TOP

Johanna Mo: Dunkelwald

Heyne

Nach „Nachttod“ und „Finsterhaus“ ermittelt die Polizistin Hanna Duncker nun im dritten Buch der Krimi-Reihe, die handlungsmäßig auf der schwedischen Insel Öland angesiedelt ist.
Immer noch beschäftigt Hanna der Mordfall Ester Jensen. Hannas verstorbener Vater hatte den Mord vor knapp 20 Jahren gestanden und dafür eine lange Gefängnisstrafe abgesessen. Doch immer schon hatte sie gewisse Zweifel daran, dass ihr Vater ein Mörder ist. Aber der wich von seinem Geständnis kein bisschen ab. Durch einen überraschenden Besuch von ihrem im Ausland lebenden Bruder Kristoffer wendet sich das Blatt, denn er macht ihr ein schreckliches Geständnis und Hannas Zweifel, dass ihr Vater einen Mord begangen hat, scheinen sich zu bestätigen!
Noch bevor sie den Behauptungen ihres Bruders richtig nachgehen kann, wird sie mitten in der Nacht durch einen Knall geweckt. Ihr Haus steht lichterloh in Flammen und nur durch einen beherzten Sprung aus dem Fenster, kann Hanna dem Feuer entkommen.
Ihre Recherchen im Mordfall Jensen bleiben offenbar nicht verborgen, denn jemand trachtet ihr nach dem Leben und der Hausbrand war nicht der letzte Anschlag auf sie….
Dies ist ein Teil der Handlung von „Dunkelwald“
Des Weiteren geht es um einen Skelettfund im Mittlandwald. Es handelt sich dabei um die sterblichen Überreste von Mikael Fransson, der 1999 nach seiner Schulabschluss-Feier spurlos verschwand. Anhand der rechtsmedizinischen Untersuchung steht fest, dass Mikael ermordet wurde und nicht freiwillig verschwunden ist, wie anfangs noch von seiner Familie und seiner Clique angenommen wurde.
Die Ermittlungen in diesem weit zurückliegenden Mordfall gestalten sich schwierig und werden von den „Gedächtnislücken“ der früheren Mitschüler und Cliquenmitglieder verkompliziert. Letztendlich wird der Fall aber gelöst.
Im zweiten Buch der Reihe hatte ich eine Steigerung zum Debüt festgestellt und eine positive Entwicklung der Hauptfigur Hanna Duncker wahrgenommen und war gespannt wie es weitergeht.
Tatsächlich geht es aktuell in ihrem Privatleben turbulent und gefährlich zu, da ihr offenbar jemand nach dem Leben trachtet.
So ganz anfreunden kann ich mich mit der Figur Hanna Duncker aber immer noch nicht, denn ihre eigenwillige Art und ihre karge zwischenmenschliche Kommunikation erschließt sich mir nicht.
Ich hätte es spannender gefunden, den Fall Ester Jensen endlich zum Abschluss zu bringen, der wohl nun im nachfolgenden Buch erst aufgearbeitet wird.
Die Ermittlungen im Mordfall Mikael Fransson mit den vielen Mitwirkenden und Verdächtigen fand ich etwas anstrengend, denn offenbar hatte jeder so sein Geheimnis und spielte damals und heute nicht mit offenen Karten. Die anfängliche Spannung verliert sich im Verlauf, da die komplizierte Aufarbeitung, was 1999 geschehen ist, an ein großes Gefühls-Chaos zwischen Heranwachsenden erinnert, was dann letztendlich durch Fehleinschätzungen in einer großen Katastrophe endet.
Insgesamt vergebe ich drei von fünf möglichen Punkten, da ich das Hin- und Her-Switchen zwischen den beiden Mordfällen etwas anstrengend fand. Außerdem hatte die Gesamthandlung einfach zu viele Schauplätze und Mitwirkende, die das richtige Einordnen erschweren, worunter die Spannung leidet, was schade ist, hatte ich doch nach dem vielversprechenden zweiten Teil hier mehr erwartet.
Fazit: Nicht ganz so spannend wie Teil 2, weswegen es hier drei von fünf möglichen Punkten gibt!
Read More
TOP

In der Nacht des 12.

