber nur ein Teil der Gesamthandlung, welcher sich aber durch das ganz Buch hindurchschlängelt und den roten Faden bildet. Es gibt reichlich Nebenschauplätze und umfangreiche Einblicke in die Arbeit der Privatdetektive, sodass man das Geschehen immer genau im Auge behalten muss, denn es wimmelt von Mitwirkenden, die ich im Verlauf nur durch Zuhilfenahme von Farbmarkierungen habe richtig einordnen können, was den Spannungsbogen zeitweise abflachen lässt.
Bevor sich alles am Ende nachvollziehbar erklärt, stellten sich bei mir dann doch bei manchen Szenen die Nackenhaare hoch, denn Robert Galbraith lässt hier die Leserschaft tief in menschliche Abgründe blicken.
Obwohl das Knistern zwischen Robin und Cormoran ein nicht wegzudenkender Bestandteil dieser Krimi-Reihe ist, war es diesmal für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten.
Alles in allem habe ich dies Buch wieder gern gelesen, nur für die volle Punktzahl reicht es nicht aus, dazu war das Lesen des Buches zu „anstrengend“, da man sich immer wieder aufs Neue orientieren musste, wer oder was hier gerade im Fokus des Geschehens steht. Auch wie bereits oben erwähnt, gab es diesmal ein bißchen zu viel Gefühlsduselei zwischen Robin und Cormoran, sodass ich vier von fünf möglichen Punkten vergebe, aber auch gespannt bin, wie es weitergeht.
Fazit: Unverzichtbar für die Fans der Reihe, aber durch zu viel Input, reicht es nicht für die volle Punktzahl!
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Arne Dahl: Kaltes Fieber

Piper Verlag

Der zweite Fall für Eva Nyman

Mit „Stummer Schrei“ startete im letzten Jahr der schwedische Autor Arne Dahl seine neue Krimi-Reihe um die Ermittlerin Eva Nyman.
Bevor ich zum aktuellen Buch mit dem Titel „Kaltes Fieber“ komme, nur noch kurz der Hinweis: Zwar kann man Band 2 der Reihe ohne Vorkenntnisse lesen, ich empfehle aber trotzdem bei Band 1 zu beginnen – zumal ich den Auftakt spannend und fesselnd fand – und damit man die feinen Nuancen in der aktuellen Rahmenhandlung noch besser einordnen kann.
Das Ermittler-Team um Eva Nyman bekommt es diesmal mit einer Reihe aufsehenerregender Morde zu tun:
Auf dem Skinnarviksberg in Stockholm hat jemand eine große weiße Statue platziert, die man schon von weiten sehen kann. Erst einmal wird dies nicht beanstandet und als Kunstobjekt eingeordnet, das an die einstige Zeus-Statue aus Olympia erinnert, die zu den sieben Weltwundern der Antike gehörte. Doch dann fängt es an zu regnen und die Statue fängt an zu bröckeln und man kann ins Innere sehen:
Darin befindet sich die Leiche eines Mannes. Unter seiner Oberlippe verbirgt sich ein aufgerolltes Stückchen Papier, auf dem geschrieben steht:
„Du weißt, was Du getan hast“…
Nun, um herauszufinden, was dieser kryptische Satz zu bedeuten hat, braucht es einige Zeit, denn für das Ermittler-Team gibt es einiges zu tun. Wer auch immer hier sein Unwesen treibt, belässt es nicht bei diesem einen Mord, sondern „drapiert“ weitere seiner Opfer in Anlehnung an die antiken Weltwunder medienwirksam in der Öffentlichkeit.
Das bekannte Ermittler-Team aus Band 1 bekommt noch Zuwachs. Die weitgefächerten Recherchen führen u. a. in die Drogenszene, kriminelle Banden werden ins Visier genommen und in unterschiedlichen Bereichen der Kunstszene wird nach der mordenden Person gesucht. Hier wimmelt es von Mitwirkenden, die oftmals (Künstler-) Namen haben, die mich etwas verwirrt haben, weswegen ich mich mit der Einordnung etwas schwergetan habe.  
Im Verlauf war mir eine Person im Gedächtnis geblieben. Warum kann ich gar nicht genau sagen, lag aber richtig, dass sich hier „das Böse“ verbirgt.
Arne Dahl hat einen angenehmen Erzählstil, sodass die Seiten nur so dahinflogen. Auch wenn die Künstlernamen mich etwas verwirrt haben und ich eine Ahnung hatte, wem hier das Böse innewohnt, gibt es dafür keinen Punktabzug. Am Ende erklärt sich alles nachvollziehbar und ist schlüssig, weswegen dieser Kriminalroman meine Lese-Empfehlung bekommt. 
Auf den nächsten Band kann man sicherlich schon gespannt sein, da ein am Ende aufblitzender Cliffhanger, diesen in Aussicht stellt und den ich gern wieder lesen würde. 
Fazit: Band 2 ist lesenswert, spannend und gelungen, sodass man gespannt sein darf, wie es weitergeht
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Satu Rämö: Hildur – Die Toten am Meer