Ascot Elite VÖ 14.04.23

Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten:
In einem kleinen Ort am Rande der französischen Alpen unweit von Grenoble ist eine junge Frau mitten in der Nacht auf dem Heimweg von einer Party. Auf den menschenleeren Straßen schickt sie noch schnell eine Nachricht an ihre Freundin und dann wird sie unvermittelt von einer wie aus dem Nichts aufgetauchten Person mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Jede Hilfe kommt für sie zu spät, sie verbrennt bei lebendigem Leib.
Auf die herbeigerufene und mit den Ermittlungen beauftragte Polizeieinheit unter der Leitung des jungen engagierten Capitain Yohan Vivés (Bastien Bouillon) kommt viel Arbeit zu. Um den bestialischen Mord an Clara Royer aufzuklären, bitten sie ihre beste Freundin Nanie um Hilfe. Sie beschreibt Clara als eine nette junge Frau, die gern lachte, das Leben liebte, feierte und sich gern amüsierte.
Akribisch sammeln die Ermittler Informationen, führen Gespräche mit unzähligen Personen aus Claras Freundes- und Bekanntenkreis, darunter auch eine Reihe von Männern, mit denen Clara flüchtige intime Kontakte hatte. Sympathisch kommt keiner, diese jungen Männer rüber. Sie wirken kalt, emotionslos und die Tatsache, dass Clara bestialisch ermordet wurde, scheint ihnen allen völlig gleichgültig zu sein. Jeder von ihnen könnte der Täter sein, doch den Ermittlern fehlen hieb- und stichfeste Beweise, um jemanden für den Mord zur Verantwortung zu ziehen.
Ein paar Jahre vergehen, aber der bestialische Mord an Clara ist zum Leidwesen von Capitain Yohan Vivés immer noch ungelöst, den dieses furchtbare Verbrechen nie losgelassen hat.
Durch eine wundersame Fügung kommt dann doch noch einmal Bewegung in den Fall. Es wird erneut ermittelt, es gibt neue Verdachtsmomente, die sich aber dann wieder verflüchtigen und so bleibt der Mord unaufgeklärt.
Zu Beginn des Films wird man darüber informiert, dass nicht alle Morde aufgeklärt werden und dieser, der sich „In der Nacht des 12.“ ereignete, leider dazu gehört.
Obwohl man von Anfang an weiß, dass hier ein ungelöstes Verbrechen aufgezeigt wird, ist es den Filmemachern gelungen, die akribischen Ermittlungen um diesen fürchterlichen Mord aufzuklären, fesselnd zu erzählen. Auch die Obsession, die Capitain Yohan Vivés hier für die Suche nach dem Mörder entwickelt hat, kann man gut nachvollziehen. Ich habe mich dabei ertappt, zu hoffen, dass der Fall doch noch gelöst wird, als sich nach einigen Jahren neue Ermittlungsansätze fanden, was ja letztendlich aber leider nicht gelungen ist.
Gelungen ist aber auf jeden Fall diese filmische Aufarbeitung des ungelösten Kriminalfalls, die fesselnd erzählt wird und darstellerisch toll besetzt ist. Hier geht es zum Trailer
Ich kann gut verstehen, dass dieser Film mittlerweile mehrere Preise bekommen hat, u.a. den César – den französischen Filmpreis – für den „Besten Film des Jahres“ und Bastien Bouillon für seine Rolle als Capitain Yohan Vivés  als bester männlichen Newcomer ausgezeichnet wurde.
Fazit: Gelungene, sehenswerte Aufarbeitung eines schrecklichen, bislang ungelösten realen Kriminalfalls
Read More
TOP

Lisa Regan: Nur noch ein Atemzug

Bookuture                     NetGalley

Police Detective Josie Quinn, die in Pennsylvania, in der Kleinstadt Denton, lebt und arbeitet, suchte im 8. Band der Reihe nach ihrer spurlos verschwundenen Zwillingsschwester. Ein Kleidungsstück, das sich bei einer Leiche befand, katapultiert Josie im 9. Band gedanklich direkt zurück in ihre Jugendzeit und im aktuellen 10. Band, mit dem Titel „Nur noch ein Atemzug“ bekommt sie es mit rätselhaften Todesfällen zu tun:
Josie entdeckt in einem Schwimmbecken eine junge Frau leblos im Wasser treiben. Nachdem sie die mit Straßenkleidung und Sneakers bekleidete Frau aus dem Wasser gezogen hat, kommt jedoch jede Hilfe für sie zu spät. Josie erkennt in der Toten das hochtalentierte Schwimm-Ass Nysa Somers. Nach den ersten Befragungen wird deutlich, dass diese Musterschülerin, niemals ihr Stipendium riskiert, geschweige denn leichtsinnig ihr Leben auf Spiel gesetzt hätte. In Nysas Handy stoßen die Ermittler später dann auf die merkwürdige Notiz „Sei eine Meerjungfrau“.
Da Fremdverschulden auf den ersten Blick nicht nachweisbar ist, muss erst einmal von einem tragischen Unfall ausgegangen werden und auch die Obduktion bestätigt: Nysa ist ertrunken!
Kurze Zeit bricht im Haus eines hoch angesehenen, pensionierten Feuerwehrmanns ein verheerendes Feuer aus. Seine zwei kleinen Enkelinnen können nur knapp den Flammen entkommen und auch er selbst wird später mit schwersten Brandverletzungen hinter dem Haus gefunden. Die beiden kleinen Mädchen erzählen unter Tränen, dass ihr Opa das Feuer selbst gelegt habe und dabei gemurmelt habe: „Sei ein Funke“.
Josies Bauchgefühl sagt ihr mal wieder, die beiden Fälle hängen irgendwie zusammen. Doch ob sie da auf der richtigen Spur ist, verrate ich hier nicht.
Ich kann nur sagen, erneut ist es Lisa Regan gelungen einen unheimlich spannenden, nicht vorhersehbaren Thriller zu schreiben, der einen von der ersten Seite an fesselt und nervenaufreibende Szenerien bietet, die einem die Nackenhaare hochstehen lassen.
Im Privatleben von Josie Quinn tut sich etwas und das lässt sie ganz besonders im Showdown eine Achterbahn der Gefühle durchlaufen. Doch mehr wird nicht verraten, denn es lohnt sich mal wieder diesen Thriller zu genießen und er bekommt von mir die volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung. So spannend darf es gern noch lange weitergehen!
Fazit: Volle Punktzahl für diesen kniffligen und nervenaufreibenden 10. Fall für Josie Quinn! So spannend darf es gern weitergehen!
Read More
TOP

Arno Strobel:  Mörderfinder   – Mit den Augen des Opfers –

Fischer Verlage

Der dritte Einsatz für den Fallanalytiker Max Bischoff.
Obwohl Max Bischoff gern als Polizist tätig war, zwangen ihn gewisse Ereignisse dazu, den Dienst beim KK 11 in Düsseldorf zu quittieren, weswegen er jetzt neben seiner Lehrtätigkeit an der Polizeihochschule auch als Privatermittler arbeitet und bereits in „Die Spur der Mädchen“ und „Die Macht des Täters“ gezeigt hat, dass er auch ohne „Marke“ ein guter „Mörderfinder“ ist.
Aktuell bekommt er einen unerwarteten Anruf, der ihn aufhorchen und erstaunen lässt, denn niemand anderes als seine frühere Chefin, die Polizeirätin Eslen Keskin, die bisher kein gutes Wort für ihn übrig hatte, bittet ihn um Hilfe!
So richtig einordnen kann Max Bischoff diesen Anruf noch nicht, dazu waren die Differenzen während seiner Dienstzeit beim KK 11 mit ihr zu groß und so reist er mit gemischten Gefühlen nach Klotten, einem kleinen Ort an der Mosel.
Dort trifft er auf Frau Keskin, die von ihrer Freundin Gaby erzählt, die in diesem Ort lebte. Sie litt an einer schweren Krankheit und verstarb kürzlich daran.
Besagte Freundin hat ein Tagebuch hinterlassen, worin sie von ihren großen Schuldgefühlen schreibt, die ihr schwer zu schaffen machen. Wessen sie sich schuldig gemacht hat, darüber schreibt sie aber nichts genaues, sondern driftet immer mehr in diffuse und verwirrende Gedankengänge ab.
Eslem Keskin vermutet, dass die beschriebenen Schuldgefühle mit einem Ereignis zusammenhängen könnten, das sich hier vor 22 Jahren ereignet hat, wo ein junger Winzer spurlos verschwand, der offenbar zu Gabys engeren Freundeskreis gehörte. Die polizeilichen Ermittlungen damals verliefen im Sande, weswegen er Fall offiziell als ungelöst gilt.
Ob die Tagebucheintragungen und der alte Vermisstenfall in einem Zusammenhang stehen, danach soll Max vor Ort recherchieren. Was allerdings kein einfaches Unterfangen ist, denn die Menschen in dem kleinen Ort mögen es nicht besonders, wenn man sie aushorcht bzw. ihre jahrelange Mauer des Schweigens versucht zu durchbrechen. Und kaum hat Max mit ein paar wenigen Menschen gesprochen, die die Verstorbene gut kannten, geschieht ein brutaler Mord, der die bisherigen kargen Erkenntnisse, die er in der kurzen Zeit gewinnen konnte, in ein ganz anderes Licht rücken…
Während es in dem kleinen Ort Klotten plötzlich nur so von „Ermittlern“ wimmelt, kommt es zwischen Max und dem offiziellen Mordermittler zu Reibereien, denn der möchte den „Mann ohne Befugnisse“ am liebsten sofort aus dem Ort verbannen.
Doch Max hat mittlerweile „Blut geleckt“ und trotz reichlich Gegenwind will er diesen immer merkwürdiger werdenden Fall lösen. Er bleibt stur und vor Ort, unterhält sich mit Leuten, die sich noch an die Ereignisse von damals erinnern können und scheint dabei ungewollt, „dem Bösen“ zu nahe gekommen zu sein, weswegen er bald in höchster Lebensgefahr schwebt.
In die Gesamthandlung sind wohldosiert „Ein- bzw. Rückblicke“ in die Gedankenwelt einer im Verborgenen agierenden Person eingewoben, die erst im Showdown demaskiert wird, aber auch noch zusätzlich eine „böse Überraschung“ in petto hat.
Hatten die beiden vorherigen Thriller dieser Reihe mich voll und ganz begeistern können, muss ich diesmal einen Punkt abziehen, denn es „wuselten“ mir in der Handlung von „Mit den Augen des Opfers“ zu viele Personen herum. Ich fand es etwas anstrengend, sich mit dieser Vielzahl von Mitwirkenden zu beschäftigen. Bis fesselnde Spannung aufgebaut war, dauerte es etwas. So richtig zum Tragen kam sie erst in Richtung Showdown, davon hätte es für meinen Geschmack gern etwas mehr sein dürften.
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gern gelesen und hoffe, die Thriller-Reihe wird weitergeführt.
Fazit: Reicht spannungs- und handlungsmäßig nicht ganz an die beiden Vorgänger heran, weswegen ich vier von fünf möglichen Punkten vergebe.
Read More
TOP