Heyne

Bereits zum vierten Mal geht es in den hohen Norden, genauer gesagt nach Island, wo die Kriminalpolizistin – und Titelfigur dieser Krimi-Reihe – Hildur Rúnarsdóttir in Ísafjörður arbeitet. Um ihre privaten Probleme und den Berufsalltag für einige Zeit aus dem Kopf zu bekommen, greift sie sich gern ihr Surfbrett und fährt ans Meer.
Doch so richtig viel Zeit dafür hat sie im aktuellen Buch „Die Toten am Meer“ nicht, da ihr kriminalistisches Feingefühl gefragt ist, wie auch zuletzt in „Schatten des Nordlichts“. Gemeinsam mit ihrem aus Finnland stammenden Kollegen Jakob bekommt sie eine Vielzahl an Fällen „auf den Tisch“:
Ganz besonders gefällt mir an dieser Reihe, die angenehme und bildhafte Erzählweise der Autorin und wie sich aus vielen Teilchen nach und nach die Gesamthandlung zusammensetzt. Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack: 
Hildurs Schwester Rosa ist ins leer stehende Elternhaus gezogen und renoviert es eigenständig. Bei notwendigen Erdarbeiten entdeckt man vier menschliche Skelette. Von den polizeilichen Ermittlungen ist Hildur ist zwar ausgeschlossen, trotzdem recherchiert sie in der Vergangenheit ihrer Familie, des Ortes und der näheren Umgebung, um herauszubekommen, was auf dem elterlichen Grundstück geschehen ist. 
Island wird besonders in den Sommermonaten von vielen Kreuzfahrtschiffen angesteuert, sodass immer mehr Touristen ins Land kommen. Während gerade eines dieser Schiffe im Hafen liegt, taumelt blutüberströmt ein Mann mit schweren Gesichtsverletzungen in Richtung Innenstadt. Man nimmt sich seiner an und bringt ihn ins nahegelegene Krankenhaus. Auf Hildur wirkt der Mann verängstigt, doch ihre Fragen will/kann er nicht beantworten. Nur auf das Kreuzfahrschiff will er auf gar keinen Fall …
Diebstähle in Sommerhäusern und im Seniorenheim des Ortes beschäftigen die Ermittler. Hildur verbindet ihre Recherchen im Heim mit einem ihrer regelmäßigen Besuche bei Helga, einer alten, aber geistig noch recht regen Freundin ihrer Mutter. Von einem Tag auf den anderen ist Helga tot. Bei Hildur kommen Zweifel an einer natürlichen Todesursache auf und sie sollte recht behalten.
Wer die Reihe wie ich von Anfang an kennt, wird keine Mühe haben, sich im Geschehen zurechtzufinden. Anderen Lesern kann ich nur empfehlen, diese lesenswerte, besondere Krimi-Reihe von Beginn an zu genießen, um so die Feinheiten der Rahmenhandlung richtig einordnen zu können. 
Mir gefällt diese etwas andere, leise erzählte Krimi-Reihe aus Island sehr gut. Neben den polizeilichen Ermittlungen erfährt man viel über das Land und seine Bewohner. Die beiden (Haupt)-Figuren Hildur und Jakob, ihr Privatleben und ihre Sorgen und Nöte sind einem mittlerweile gut bekannt, was auch in der aktuellen Rahmenhandlung weitererzählt wird und keinesfalls fehlen darf. 
Auch wenn knisternde Spannung hier nicht wirklich greifbar ist, konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Seite um Seite flog nur so dahin, weswegen ich die volle Punktzahl vergebe und gespannt bin, wie es im Leben von Hildur und Co. weitergeht.
Fazit: Volle Punktzahl für diesen leise erzählten Kriminalroman, der einen von der ersten Seite einfängt und festhält, weswegen die Reihe gern noch lange weitergehen darf!
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Max Bentow: Rabenland