Stevens & Suchanek: Rachejagd – Zerstört

Heyne

Bis Oktober letzten Jahres war mir dieses Autoren-Duo noch völlig unbekannt. Das hat sich allerdings sehr schnell geändert, denn mit „Rachejagd – Gequält“ begann ihre als Trilogie angelegte Thriller-Reihe, die sich als fesselnder Page-Turner herauskristallisierte.

Ein kleiner Blick in den Inhalt:

Die Investigativ-Journalistin Anna Jones und der FBI-Agent Nick Coleman kennen sich seit ihrer Jugendzeit, verlieren sich dann wieder aus den Augen und treffen sich dann als junge Erwachsene wieder. Diese beiden Hauptakteure der Reihe werden in eine nervenaufreibende Handlung hineingezogen, wo es zu alptraumhaften Szenerien kommt. Offenbar ist eine Person auf einem ganz persönlichen Rachefeldzug gegen sie. Im Verlauf werden die beiden unfreiwillig zu „Spielfiguren“, die wie auf einem imaginären Schachbrett nach Gutdünken von der im Verborgenen agierenden Person bewegt werden.
Bei der aufwendigen Suche nach ihrem Widersacher können Anna und Nick anfangs noch auf „helfende Hände“ zurückgreifen, doch die werden immer weniger, da sie im gemeinsamen Kampf gegen das „unsichtbare Böse“ ihr Leben verlieren, wozu enge Freunde, Familienmitglieder und Wegbegleiter gehören.
Durch geschickte Twists wendet sich immer mal wieder die Handlung in eine andere Richtung, sodass es dem „Bösen“ mehrfach gelingt unter- und dann wieder mit neuem Psychoterror im Gepäck aufzutauchen.
Dachte ich, die dargebotenen Szenen in Teil 1 waren schon heftig, dreht das Autorenpaar in Teil 2 mit dem Titel „Verraten“ noch mehr auf und hier braucht man als Leser wirklich starke Nerven! Denn die alptraumhaften Ereignisse, die Anna und Nick hier verkraften müssen, sind schon „hard stuff“. Die Jagd auf sie ist immer noch nicht beendet, die seelischen Qualen, die hier ganz besonders Nick durchleben muss, kann man kaum in Worte fassen.
Teil 1 hatte ich als nervenaufreibenden Page-Turner eingeordnet, mit Teil 2 setzte das Autoren-Duo in Sachen „Thrill“ noch eins drauf und nun ist mit „Zerstört“ der Abschlussband erschienen.
Noch einmal durchleben die beiden Hauptfiguren actionreiche und nervenaufreibende Szenen, die mit denen aus den vorherigen Büchern sehr gut mithalten können. Immer wieder gelingt es den Autoren durch Twists in der Handlung die Leser zu überraschen und erst ganz am Schluss wird „das Böse“ demaskiert! Toll!
Alles in allem hat mir diese Thriller-Trilogie sehr gut gefallen. Recht schnell hatte mich die Gesamthandlung in ihren Bann gezogen, obwohl einem in so mancher Szene die Nackenhaare hochstehen. Aber so soll ja auch ein Thriller sein!
Allerdings muss ich auch anmerken, dass ich schon im 1. Teil eine gewisse Ahnung hatte, wer sich hinter der Maske des Bösen verbirgt. Lange Zeit ist es den Autoren gelungen, mich immer wieder auf andere Fährten zu locken. Aber im aktuellen Buch hat mich dann ein „Schlüsselsatz“ aufhorchen lassen und ich war mir sicher und lag letztendlich richtig, wer hier der „Rachejäger“ ist.  Aber dies aber nur am Rande, denn wer actionreich, nervenaufreibend und fesselnd unterhalten werden möchte, dem kann ich nur raten, die „Rachejagd-Trilogie“ zu genießen!
Fazit: Krönender Abschluss einer nervenaufreibenden, wendungsreichen und bis zum Schluss fesselnden Thriller-Trilogie, die man nicht verpassen sollte!
Read More
TOP