Goldmann Verlag  Ebook

Fall Nr. 2 für Nils Trojan und Carlotta Weiss

Mit „Eulenschrei“ startete Max Bentow eine neue Thriller-Reihe, wo sein bekannter, zuvor in mehr als zehn Bänden agierender Berliner Kommissar Nils Trojan nun mit der Kriminalpsychologin Carlotta Weiss ein Ermittler-Duo bildet. 
Die Zusammenarbeit der beiden fand ich gelungen, genau wie den nervenaufreibenden Thriller, der die Höchstpunktzahl von mir erhielt.
Jetzt ist „Rabenland“ erschienen, dessen Coverbild sehr gut widerspiegelt, welche Szenerien in der aktuellen Handlung immer wieder auftauchen und für eine angstschürende und düstere Stimmung sorgen.
333 Tage sind vergangen, seit Lilly Steiner wie vom Erdboden verschluckt ist. Ihr Zwillingsbruder Daniel sitzt mit seinen Eltern am Kaffeetisch, denn es ist sein 18. Geburtstag. Die Stimmung ist gedrückt, denn Lillys Stuhl ist immer noch leer. Es herrscht in der Familie große Ratlosigkeit, wenn es darum geht, was mit Lilly geschehen sein könnte.
Auf einer Landstraße, die an ein großes Waldgebiet grenzt, läuft unvermittelt ein junges Mädchen vor ein vorbeifahrendes Auto. Der Autofahrer hilft ihr aufzustehen, doch sie wirkt völlig panisch und verwirrt, er fährt sie vor ein Krankenhaus.
Dort erzählt das Mädchen, dass sie Lilly Steiner heiße, sich aber sonst an nichts mehr erinnern könne..
Nils Trojan und Carlotta Weiss eilen ins Krankenhaus, doch um herauszufinden, was Lilly in der Zwischenzeit durchmachen musste, braucht es viel Geduld und Zeit. Sie ist völlig traumatisiert und erinnert sich nicht daran, was mit ihr geschehen ist. 
Einige Zeit vergeht und sie darf nach Hause gehen. Alles fühlt sich für sie fremd an, auch die Menschen, die sie umgeben.  Nur ihren Zwillingsbruder zieht sie später ins Vertrauen und erzählt von einem Wald, von Raben und dass sie deren Sprache verstehe und sich mit ihnen verständigen könne..
Ab hier wird es gruselig, unheimlich und düster.
Das an die Landstraße grenzende schwer zugängliche Waldgebiet, wo Lilly aufgefunden wurde, wird von einem Suchteam nebst Nils und Carlotta erkundet, wo sie auf erschreckende Dinge stoßen und lautstark von einer großen Schar Raben in Augenschein genommen werden….
Mehr über den Inhalt möchte ich nicht verraten, denn was sich Max Bentow wieder hat einfallen lassen, liest sich flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin und es gibt reichlich Gänsehautmomente, wo nicht nur Nils und Carlotta die Nackenhaare hochstehen. Durch die bildhafte Sprache wird eine unheilvolle Atmosphäre heraufbeschworen, die bis ganz zum Schluss anhält.
Mir hat der aktuelle Thriller gut gefallen, der Inhalt reicht aber insgesamt an den Vorgängerband nicht heran. Besonders ungewohnt, war für mich, dass ich recht schnell ahnte, wer hier sein Unwesen treibt und auch richtig lag. Die Figur fand ich zu „überzeichnet“ und das ganze Benehmen merkwürdig. Zwar konnte ich den genauen Ausgang der Geschichte nicht erahnen, fand aber die Auflösung auch nicht so gut gelungen und etwas „unrund“, was schade ich, denn das Thema selbst fand ich interessant und spannend. 
Dennoch vergebe vier von fünf möglichen Punkten und hoffe, dass die Reihe weiter fortgeführt wird.
Fazit: Etwas schwächer als der Vorgängerband, aber auf jeden Fall nervenaufreibend und lesenswert!
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Danielsson/Voosen: Schwüre, die wir brechen