Schwiecker/Tsokos: Die letzte Lügnerin

Droemer/Knaur

Vor einem Jahr erschien der zweite gemeinsame Kriminalroman der Autoren mit dem Titel „Der 13. Mann“, den ich spannend fand und der mit einer unvorhersehbaren Wendung noch zusätzlich punkten konnte.
Nun ist ihr neues gemeinsames Werk „Die letzte Lügnerin“ erschienen.
Schauplatz der Handlung ist Berlin, wo der dort ansässige Strafverteidiger Rocco Eberhardt es diesmal mit einem sehr persönlichen Fall zu tun bekommt:
Anfangs bittet ein hochrangiger Politiker ihn um rechtlichen Beistand, da er in einem viral gegangenen Video zu sehen ist, wo es um Korruption und millionenschwere Immobiliendeals geht. Abgesehen davon, dass dieser Politiker kein besonders sympathischer Mandant ist, kommt für Rocco Eberhardt verkomplizierend hinzu, dass er befürchten muss, sein eigener Vater könnte in diesen aufsehenerregenden Fall verwickelt sein.
Recht bald weitet sich der Fall aus und besagter Politiker gerät immer mehr in die Mühlen der Justiz und steht am Ende wegen viel schwerwiegenderen Anklagen vor Gericht…
Der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer steht im Sektionssaal und betrachtet einen menschlichen Kopf ohne Körper, den Spaziergänger im Wasser der Havel liegend, entdeckt hatten.  Die Ergebnisse der äußeren Leichenschau spricht er in sein Diktiergerät. Was man hier als Leser präsentiert bekommt, lässt einem schon dann und wann die Nackenhaare hochstehen.
Die ebenfalls anwesende Hauptkommissarin Hardenberg äußert ungeduldig die Vermutung, es handele sich doch sicherlich um ein Tötungsdelikt, doch Dr. Jarmer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und beendet erst seine Untersuchung, bis er seine Einschätzung präsentiert…
Als Leser taucht man in zwei ganz unterschiedliche Berufsfelder ein, wo man zum einen Einblick in die interessante Tätigkeit eines Strafverteidigers bekommt, die in diesem Fall recht häufig im Gerichtssaal stattfindet.
Des Weiteren geht es in den Bereich der Rechtsmedizin, den ich sehr spannend finde, hat es doch für mich auch immer etwas von „Detektivarbeit“, z.B. um eine Todesursache zu bestimmen. Auch wenn hier bei den anschaulich geschilderten Szenen im Sektionssaal einem der eine oder andere Schauer über den Rücken läuft, ist alles wohldosiert in die Handlung eingewoben.
Das gesamte Buch liest sich gut und flüssig, ohne dass man hier mit Fremdworten konfrontiert wird. Das aktuelle Thema rund um dubiose Immobilien-Deals, bezahlbaren Wohnraum bzw. immer weiter steigenden Mieten ist gut gewählt und gelungenen in die spannende Kriminalhandlung eingewoben. Ganz besonders die undurchsichtigen Geschäftspraktiken im Immobilienbereich, die hier aufgezeigt werden, lassen einen aufmerken und regen zum Nachdenken an.
Insgesamt kann ich nur meine Leseempfehlung aussprechen und hoffen, dass noch weitere spannende Bücher in dieser Reihe folgen.
Fazit: Leseempfehlung für diesen gelungenen, spannend erzählten Justizkrimi, dem gern noch weitere folgen dürfen!
Read More
TOP