KiWi-Verlag   NetGalley.de

Im September letzten Jahres startete mit „Tode, die wir sterben“ die neue schwedische Krimi-Reihe um den Malmöer Kommissar Jon Nordh und die aus Nordschweden stammende Ermittlerin Svea Karhuu. Die beiden charakterlich recht unterschiedlichen Hauptfiguren müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen, um den recht kniffligen Fall zu lösen. Auch privat hat jeder sein Päckchen zu tragen, was in die Rahmenhandlung eingewoben wurde.
Vom Inhalt des aktuellen Krimis „Schwüre, die wir brechen“ darf man nicht so viel erzählen, damit hier die Lesefreude nicht getrübt und der Nervenkitzel nicht verloren geht, daher gibt es hier nur einen kleinen Einblick:
Es beginnt mit einem bizarren Leichenfund: Der kaum bekleidete männliche Tote liegt auf dem Boden eines Bootes und ihm fehlt sein Kopf bzw. wurde an seiner statt der eines Krokodils angenäht…
Kein alltäglicher Anblick und kein einfach gelagerter Fall für die beiden Ermittler North und Karhuu, die bald mit weiteren „kopflosen“ Leichen, denen ebenfalls Tierköpfe angenäht wurden, konfrontiert werden. Auch tauchen im Zusammenhang mit den Morden im weiteren Verlauf an Hieroglyphen erinnernde Zeichen auf, die erst einmal entschlüsselt werden müssen. Diese aufsehenerregenden Mordfälle bleiben den Medien nicht lange verborgen und werden von einer True-Crime-Podcasterin noch mit immer mehr unschönen Informationen befeuert, was die Bevölkerung in große Aufregung versetzt…
Die Gesamthandlung setzt sich wie ein großes Puzzle aus unterschiedlichen Zeitebenen, Handlungsorten und recht gruseligen Szenerien zusammen. Im Verlauf kristallisieren sich einige „markante“ Personen aus der Vielzahl an Mitwirkenden heraus, aus deren Perspektive fügt sich nach und nach alles zusammen.
Ich muss sagen, diesmal ist es dem Autoren-Duo wesentlich besser gelungen „den roten Faden“ zu markieren, sodass hier von Anfang an Spannung erzeugt wird, die bis zum Schluss anhält, was mir gut gefallen hat. Besonders gelungen ist meiner Ansicht nach auch der Einblick ins Seelenleben der „markanten“ Personen, wo so manche menschliche Tragödie sichtbar wird und nicht nur spannender Nervenkitzel bei der Jagd nach „dem Bösen“ zum Vorschein kommt.
Ich vergebe hier vier von fünf Punkten für diesen thematisch sehr interessanten und spannungsgeladenen Krimi, der Lust auf mehr macht und man gespannt sein darf, wie es weitergeht!
Fazit: Deutliche Steigerung zum Debüt! Hier gibt es Nervenkitzel mit spannend, ausgefeilter Thematik! So darf es gern weitergehen!
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Karen Inge Nielsen: Niemand rettet Dich