Sven Koch: Dünensturm

DroemerKnaur Verlag

2019 erschien der vorerst letzte Thriller aus der Reihe mit dem Titel „Dünenblut“. Kommissar Tjark Wolf von den „Fantastic Four“ – wie sich die vier Mitglieder der Sondereinheit des LKA Femke Folkmer, Ceylan Özer, Fred Berger und Tjark Wolf auch insgeheim nennen – war in eine nervenaufreibende Handlung hineingeschlittert.
Er geriet durch die dänische Ermittlerin Anne Madsen, die im Fall des „Runenkillers“ ermittelte, sozusagen „zwischen die Fronten“, zumal Anne und Tjark sich auch zwischenmenschlich näher kamen. Allerdings hatte dies dann im Verlauf der Handlung für beide schwerwiegende Konsequenzen und Tjark sah sich letztendlich gezwungen, den Dienst beim LKA zu quittieren.
Fast vier Jahre mussten die Fans der Reihe – wie ich – hoffen und bangen, dass Sven Koch die Reihe fortführt.
Zu meiner großen Freude gibt es nun Nachschub in Sachen Spannung, denn das 7. Buch der Reihe mit dem Titel „Dünensturm“ ist erschienen:
Tjark Wolf hält sich in seinem Ferienhaus in Dänemark auf und vertreibt sich seine Zeit am Nordseestrand mit Malen und grübelt darüber nach, wie es beruflich in seinem Leben weitergehen soll. In diese etwas trübe Stimmung hinein tauchen bei ihm überraschend Femke Folkmer und Ceylan Özer auf. Sie brauchen seine Hilfe und überreden ihn zum LKA zurückzukommen. Und das hat folgenden Grund:
In Deutschland wurde Shirin Attaman entführt. Sie ist die Tochter von Vural Attaman, einem flüchtigen Schwerverbrecher, der nach einem missglückten Raubüberfall untergetaucht ist. Offenbar wollen Shirins Entführer Vural so aus seinem Versteck locken, doch der taucht nicht auf!
Und hier kommt Tjark Wolf ins Spiel, denn wenn jemand weiß wie Vural Attaman tickt und wo er sich verstecken könnte, dann ist er es. Die beiden kennen sich schon seit Kindertagen und haben bereits den einen oder anderen Kampf gegeneinander ausgetragen.
Nun, ob Tjark tatsächlich den untergetauchten Verbrecher aufstöbern und Shirin Attaman aus den Fängen der Entführer befreien kann, bleibt hier natürlich unerzählt!
Nach so langer Zeit war mir die gesamte Rahmenhandlung nicht mehr ganz präsent, doch da hat Sven Koch für seine Leser gut vorgesorgt. Geschickt hat er alle wichtigen Informationen ins aktuelle Geschehen einfließen lassen, sodass man sich gut in der Handlung zurechtfindet und dem Geschehen problemlos folgen kann.
Ganz besonders die actionreichen Szenen in Richtung Showdown sind so anschaulich geschildert, dass man den rauen Wind der Nordsee spüren kann.
Tjark Wolf ist hier wieder ganz in seinem Element und zeigt, dass er als „lonely Wolf“ am liebsten agiert, allerdings auch im Verlauf einige Blessuren abbekommt.
Als Fan der Reihe kommt man an diesem Thriller nicht vorbei! Auch wenn mir noch etwas von der Spannung der vorherigen Bücher fehlt, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
Die in die Gesamthandlung eingestreuten Ereignisse in Dänemark, wo Anne Madsen in einem aktuellen Mordfall ermittelt, sehe ich als Cliffhanger (!?), der in einem neuen „Dünenkrimi“ seine Fortsetzung findet und auf den ich mich schon freue.
Fazit:  Tjark Wolf Fans kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten, denn seine Alleingänge sind ja schon legendär, sodass man hier gut unterhalten wird. So darf es gern weitergehen!
Read More
TOP