Piper

Mit „Niemand rettet Dich“ ist die Trilogie der „Grenzland-Reihe“ jetzt komplett.
Bevor ich auf den Inhalt des Abschlussbandes eingehe, gibt es hier noch mal einen kleinen Rückblick, was zuvor geschah:
Die Gesamthandlung spielt im Grenzland zwischen Dänemark und Deutschland, wo auf „beiden Seiten“ schreckliche Morde geschehen. Um diese aufzuklären sind grenzüberschreitende Ermittlungen notwendig, weswegen Kommissar Thomas Beckmann in Deutschland die „Ermittlungs-Fäden“ in der Hand hält und Kommissar Mads Lindstrøm auf dänischer Seite.
Ihre Aufklärungsquote kann sich sehen lassen, aber Sympathiepunkte bekommt keiner der beiden von mir.
Band 1 „Niemand hört Dich“ hat es handlungsmäßig in sich und man braucht echt starke Nerven, um die recht detaillierten und anschaulich geschilderten Szenerien, wo z. B. wehrlose Personen auf brutalste Weise gequält oder Kinder ermordet werden, zu ertragen.
Deshalb war das Debüt auch nicht ganz nach meinem Geschmack, da ich die Thematik doch recht schwer verdaulich fand. Den nächsten Band wollte ich aber noch abwarten, um zu sehen, wie es weitergeht.
Eingewoben in die Rahmenhandlung ist auch Mads Lindstrøms verbissene Suche nach einer Erklärung, weswegen der Tod seines Vaters, der ebenfalls Mordermittler war, als Selbstmord eingestuft wurde. Er zweifelt stark daran, vermutet eher Zusammenhänge mit einem alten Mordfall aus 1998, mit dem sich sein Vater vor seinem Tod beschäftigt hatte. Weil Mads sich diesbezüglich nicht von seiner Meinung abbringen lässt, kommt es immer wieder zu Streitereien zwischen ihm und seiner Schwester….
In Band 2 „Niemand sieht Dich“ wirken noch die vorherigen Ereignisse nach. Doch das Verbrechen schläft auch diesmal nicht, Mads Lindstrøm wird zu einem brutalen Mord an einer Pastorin beordert. Auf deutscher Seite findet man im Moor eine Männerleiche.
In beiden Fällen gehen die Ermittlungen eher schleppend voran, bis sich dann durch ein altes Foto eine vielversprechende Verbindung zwischen den Morden ergibt, weswegen wieder grenzübergreifend ermittelt wird.
Der zweite Band hat mir wesentlich besser gefallen, wenngleich durch den anschaulichen Erzählstil auch hier starke Nerven erforderlich sind, aber fesselnde, spannende Unterhaltung ist auf jeden Fall gegeben.
Und nun endlich zum aktuellen Geschehen:
Mads hat im einstigen Haus seines Vaters in der Wand des Wintergartens ein Projektil entdeckt. Er lässt es analysieren, denn die Zweifel am Selbstmord seines Vaters nagen immer noch an ihm. Und überraschenderweise gibt es Hinweise auf den alten Mordfall aus dem Jahr 1998, in dem sein Vater ermittelt und sich bis vor seinem Tod beschäftigt hatte. 
Der brutale Mordfall an einer älteren deutschen Frau, führt die beiden Kommissare Beckmann und Lindstrøm ermittlungstechnisch wieder zusammen. Ein Teilabdruck eines Fingers an der Leiche der Frau gehört zu einem verurteilten Mörder und zeigt in Richtung des alten Mordfalls aus dem Jahr 1998…
Bis hier die Lösung präsentiert wird, wie alles zusammenhängt, passiert so einiges und es kommt zu unschönen verbalen Auseinandersetzungen zwischen Mads und seinem Vorgesetzten, der nicht gut auf ihn zu sprechen ist. Doch Mads lässt sich von seinem Instinkt leiten und gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen kommt er dem „Bösen“ immer näher, was dann in einem nervenaufreibenden Showdown mündet.
Die Thriller-Trilogie wird von Band zu Band immer spannender, auch wenn – wie bereits erwähnt – die beiden Hauptermittler von mir keine Sympathiepunkte bekommen. Auch die ständigen Streitereien zwischen Mads, seinem Vorgesetzten und auch seiner Schwester fand ich etwas störend und für die Spannung nicht sonderlich förderlich.
Um die lesenswerte Reihe richtig zu genießen und ganz besonders um im aktuellen Band die Zusammenhänge richtig einordnen zu können, kann ich nur empfehlen bei Band 1 zu starten! Denn in Band 3 schließt sich sozusagen der Kreis und die Fragen, die ich anfangs noch zu Band 1 hatte, werden hier ausreichend erklärt!
Fazit: Der Abschluss der nervenaufreibenden Trilogie ist gelungen und lesenswert!
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Linus Geschke: Der Trailer – Donkerbloem 1

Piper Verlag

Die vorherigen Bücher des Autors habe ich nicht gelesen. Mit dem ersten Band – der als Trilogie angelegten Thriller-Reihe – „Der Trailer“ starte ich mein Leseabenteuer, das mich im Verlauf zu dem abgelegenen Campingplatz „Donkerbloem“ in den belgischen Ardennen führt.
Auf besagten Campingplatz verschwindet 2011 die 23-jährige Urlauberin Lisa Martin auf ungeklärte Weise. Sämtliche Suchen nach ihr verlaufen erfolglos.
Auch 14 Jahre später ist dieser Vermisstenfall immer noch ungelöst!
Frieda Stahnke arbeitet als Hauptkommissarin in Hamburg und stammt aus demselben Ort wie Lisa Martin. 
Ein True-Crime-Podcaster, der den Kriminalfall „Lisa Martin“ seinen Zuhörern wieder in Erinnerung bringen möchte, bittet Frieda um ein Interview. Da diese beruflich gerade „ins Abseits“ gedrängt wurde, sprich suspendiert wurde, hat sie genügend Zeit, um dieses Interview zu geben.
Wer diesen Podcast alles hört, was für weitreichende Folgen damit verbunden sind und welch kriminelle Energie dadurch ausgelöst wird, vermag Frieda nicht zu erahnen, aber Linus Geschke berichtet darüber in diesem nervenaufreibenden Thriller!
Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass der „Fall Lisa Martin“ nicht nur die Kommissarin Stahnke beschäftigt, sondern auch den zwielichtigen Barbesitzer Wouk Meertens, der damals als Lisa verschwand, ebenfalls auf dem Campingplatz in einem Trailer wohnte….
Mehr darf man nicht erzählen, denn wer spannungsgeladene Thriller mag, kommt an diesem hier nicht vorbei!
Die Gesamthandlung wird aus Sicht verschiedener Personen erzählt und man taucht in andere Zeitebenen ab. Durch den angenehmen Erzählstil findet man sich problemlos dabei zurecht.
Durch die Ungewissheit, was mit Lisa damals passiert ist, spielt der Autor bis zum Schluss mit der Fantasie seiner Leser. Von Beginn an schwebt eine angespannte, nichts Gutes verheißende Atmosphäre über dem Geschehen, die für Gänsehaut sorgt und einem dann und wann auch schon mal die Nackenhaare hochstehen lässt! 
Recht schnell hatte mich die Handlung „eingefangen“ und Seite um Seite flog nur so dahin, weswegen ich hier von einem fesselnden und spannungsgeladenen Page-Turner sprechen möchte und daher die volle Punktzahl vergebe. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht!  
Fazit: Fesselnder und nervenaufreibender Page-Turner, der die volle Punktzahl und meine unbedingte Lese-Empfehlung bekommt. 
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Andreas Winkelmann: Ihr werdet sie nicht finden