Sabine Thiesler: Verschwunden

Heyne

Ich muss gestehen, „Verschwunden“ ist das erste Buch, das ich von Sabine Thiesler gelesen habe. Aber eins kann ich jetzt schon sagen, es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein!
Handlungsmäßig geht es in die Toskana, wo in dem kleinen italienischen Ort Ambra das jährlich stattfindende Dorffest in vollem Gange ist. Zwischen Ständen mit Kunsthandwerk, Buden mit Leckereien und Bühnen mit Musik und Tanz tummeln sich unzählige Einheimische und Touristen.  Zu diesen gehört auch die kleine Familie Wengler aus Deutschland, die sich im Gewühl auf der Piazza aus den Augen verlieren. Mutter und Vater finden sich nach kurzer Zeit wieder, aber der siebenjährige Jonas bleibt auch nach ihrer akribischen Suche spurlos verschwunden, weswegen ihn seine Eltern auf der örtlichen Polizeiwache bei Maresciallo Donato Neri als vermisst melden. Neri steht der ganzen Sache etwas hilflos gegenüber und weiß nicht so recht, wie er den verschwundenen Jungen wiederfinden soll…
Im Verlauf lernt man als Leser die attraktive, Erfolg verwöhnte Immobilienmaklerin Elena Ludwig kennen. Sie selbst lebt abgeschottet von alten Mauern mitten in Siena in einem Traumhaus mit wunderschönem Garten. Sie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Doch damit nicht genug, sie liebt das Abenteuer, weswegen sie sich über eine Agenturvermittlung mit reichen Männern trifft, die sie an exklusive Orte einladen, um dann ein außergewöhnliches, lustvolles Wochenende mit ihr zu verbringen. Niemand weiß davon und darf es nie erfahren, was ihr aber beim letzten Rendezvous zum Verhängnis wird, denn diesmal gerät sie an den Falschen, denn hinter seiner charmanten Fassade verbirgt sich ihr größter Alptraum!
Durch den angenehmen, flüssigen Erzählstil ist man recht schnell ins Geschehen abgetaucht, braucht aber wirklich starke Nerven, denn die hier geschilderten Szenerien sind schon „hard stuff“ und lassen einem die Nackenhaare hochstehen.
Die polizeilichen Ermittlungen spielen sich eher – wenn überhaupt – nur am Rande ab. Die Gesamthandlung setzt sich aus den unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Mitwirkenden Stück für Stück zusammen, was gut gelungen ist und mir gefallen hat.
Von Beginn an durchzieht eine unheilvolle Atmosphäre das Geschehen, die neben Spannung, aber auch nervenaufreibende Ungewissheit beinhaltet. Wie bereits erwähnt, ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven, wer sich aber darauf einlässt wird hier bis zum Schluss gut unterhalten, zumal auch die schöne Landschaftskulisse und die Mentalität der Einheimischen mit in die Rahmenhandlung einfließen, was gut passt.
Etwas Schwierigkeiten hatte ich mit dem recht schwerfälligen und kaum agierenden Maresciallo Donato Neri, er wirkte auf mich wie etwas aus der Zeit gefallen. Auch die abenteuerlustige und an Luxus gewöhnte Elena Ludwig war mir nicht sonderlich sympathisch und ihr schlimmes Schicksal, kann man auch als Mahnung sehen, dass man für Geld nicht alles kaufen kann.
Insgesamt hat mir dieser Thriller aber recht gut gefallen, ich vergebe vier von fünf Punkten und werde immer mal wieder Ausschau halten, ob es etwas Neues von dieser Autorin zu lesen gibt.
Fazit: Nichts für schwache Nerven! Nervenaufreibender Thriller, der einem oftmals die Nackenhaare hochstehen lässt!
Read More
TOP

Lisa Regan: Die Namenlose

Bookouture

Detective Josie Quinn ermittelt in ihrem 7. Fall!
Im letzten Buch mit dem Titel „Ihre stumme Bitte“ waren Josie und ihr Kollege und Lebensgefährte Noah Fraley gerade in ihre gemeinsame Wohnung eingezogen.
Durch die tiefgreifenden Ereignisse in ihrer Vergangenheit und den aktuell immer noch bestehenden psychischen Belastungen in ihrem sozialen Umfeld quälen die sonst so toughe Ermittlerin schwere Alpträume, die ihr auch körperlich zusetzen und ihre sonstige Leistungsfähigkeit eingrenzen. Der Inhalt ihrer Alpträume ist Bestandteil der aktuellen Handlung.
Aber eine Verschnaufpause ist Josie nicht vergönnt, denn man hat im Wald von Denton ein totes Ehepaar neben einem erloschenen Lagerfeuer gefunden. Auf den ersten Blick sind keine Verletzungen erkennbar, die auf einen gewaltsamen Tod hinweisen, weswegen man anfänglich vermutet, dass sie versehentlich etwas Giftiges zu sich genommen haben. Aber diese Annahme wird recht schnell revidiert, denn im Rachen der toten Frau findet man eine Halskette mit einem ganz speziellen Anhänger, den ihr dort jemand vor ihrem Tod hineingepresst haben muss.
Bald wird dann im näheren Umkreis ein weiterer Schlafsack gefunden, der darauf hindeutet, dass noch eine dritte Person mit dem Paar gemeinsam gecampt haben muss…
Die Suche nach dieser Person hat oberste Priorität, denn entweder handelt es sich um ein entkommendes Opfer oder eine mörderische Person auf der Flucht!
Ich liebe die spannenden Kriminalgeschichten um Josie Quinn.
Bisher waren es durchweg gelungene, spannungsgeladene Page-Turner mit einer sich weiter entwickelnden Rahmenhandlung.
Doch beim aktuellen Buch „Die Namenlose“ hatte ich etwas Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Besonders die Beweggründe der drei „Hauptverdächtigen“ konnte ich nicht nachvollziehen.
Ausgeartete Gewaltphantasien, die sich in kriminelle Energie verwandeln, wo es auch Opfer zu beklagen gibt, sind ein Bestandteil der Handlung. Dann tauchen andersrum Opfer auf, die dies nur vorgetäuscht haben.
Undurchsichtig wird es rund um die Mitglieder der „sektenähnlichen  Gemeinschaft“, die offenbar ein Geheimnis hüten und mittendrin Josie, die dies auf ihre Art und Weise lüften will, dabei aber in höchste Lebensgefahr gerät.
Und wie oben schon erwähnt, gibt es außerdem eingewoben in die Handlung Einblicke in Josies Alpträume.
Mir war es diesmal einfach zu viel „Input“ und es fehlte mir „Josies Biss“ in der Handlung, was schade ist.
Die Kombination aus dem etwas verworrenen Kriminalfall und dem Blick in Josies „Alpträume“ fand ich diesmal nicht so gelungen. Es handelt sich eher um durchschnittliche Krimi-Kost, da war ich doch aus den sechs vorherigen Büchern etwas anderes gewohnt.
Nichtsdestotrotz kommt man als Fan der Reihe an diesem Buch nicht vorbei! Da es in der Rahmenhandlung in Josies Privatleben zu einem „Abschluss“ kommt, der sicherlich auch etwas Ruhe in ihr Seelenleben bringt, möchte ich noch abwarten und bin gespannt wie es weitergeht.
Fazit: Nicht ganz so stark wie die vorherigen Bücher der Reihe, aber Fans von Josie Quinn kommen an Band Nr. 7 nicht vorbei!
Read More
TOP

Susanne Mischke: Alle sehen Dich

Piper Verlag

Anfang Dezember letzten Jahres hatte ich hier „Eiskalt tanzt der Tod“ und somit das 11. Buch der Krimi-Reihe um den hannoverschen Ermittler Bodo Völxen und seinem Team vorgestellt. Schwang damals der Hauptkommissar gemeinsam mit seiner Frau Sabine das Tanzbein, was aber jäh unterbrochen wurde, da man ihren Tanzlehrer ermordete, distanziert sich Bodo Völxen im aktuellen Buch „Alle sehen Dich“ vom neuen Hobby seiner Frau. Die lauscht nämlich mit wachsender Begeisterung den Beiträgen und Videoclips der Bloggerin Charlotte Engelhorst, die Ratschläge rund um den Garten gibt, aber auch andere zwischenmenschliche Themen anspricht, was bei ihren vielen Followern gut ankommt.
Im letzten Buch bahnten sich ja schon die Veränderungen bei Völxens Team an. Oda Kristensen, eine geschätzte, langjährige Kollegin und Mitarbeiterin nimmt sich ein Sabbatjahr und feiert Abschied, weswegen Bodo Völxen auch gleich zu Beginn des aktuellen Geschehens etwas verkatert ist und von Kopfschmerzen geplagt wird. Zum „Durchlüften“ macht er einen Spaziergang, um nach den Schafen zu sehen. Seine Frau beschäftigt sich im Haushalt, als mit einem „Pling“ ein neuer Beitrag ihrer Lieblingsbloggerin angekündigt wird. Doch was sie dort zu sehen bekommt, ist so ganz anders als erwartet und lässt sie erstarren, denn offenbar wird gerade Charlotte Engelhorst vor laufender Kamera ermordet….
Wie es dazu kommen konnte, erzählt die Autorin in datierten Rückblicken. Dabei wird man als Leser Zeuge, als es in der Vergangenheit zu einer unschönen Konfrontation zwischen Bodo Völxen und einer sehr fordernd auftretenden Charlotte Engelhorst kommt. Diese erscheint aufgebracht im Kommissariat und verlangt unverzüglich umfangreiche Ermittlungen, da sie hinter dem Unfalltod ihres Ehemannes einen Mordanschlag vermutet, der aber auch gegen sie gerichtet sein könnte!?
Recht schnell war ich ins Geschehen eingetaucht und fand mich auch bei den Zeitsprüngen gut zurecht. Da Oda Kristensen sich ja (hoffentlich) nur vorübergehend verabschiedet, bekommt das Ermittler-Team Verstärkung durch Polizeianwärter Jordis Tadden, der sich recht gut „schlägt“ und am Ende auch gut ins Team einfügt. Doch kaum hat der „Neue“ seinen Dienst angetreten, wird ein anderes Team-Mitglied für längere Zeit suspendiert…
Was anfangs noch gar nicht wie ein Fall für Völxen und Co. aussieht, zieht im Verlauf weite Kreise. Es tauchen noch mehr Opfer auf, sodass hier reichlich Arbeit auf das verkleinerte Team zukommt, weswegen sie sich etwas „Hilfreiches“ einfallen lassen…
Susanne Mischke ist es erneut gelungen, einen spannenden, unterhaltsamen und mit humorvollen Passagen angereicherten Kriminalroman zu schreiben. Besonders gut hat mir auch die neu erschaffene Figur des Polizeianwärters Jordis Tadden gefallen, passt er doch in dieses bunt gewürfelte Völxen-Team wunderbar hinein. Insgesamt habe ich den zwölften Band der Reihe genossen, weswegen er die Höchstpunktzahl bekommt und ich meine Lese-Empfehlung ausspreche.
Fazit: Ein spannender Kriminalfall und ein Ermittler-Team, das sich umstrukturiert und dabei auch noch erfolgreich Kriminalfälle löst, macht dieses Buch lesens- und empfehlenswert!
Read More