rororo

Letztes Jahr im Juni stand auf dem Buchcover „Hast Du Zeit?“ Nun, ich würde antworten: „Für einen nervenaufreibenden Thriller von Andreas Winkelmann habe ich immer Zeit!“ Einmal angefangen, fliegen die Seiten nur so dahin, weswegen ich auch sein neues Werk „Ihr werdet sie nicht finden“ in einem Rutsch gelesen habe!
Darum geht es diesmal:
Im ersten Kapitel befindet man sich mitten in einer Suchaktion der Polizei. Es ist Sommer und man sucht nach der 16-jährigen Isabell Waider, die von einer Party nicht nach Hause kam. Ihr Vater Jonas ist selbst Polizist und er sucht bereits seit vielen Stunden erfolglos nach seiner Tochter. Dann findet die Suchmannschaft einen Rucksack, der sich als Isabells herausstellt, aber von ihr selbst gibt es weiterhin keine Spur. Jonas Waider meint zu wissen, wer für das Verschwinden seiner Tochter verantwortlich ist, doch niemand glaubt ihm, sodass er eigenmächtig handelt, was im Verlauf fatale Folgen für ihn hat…
Dann sind sieben Jahre vergangen, es gibt es immer noch keinen Hinweis darauf, was mit Isabell Waider geschehen ist…
Franca Lichtenwalter ist Privatdetektivin und sie erhält von einer alten gut situierten Dame den Auftrag, deren 22-jährige Enkelin Silvia zu suchen, die sie seit geraumer Zeit vermisst…
Bei ihren Recherchen stößt Franca auf den ungelösten Vermissten-Fall Isabell Waider. Offenbar kannten sich Silvia und Isabell und sie besuchten vor sieben Jahren dieselbe Party….
Im Verlauf der Handlung treffen Jonas Waider und Franca Lichtenwalter aufeinander.
Jonas hat seit dem Verschwinden seiner Tochter eine schwere Zeit durchgemacht und das hat Spuren bei ihm hinterlassen. Franca versucht, mit seiner Hilfe in die damaligen und aktuellen Geschehnisse aufzuarbeiten, nichtsahnend, mit welcher kriminellen Energie sie es aufnehmen müssen….
Immer wieder überrascht mich Andreas Winkelmann mit seinen spannenden Themen und ausgefeilten Geschichten, die er in seinen Thrillern erzählt.
Die Handlung fängt einen von Beginn an ein. Durch die bildhaften Schilderungen und die gut gezeichneten Mitwirkenden findet man sich im Geschehen problemlos zurecht. Gut gefallen hat mir besonders das Zusammenspiel des „Ermittler-Team“ Franca und Jonas, sodass ich mir hier noch eine Fortsetzung bzw. einen weiteren Einsatz vorstellen könnte. Ich vergebe die volle Punktzahl für nervenaufreibende Spannung nebst geschickten Wendungen. Dem Autor ist es mal wieder wunderbar gelungen bis zum Schluss den Spannungsbogen zu halten und mit einen unvorhersehbares Ende zu überraschen! Toll!
 Fazit: Volle Punktzahl und unbedingte Lese-Empfehlung für diesen nervenaufreibenden Thriller! 
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